Umgang mit negativen Menschen

Halte Dich von negativen Menschen fern. Sie haben ein Problem für jede Lösung. Albert Einstein 

Wir alle haben täglich unzählige Gedanken und das menschliche Gehirn tendiert leider in der Mehrzahl zu negativen Gedanken. Gedanken von Unzufriedenheit, Sorgen, Wut, Angst oder Neid. Daher kennen wir alle negative Stimmungen und Gefühlszustände.

Die Dosis macht es

Mal Jammern oder Dampf ablassen gehören daher zum ganz normalen Leben dazu. Deshalb geht es hier nicht um normale Stimmungen, sondern um eine tiefer liegende negative Grundhaltung, aus der manche Menschen kaum noch herausfinden. 

Dauerhafte Negativität beeinflusst nicht nur die eigene Stimmung im Leben. Es wirkt sich auch massiv auf alle zwischenmenschlichen Kontakte aus. Jammern und Nörgeln ist anstrengend, zieht herunter und ist dazu noch ansteckend. Es fällt schwer, sich dem auf Dauer zu entziehen.

Wir merken in der Regel schnell, ob jemand eine einladend positive Ausstrahlung hat oder uns in seinen negativen Bann ziehen möchte. Wenn ein solcher Kontakt dann regelmäßig ansteht, spüren wir schon vorher das Unwohlsein vor der Begegnung mit dem klagenden oder anfeindenden Menschen. Es kostet enorme Kraft und Energie.

Dein Beitrag ist wertvoll

Wenn wir oft jammern oder klagen, übergeben wir anderen Menschen Macht über uns. Wir selbst werden zu Opfern. Ein vermeintlich unfaires System werden wir sicherlich nicht ändern können. Wohl aber können wir unseren eigenen positiven Beitrag leisten. Wir können so unsere Talente, Wissen und Fähigkeiten erfolgreich in die Welt bringen. Das ist persönlich erfüllend und gute Beiträge werden über kurz oder lang honoriert.

Eine passionierte Pflegeschwester ändert vielleicht nicht das gesamte Pflegesystem, macht mit ihrer Empathie und guten Laune allerdings den Lebensabend von vielen Menschen auf ihrer Station angenehmer. Und wird so selbst motivierter und glücklicher.

Ein positiv denkender Mensch weigert sich nicht das Negative zur Kenntnis zu nehmen. Er weigert sich lediglich, sich ihm zu unterwerfen. Unbekannt

 

Sechs Strategien für einen erfolgreichen Umgang 

1. Abstand gewinnen

Regelmäßige Begegnungen mit negativen Menschen tun uns nicht gut. Wenn möglich können wir freundlich grüßen und weitergehen. Im Bereich Social Media können wir uns über die angebotenen technischen Möglichkeiten auch von diesen Kontakten lösen. 

Du kannst negative nicht durch deine Positivität verändern. Sei höflich, tritt zur Seite und lass das Leben ihr Lehrer sein. Unbekannt


2. Dampf ablassen lassen

Manchmal genügt es, wenn wir einem negativen Menschen erlauben, seine schlechte Laune und aufgestauten Gefühle loszuwerden. Höre dem anderen wertschätzend und empathisch zu. Zeige Verständnis für seine Lage, springe aber nicht auf den negativen Zug auf. Wenn der Dampf verraucht ist, kann über einen Schwenk zu positiven Themen zurückgefunden werden. Dann entspannt sich die Situation von ganz alleine.

3. Biete deine Hilfe an

Nachdem wir uns Kritik und Wut angehört haben, können wir dem Klagenden auch unsere Hilfe anbieten. Damit rechnet er am wenigsten und ist häufig verblüfft. Frage ihn: Was kann ich für Dich tun? Bei einem ernsten Anliegen wird er sich über Deine Hilfe sehr freuen. Oder es war nur heiße Luft und er freut sich dennoch über Deine Reaktion.

4. Vom Kläger zum Problemlöser

Nachdem wir uns die Klagen angehört haben, können wir fragen: Was wirst du jetzt in dieser schwierigen Situation unternehmen? Sein Gehirn schaltet dann idealerweise um in den Lösungsfindungsmodus und entwickelt eine konstruktive Idee für seine Situation.

