Macht das Sinn?

"Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten." Konfuzius

Warum tust du, was du tust? Was willst du mit deinen Talenten, Fähigkeiten, Interessen und deinem Wissen in die Welt bringen? Was ist dein persönlicher Beitrag? 

Wer Antworten auf diese Fragen kennt, hat persönlich Halt und Orientierung! 

Sie oder er kann Ziele für sich formulieren, sinnvolle Wege beibehalten oder neue Wege beschreiten. Neue Meilensteine können wir mit uns selbst abgleichen und uns fragen: Stimmt das so für mich? Macht das persönlich Sinn? Interessiert mich das? Würde mich dieser Weg dauerhaft motivieren und mich innerlich erfüllen?

Das Ergebnis dieser reflektierenden Überlegungen kann lauten:

Ich möchte .......... tun, um ......... für meine Zielgruppe zu erreichen.

Bei mir steht exemplarisch an dieser Stelle:

Ich trainiere und coache Mitarbeiter, um ihnen in fordernden Zeiten ein motiviertes und gesundes Leben im Gleichgewicht zu ermöglichen.
 

Der Sinn deines Schaffens

Menschen, die ihre Arbeit als sinnstiftend erleben, sind weniger krank, fehlen weniger und haben weniger arbeitsbedingte gesundheitliche Beschwerden.

Diese Menschen arbeiten mit Freude, empfinden Erfüllung und haben entsprechenden äußeren Erfolg. Sie bekommen für ihre Arbeit Lob und Anerkennung.

Sinn fördert die eigene Motivation und Leistungsbereitschaft. Wer ein höheres Ziel hat, entwickelt Mut und Energie, die eigene Komfortzone zu verlassen. Außerdem wird er länger dabei bleiben und nicht so schnell aufgeben. 

Studien belegen, dass das persönliche Gefühl, etwas Sinnvolles zu leisten, für die meisten Menschen wichtiger ist als ein hohes Einkommen.

Der persönliche Sinn kann nicht von außen vermittelt werden. Daher ist es wichtig, sich nicht von allgemeinen gesellschaftlichen Ideen und Normen blenden zu lassen.

Jeder Mensch ist von seinem Schaffen individuell für etwas bestimmt. Etwas, das auf seinen Stärken aufbaut, Spaß macht und mit einer gewissen Leichtigkeit verbunden ist. Ein weiser Spruch besagt: Deine Gaben führen dich zu deinen Aufgaben. 

"Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben - aber es hat nur ganz genau so viel Sinn, als wir selber ihm zu geben imstande sind." Hermann Hesse

Auf den Spuren zu deiner Berufung

  • Der ideale Beruf bereitet uns Spaß und Freude.
  • Wir empfinden echtes Interesse, Leidenschaft und Begeisterung.
  • In der reinen Ausführung mit einer gewissen Leichtigkeit verbunden.
  • Spiegelt unsere Talente, Wissen, Fähigkeiten und Erfahrungen wieder.
  • Die Umsetzung holt uns tief aus der Komfortzone und erfordert Mut.
  • Erfordert ein hohes Maß an Selbstdisziplin. Das Ziel ist immer groß.

 

Wertvolle Fragen auf dem Weg zu deiner Berufung

  • Was würdest du beruflich tun, wenn dir alle Wege offen stünden?
  • Was tust du jetzt schon freiwillig, ohne dass du Geld dafür bekommst?
  • Wenn du von vorne anfangen könntest. Was würdest du tun?
  • Was bedeutet dir etwas und macht Sinn? Wofür setzt du dich ein?

 "Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben." Alexis Carell

 

 

Bärenstarkes Selbstvertrauen

"Ein Vogel hat niemals Angst, dass der Ast unter ihm brechen könnte. Nicht weil er dem Ast vertraut, sondern seinen eigenen Flügeln. Verliere nie den Glauben an dich selbst."

Selbstvertrauen ist die entscheidende Grundlage für ein zufriedenes, erfülltes und erfolgreiches Leben. Selbstvertrauen bedeutet, sich seiner Stärken und Fähigkeiten bewusst zu sein, mehr Mut und Zutrauen zu gewinnen und sich als wertvoller und liebenswerter Mensch zu empfinden. 