5. Offen ansprechen

Wenn wir negative Menschen regelmäßig um uns haben und alle Versuche zu einem verträglichen Miteinander scheitern, hilft nur noch die direkte Konfrontation. Sprechen Sie dabei in „Ich-Botschaften“, wie „Ich erlebe Dich häufig wütend und unzufrieden und das zieht mich selbst mit herunter.“ Vielen ist das eigene destruktive Auftreten gar nicht bewusst und über eine direkte Ansprache kann es offengelegt und geklärt werden.


6. Eigene Energie schützen

Menschen, die beruflich regelmäßig Beschimpfungen und Kritiken fremder Menschen ausgesetzt sind, können die eigene positive Laune energetisch schützen. Dies schaffen wir über einen imaginären Raum, in den keine negativen Einflüsse eindringen können. Zahlreiche berühmte Menschen des öffentlichen Lebens arbeiten erfolgreich mit solchen Mentaltechniken. Dieser Schutzraum stärkt und stabilisiert uns und wir bleiben gelassen und zentriert.

 
 

 

Deep Sleep - Tipps für einen erholsamen Schlaf

"Je weniger die Leute davon wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie." Otto von Bismarck

Kennst Du das? Du liegst im Bett, kannst aber nicht einschlafen. Tausend Gedanken kreisen in Deinem Kopf. Du wälzt Dich von einer Seite auf die andere und denkst mit Grauen an den nächsten Tag. Wenn Du dann doch irgendwann einschläfst, bist Du am nächsten Morgen völlig gerädert und den ganzen Tag über müde und antriebslos.

Gesundheitliche Folgen von chronischem Schlafmangel sind Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, hoher Blutdruck, Nervosität und depressive Verstimmungen. Ferner Magen-Darmstörungen und eine erhöhte Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten.

Lasse es nicht soweit kommen und sorge jetzt für ein optimales Schlafumfeld. Mit den folgenden Tipps kannst Du hoffentlich schon bald wieder seelenruhig durchschlafen.

Schlaf ist der beste Jungbrunnen des Menschen. Im Tiefschlaf nutzt der Körper die Ruhephase für die Aktivierung von Heilprozessen und zur Regeneration nach Aktivität. Der Körper wird mit neuer Energie versorgt. Gedächtnisleistung und Immunsystem werden gestärkt.

 

Zwölf Tipps für einen erholsamen Schlaf

1. Die richtige Temperatur

Leise, dunkel und nicht zu kalt sollte das Schlafzimmer für einen erholsamen Schlaf sein. Ideal ist eine Temperatur von etwa 15 - 19 Grad. Daneben ist vor allem die Temperatur und Behaglichkeit unter der Decke entscheidend. Nicht frieren und nicht schwitzen lautet hier die Empfehlung der Experten. Vor dem Schlafengehen oder während der Nachtruhe gut durchlüften.


2. Zimmer gut abdunkeln

Lichtquellen außerhalb und innerhalb des Zimmers können einen gesunden Schlaf nachhaltig beeinflussen. Insbesondere die Einschlaf- und Aufwachphase. Wichtig ist es, Fenster durch Rollos und Vorhänge gut abzudunkeln.

Fernseher, Smartphone, Tablet und Laptop können mit ihren Blaulichtanteilen ebenfalls erheblichen Einfluss auf den Schlaf haben. Möglichst aus dem Schlafzimmer entfernen.


3. Regelmäßiger Schlafrhythmus

Für gesundes Durchschlafen und eine optimale Regeneration ist die Einhaltung einer regelmäßigen Schlafenszeit sehr wichtig. Behalte möglichst Deine Einschlaf- und Aufstehzeit auch am Wochenende bei. So kann sich der Körper auf einen festen Schlafrhythmus einstellen. 


4. Rückenschmerzen ade

Schlafforscher empfehlen, nicht am Lattenrost und an der Matratze zu sparen. Für die Regeneration des Rückens und der Wirbelsäule sind ein flexibler, frei schwingender Lattenrost und eine individuell passende Matratze wichtig. Becken und Schultern sinken dabei in der Seitenlage leicht ein. Die Wirbelsäule bleibt waagerecht. 

Die Wirbelsäule nimmt idealerweise die gleiche Haltung ein, wie beim Stehen. Ist die Schlafunterlage flexibel, so garantiert dies eine gleichmäßige Druckverteilung aller Körperpartien. Ein persönliches Probeliegen beim Matratzenkauf wird sehr empfohlen. 

Zudem sorgen eine dünne Sommer- und eine dicke Winterdecke aus Naturfasern sowie ein ergonomisch passendes Kopfkissen für rundherum guten Schlaf zu jeder Jahreszeit.


5. Auf elektronische Geräte verzichten

Natürlicher gesunder Schlaf und Elektronik im Schlafzimmer passen nicht zusammen. Blaulicht und Strahleneinflüsse von Fernseher, Handy oder Laptop stören den Schlaf. Studien zeigen, dass das Telefonieren mit Mobiltelefonen vor dem Schlafengehen die Qualität des Schlafs beeinflusst.


6. Ein Ort der Ruhe und Erholung

Schlafzimmer werden häufig zu Multifunktionszimmern umfunktioniert, mit negativer Folge für unsere Schlafqualität. Wer im Schlafzimmer fernsieht, im Internet surft, bügelt oder der Arbeit nachgeht, richtet sein Zimmer nicht auf einen erholsamen Schlaf aus. Empfehlung: Richten Sie sich lieber eine sinnliche Oase für Ruhe und Erholung ein.


7. Tagsüber den Grundstein legen

Nur wer tagsüber genügend Sonnenlicht tankt, produziert im Körper ausreichend vom Glückshormon Serotonin. Und nur mit genügend Serotonin verfügen wir am Abend und in der Nacht über das wichtige Schlafhormon Melatonin. Serotonin gilt als Vorläufer des Schlafhormons Melatonin. Daher lautet unsere Empfehlung. Bewege Dich regelmäßig an der frischen Luft und tanke am Tag wertvollen Sauerstoff und Sonnenlicht.


8. Diese Lebensmittel fördern den Schlaf

Bestimmte Nahrungsmittel begünstigen einen erholsamen Schlaf. Positiv auf den Schlaf wirken Kirschsaft, Bananen, Nüsse, Leinsamen, Haferflocken und Honig. Wer es lieber herzhaft mag, der greife zu fettreichem Fisch, wie Lachs, Hering oder Makrele oder isst zum Abendbrot ein schmackhaftes Hummus aus Kichererbsen.

Die Abendbrotzeit spielt ebenfalls eine Rolle. Mit leerem oder zu vollem Magen schläft es sich schlecht. Abendessen bis rund zwei Stunden vor der Bettruhe wird empfohlen.


9. Ein Gläschen für den Schlaf?

Generell kann Alkohol das Einschlafen erleichtern, stört jedoch das Durchschlafen.
Ein Gläschen Rotwein zum Abendessen kann dagegen durchaus entspannend wirken. Rotweintrauben enthalten nämlich häufig das Schlafhormon Melatonin. Unser Rat: Alkohol möglichst auf ein Gläschen Wein oder Bier zum Abendessen beschränken.

Koffeinsensiblen Menschen empfehlen wir bei Schlafproblemen, am späten Nachmittag und am Abend auf Kaffee, schwarzen Tee oder Cola zu verzichten.

10. Gekonnt runterfahren

Unterstützende Einschlafhilfen sind Baldrian-Präparate und ein regelmäßig bewusstes Stressmanagement am Abend. Finde Dein persönliches Ritual für einen harmonischen Tagesausklang. Ein kurzer Gang an der frischen Luft um den Block, ein entspanntes Buch, ein Entspannungsbad mit Lavendel und anderen beruhigenden Kräutern oder ein Fußbad. Auch eine Traumreise oder Phantasiereise ist sehr zu empfehlen.


11. Dankbarkeit schlägt grübeln

Viele Menschen grübeln vor dem Einschlafen über ihre Probleme und anstehenden Aufgaben. In aller Regel ohne eine Lösung. Am nächsten Morgen wachen wir gerädert auf und haben keine Kraft mehr, die eigentlichen Pläne in die Tat umzusetzen. 

Besser ist es, vor dem Einschlafen dankbar und glücklich auf die Dinge zurück zu schauen, die am Tag positiv gelaufen sind. So kannst Du Deine Erfolgserlebnisse im Geist nochmals erleben und schlummerst dabei zufrieden ein.

Wer in der Nacht länger als 1o Minuten wachliegt, sollte kurz aufstehen und das Schlafzimmer verlassen, um dann mit neu aufkommender Müdigkeit einen weiteren Anlauf zum Einschlafen zu starten.

12. Positiv in den neuen Tag starten

Ein guter Start in den Tag ist eine wichtige Voraussetzung für einen entspannten Tag. Und gleichzeitig Grundstein für den nächsten erholsamen Nachtschlaf. Wer schon am Morgen gestresst und hektisch in den Tag startet, wird diesen Zustand meist den Tag über nicht mehr los. Stehe lieber ein paar Minuten früher auf und starte mit einem entspannten und genussvollen Morgenritual ganz für Dich allein. 

 

Das Sprichwort „Wie man sich bettet, so schläft man“ ist wahr. Unsere Lebensqualität hängt neben Bewegung und gesunder Ernährung mit unserer Schlafqualität zusammen. Je gesünder wir schlafen, desto positiver wird unser gesamtes Leben davon beeinflusst.

 

 

 

Panikattacke - ich halte das nicht aus

Es gehört Mut dazu, sich seiner Angst zu stellen und sie auszuhalten. H. von Ditfurth


Panik ist ein sensibles Thema, dass uns aus aller Balance rütteln kann. Körper und Geist befinden sich im Ausnahmezustand. Einem inneren Beben. Wir fürchten um unsere Gesundheit, unsere Existenz, um unser Leben. Daher empfehle ich jedem Betroffenen die professionelle Unterstützung eines guten Therapeuten. 

Aufkommende Panik wird häufig so gut es geht innerlich bekämpft oder verdrängt. Obwohl diese Reaktion mehr als verständlich ist, kann die Panik so leider nicht geheilt werden. Jede Emotion möchte bejahend wahrgenommen und gefühlt werden, bevor sie sich auflösen kann. Annehmen und akzeptieren lautet daher der erste Schritt.

Bitte nutze diese Tipps als allgemeine Vorabinformation für ein Gespräch mit Deinem behandelnden Arzt oder professionellen Therapeuten. Gehe keine unnötigen Risiken ein! Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle therapeutische Behandlung. 

 

Tipps zum Umgang mit Panikstörungen

1. Heiße die Panik willkommen

Klingt erstmal völlig unlogisch! Etwas, was uns zutiefst fürchtet, willkommen zu heißen. Panik baut sich weniger stark auf, wenn wir uns innerlich erlauben, sie zu empfangen. Verdrängte oder bekämpfte Emotionen wachsen in uns. Wenn die Panik aufkommt, begrüße sie sprichwörtlich. Sage zu ihr, da bist Du ja wieder. Ich begrüße Dich!

2. Akzeptiere sie

Begebe Dich an einen sicheren Ort (bspw. lege Dich auf Deine Couch) und akzeptiere, dass die Panik da ist. Lass sie sich im Körper ausbreiten, spüre sie und beobachte sie ruhig. Die Panik darf jetzt da sein. Sie möchte bejahend akzeptiert werden. Nimm sie so an, wie sie sich gerade zeigt. Wo spürst Du sie? Im Hals, in der Brust, im Magen? Das Herz rast und das Gefühl erfasst den gesamten Körper? Spüre sanft und ruhig hinein.

3. Du bist in Sicherheit

Panikattacken sind in aller Regel rein psychischer Natur und kein organisches Problem. Daher empfehle ich, die Sorgen um Körper und Geist zu trennen. Meist entsteht die Angst hinter der Angst und wir fürchten ernsthaft um unsere Gesundheit. Auch wenn der Körper gerade Höchstleistung vollbringt und das Gefühl extrem unangenehm ist, bleibe ruhig und sage Dir: Es ist nur eine Panik, mein Körper ist in Sicherheit.

4. Drehe den Spieß um

Sage zu der Panik: Ich freue mich, dass Du da bist! Du darf jetzt da sein, und ich freue mich über Deine Gegenwart. Freunde Dich mit der Panik an! Umarme sie innerlich und schenke ihr ein Lächeln! Sage Dir und ihr: Wir schaffen es gemeinsam! Alles ist gut!

5. Fordere mehr

Zum Löschen des Feuers benötigst Du etwas Mut. Während eine Abwehrhaltung die Panik am Leben hält, kannst Du sie löschen, indem Du sie forderst. Gehe tief in das gegenwärtige Gefühl und fordere noch mehr von der Panik! Auf dem Höhepunkt der Emotionen wirst Du spüren, dass die Angst sich langsam abschwächt. 

6. Sie darf jetzt gehen

Wer positiv offensiv mit seiner Panik umgeht, hat eine gute Chance auf schnelle Heilung. Verdrängen und Abwehr führt dagegen tendenziell zur Wiederkehr. Das Empfinden ist in beiden Fällen vergleichbar, daher wähle mutig den richtigen Weg.

7. Zeit der Regeneration

Eine Panikattacke fordert von Körper und Geist sehr viel Kraft. Es ist wie ein Workout auf höchster Stufe. Gönne Dir anschließend eine Zeit der Regeneration. Esse gesunde und nährstoffreiche Kraftmacher und trinke viel Wasser.

Ich empfehle eine begleitende Meditation, die Dir Sicherheit und neue Kraft schenkt.

  

 

Raus aus der Erschöpfung

"Manchmal sollte man weder mit, noch gegen den Strom schwimmen, sondern einfach mal aus dem Fluss klettern, sich ans Ufer setzen und Pause machen." Sprichwort


Unser Leben wird zunehmend komplexer und ist täglich mit vielen Herausforderungen verbunden. Hier zeige ich Dir zwölf wirksame Schritte, die Dich aus einer Erschöpfung herausführen und vor den langwierigen Folgen eines Burnouts bewahren können.

1. Gestehe Dir Deine Erschöpfung ein

Dieser erste Schritt ist der entscheidende Schritt. Erkenne an, dass Du erschöpft bist und Dein Tank leer ist. Das fällt den meisten von uns sehr schwer. Im Hamsterrad rennen wir lieber noch schneller, um die Arbeit oder das Problem mit aller Kraft zu meistern. Das treibt uns immer tiefer in den Erschöpfungszustand.

Stopp! Höre auf zu kämpfen, wenn der Tank bereits leer ist! Du hast jetzt die Pflicht, an Dich und Deine Gesundheit zu denken und Deine Batterien wieder neu aufzuladen.


2. Finde die Gründe

Was verursacht Deine Erschöpfung? Ist es eine dauerhafte körperliche oder mentale Überforderung? Sind es Sorgen, etwas nicht schaffen zu können oder etwas zu verlieren? Gedankenmuster, wie "Das schaffe ich nie" können uns innerlich lähmen. 


3. Entschleunige

Es ist wichtig, jetzt zu handeln! Nimm Dir eine Auszeit oder plane regelmäßige Feierabendrituale ein. Jetzt bist Du am Zuge, bewusst zu entschleunigen und runterfahren! Was tut Dir jetzt gut? Macht Dich ausgeglichener und zufriedener?

Ein Spaziergang im Park, eine Fahrradtour durch den Wald, ein Nickerchen auf der Couch, ein Wohlfühl-Bad, etwas leckeres Kochen, einen entspannenden Roman lesen, Musik hören, mit Freund oder Freundin ins EisCafe gehen. Entwickle Deine persönliche Regenerations-Oase mit regelmäßigen Zeit-für-Dich-Ritualen.

4. Nutze Lieblingsorte zum Krafttanken

Viele Menschen nutzen persönliche Kraftorte zum Auftanken und Regenerieren. Das kann die eigene Couch sein, eine Kirche, eine Bank im Park oder ein Ort in der freien Natur. Ein Ort der Sicherheit und Geborgenheit schenkt und an dem man die Seele baumeln lassen kann. An dem man aber auch Lösungen für sein Problem finden kann. Du kannst auch in Gedanken einen Kraftort entwickeln und immer weiter kultivieren.

5. Nimm Hilfe an

Vielen Menschen fällt es schwer, in schwierigen Situationen Hilfe anzunehmen. Lieber sagt man sich: "Ich schaffe das schon." oder "Bis ich das Anderen erklärt habe, mache ich es lieber selbst und richtig" oder "Ich muss nur stark sein" Leider führen genau diese Einstellungen nur noch tiefer in die Misere. Lerne Hilfe anzunehmen und Dich besser abzugrenzen. Lerne auch mal NEIN zu sagen und kümmere Dich nun um Dich selbst! Sieh es nicht als Schwäche an, die Hilfe anderer Menschen anzunehmen. Es ist Stärke!

6. Rede über Deine Situation

Häufig ziehen wir uns in Erschöpfungssituationen immer mehr zurück. Freundesabende werden gemieden und Vereinstreffen lieber abgesagt. Suche Dir in Deiner Situation einen vertrauensvollen Gesprächspartner. Sprich über Deine Gedanken und Gefühle. Was bedrückt Dich? Rede Dir Deine Sorgen von der Seele. Das entlastet ungemein.

7. Lasse los

Im Hamsterrad rennend, strengen wir uns in schwierigen Situationen immer mehr an. Allerdings lässt sich nicht jedes Ziel mit Gewalt erzwingen. In Phasen der Erschöpfung rate ich Dir, Abstand von der Situation zu gewinnen. Schaue Deine aktuelle Situation gedanklich von einem Berg aus an. Mit Dir als Hauptdarsteller! Wo bist Du? Mit wem bist Du unterwegs? Was läuft gut? Was weniger gut? Bist Du zufrieden in Deiner Rolle? Einen wunderbaren Text zum Loslassen hat Andreas Bourani geschrieben. Viel Spaß beim Ansehen

8. Bewege Dich in der Natur

Diesen Tipp halte ich für einen der Wichtigsten! Bewegung und Sport in der freien Natur reduziert den Stress und macht den Kopf frei. Ein sportliches Auspowern mit einer Ausdauersportart hat bei vielen Betroffenen schon für einen ersten Befreiungsschlag gesorgt. Mein Hausarzt empfiehlt bei Erschöpfungszuständen gerne: Täglich für zwei Stunden raus in die Natur, um dort wieder zu Kräften und zu sich selbst zu finden. 

Grundsätzlich sollte die Bewegungsintensität in der Regenerationszeit leicht bis mittel sein! Keine Orientierung an Bestzeiten und früheren Rekorden. Da bedeutet für Kopf und Körper nur neuen Stress. Sport produziert Glücks- und entsorgt Stresshormone.

9. Konzentriere Dich auf das Wesentliche

Überlege Dir, welche Aufgaben jetzt wichtig sind und welche Du sein lassen kannst. Konzentriere Dich auf das Wesentliche und lasse täglich Freiraum für Erholung und Krafttanken. Mache auch regelmäßig Pausen und achte bewusst auf Deinen inneren Entspannungszustand.

10. Tanke wieder auf

Kopf und Körper sind erschöpft und haben einen erhöhten Schlafbedarf. Gönne Dir eine extra Portion Schlaf für Deine Regeneration. Oder einen erholsamen Mittagsschlaf. Nutze Entspannungstechniken. Eine Meditation oder Fantasiereise. Einen erholsamen Saunabesuch oder eine wohltuende Massage. Ganz nach Deinem persönlichen Gusto!


11. Gib Deinem Körper, was er braucht

In Zeiten von Stress und Überforderung hat unser Körper erhöhten Nährstoffbedarf. Anstelle des schnellen Griffs zu Süßem empfehle ich Dir nährstoffreiche Vitalquellen, die Dich wieder erfolgreich auf die Beine bringen. Fülle die leeren Tanks wieder auf!

Um unseren gestressten Kopf frei zu bekommen, ist es wichtig, mehr als normal zu trinken! Zwei bis drei Liter täglich sollten es schon sein. Greife dabei zu Wasser, ungesüßten Teesunterstützen, Schorle oder zu einem alkoholfreien Bier. Dein Kopf dankt es Dir!

12. Begib Dich auf Lösungssuche

Überlege Dir mit Unterstützung der richtigen Vertrauenspersonen dauerhafte Lösungen für Deine aktuelle Situation. Suche nach Lösungen und kreise nicht grübelnd um das Problem. Für jedes Problem gibt es eine Lösung, die allerdings aktiv gesucht und vor allem angegangen werden muss. Hilflos zusehend in einer belastenden Situation zu verharren, führt direkt in eine Depression oder in den Burnout. Werde jetzt aktiv!

Suche auch nach Entlastungsmöglichkeiten für Deine aktuelle Situation. Kannst Du etwas abgeben? Kann Dich jemand unterstützen? Welche Lösungen bieten sich an? Wie können Deine Wünsche und Bedürfnisse zukünftig besser erfüllt werden? Höre auf Deine innere Stimme und vertraue Deinen Gefühlen.

 

Falls Du alleine nicht weiter kommst, empfehle ich Dir die Unterstützung eines guten Therapeuten oder Coaches, der gemeinsam mit Dir Deinen richtigen Weg erarbeitet. 

Zum Abschluss dieses Themas hab ich noch ein Loslassen Lied für Euch. Alles Gute!

 

 

 

 
Werde zu deiner besten Version

"Jeder ist ein Genie! Aber wenn Du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, dass er dumm ist." Albert Einstein

Wir vergleichen uns gerne mit anderen Menschen. Wenn wir dabei unsere Schwächen und kleinen Fehler mit den Stärken Anderer vergleichen, fühlen wir uns unterlegen und schlecht. Unser strenger innerer Kritiker meldet sich zu Wort, fällt sein kritisches Urteil und zieht uns weiter runter.

Anderseits erkennen wir auch die Fehler und Schwächen bei Anderen sehr schnell. Wir konzentrieren uns statistisch elfmal mehr auf Fehler und Misserfolge als auf Positives. Eigene Schwächen empfinden wir als persönlichen Makel. Erfolge dagegen als normal. 

Du hast ein wertvolles Gesamtpaket

Wir alle haben Dinge, die wir gut können und andere, die wir weniger gut können. Fest steht: Jeder von uns hat ein wertvolles Gesamtpaket mit auf seinen Weg bekommen. Ein Paket, dessen Eigenschaften sinnvoll und gut zueinander passen. Wichtig ist es, diese Eigenschaften zu erkennen und ihnen auf die Spur zu kommen. Welche Stärken, welche Werte, welche Fähigkeiten hast ganz speziell Du? Wenn unsere Eigenschaften die Karten eines Kartenspiels wären, was wären dann Deine individuellen Trümpfe?

Lebe in Deinem Element

Wie Einstein schreibt, ist das Element des Fischs nicht der Baum, sondern das Wasser. Hier kann er seine Schwimmkunst, seine Wendigkeit und Schnelligkeit voll zur Geltung bringen. Dabei sieht es spielerisch und mühelos aus. Ohne Anstrengung kommt der Fisch zu seiner Leistung.

Auch wir Menschen brauchen das passende Umfeld, um unsere Stärken bestmöglich zur Entfaltung bringen zu können. Sind wir in unserem Element, macht das Spaß und kann uns einen echten Glücksflow bescheren. Beim Kochen und Backen, beim Joggen, bei der Gartenarbeit oder Handwerken. Und natürlich extrem wichtig in unserem Beruf. Mit unserer Arbeit verbringen wir in aller Regel den größten Anteil unserer Wachzeit. Hier können wir uns selbst verwirklichen und unser gesamtes Potenzial ausspielen.


Deine Stärken sind Dein Erfolgsgarant

Gerade bei der Berufswahl solltest Du besonders auf Deine Interessen und Stärken achten. Denn eine erfüllende und motivierende Arbeit baut immer auf Deinen Stärken auf. Nutze ab jetzt konsequent Deine Stärken und bringe sie optimal zur Geltung! 

Erfolgsmenschen setzen konsequent auf ihre Stärken und suchen nach einer Lösung für den Ausgleich ihrer Schwächen. Es ist effektiver, seine Zeit in Aktivitäten zu stecken, die uns zu unseren Zielen führen. Erfolge stellen sich mit Leichtigkeit und Freude ein. Wir entwickeln echtes Interesse und eine Motivation, die von innen, von Herzen kommt.

,,Du kannst nur das in anderen entzünden, was in dir selber brennt!" Augustinus


Ausführlich behandeln wir dieses Thema im Kurs Potenziale und Ressourcen stärken.

Zum Schluss zeige ich Dir noch ein kurzes Video von einen bekannten TV Moderator, der ebenfalls konsequent auf seine Stärken und sein persönliches Element setzt.