Mit wachsendem Selbstvertrauen fällt es uns zunehmend leichter, sicherer aufzutreten und unsere Zukunftsträume und Ziele zu erreichen.
 

Mache heute den ersten Schritt

Starte mit kleinen Aufgaben und Herausforderungen. Sammele Erfolgserlebnisse auf die du stolz sein kannst. Die Überzeugung in deine Fähigkeiten steigt und du wirst mutiger auch für größere Aufgaben. Wichtig: Mache heute den ersten mutigen Schritt. 

Leider gehen viele Menschen diesen ersten Schritt nicht, sondern warten erst noch auf einen besseren Moment. Das wird leider nicht funktionieren. Du musst ins kalte Wasser springen. Nach diesem Schritt blühst du immer mehr auf. Neues Selbstbewusstsein aufbauen geht über tägliches, in den Alltag eingebautes Training. Über gelebte Praxis.  

"Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht: Du wirst auf jeden Fall recht behalten." Henry Ford 

  

Acht Schritte zu neuem Selbstvertrauen

1. Deine Schokoladenseiten erkennen

Woran hast du Spaß? Was kannst du gut? Wo liegen deine Stärken und Talente?

Stärken können sein:

Ich bin kommunikativ, humorvoll, verantwortungsbewusst, ausdauernd, sportlich, liebevoll, fürsorglich, kreativ chaotisch :-), ordentlich, zuverlässig

Ich kann gut organisieren, rechnen, Mut machen, Streit schlichten, kochen, laufen, zeichnen, handwerkern, reparieren, Kinder erziehen, Menschen führen oder betreuen

Nimm dir Zeit und schreibe mindestens 10 Stärken auf ein Papier! 


Frage dich weiterhin: Was ist mir wirklich wichtig im Leben? Schreibe spontan ebenfalls 10 wichtige Lebensthemen für dich auf.

2. Deine Stärken und Themen aktiv leben

Sieh dir eine Woche lang täglich deine Stärken und wichtigen Lebensthemen an:

- Wie kannst du deine Stärken ab jetzt noch besser zur Geltung bringen? 

- Wie kannst du zukünftig noch echter und authentischer leben?

- Und wo lebst du aktuell an deinen wahren Themen vorbei?

3. Führe täglich ein Erfolgstagebuch

Was hast du schon alles geschafft und schwierige Situationen erfolgreich gemeistert:

Schule, Ausbildung oder Studium geschafft, Kinder erzogen, Menschen gepflegt, Führerschein bestanden, berufliche Erfolge gesammelt, sportliche Leistungen und andere Vereinserfolge gefeiert, Ehrenämter übernommen, Trennungen und Krankheiten überwunden, Rückschläge erlitten und wieder aufgestanden... Meine Gratulation!!

In deinem neuen Erfolgstagebuch kommen nun täglich weitere Erfolge hinzu! Hier trägst du alles ein, was dir an diesem Tag gut gelungen ist. Das stärkt dein Unterbewusstsein! 

4. Auch Schwächen tragen etwas Gutes in sich

Schaue mehr auf deine Stärken und weniger auf deine Schwächen. Akzeptiere deine Schwächen als etwas ganz Natürliches. Sie machen uns individuell und manchmal auch sympathisch. Nobody is perfect!

Jede Medaille hat zwei Seiten und so steckt hinter jeder Schwäche auch eine Stärke.

Vergleiche dich nicht mit Anderen: Sie sind anders und nicht besser! Schaue auf DEIN großartiges Gesamtpaket und nutze es bestmöglich!

5. Hol dir die Einschätzung eines Vertrauten

Häufig sehen vertraute Menschen unsere Stärken besser als wir selbst!. Frage sie...

„Wo siehst du meine Schokoladenseiten?"

"Was macht mich charakterlich aus?"

"Was kann ich in deinen Augen besonders gut?“

Hört sich im ersten Moment vielleicht etwas merkwürdig oder sogar peinlich an. Erkläre kurz dein Anliegen und ich verspreche dir, der Andere wird völlig normal reagieren! Und sich wahrscheinlich als Berater und Ratgeber sogar ein wenig geschmeichelt fühlen. 

6. Sei verständnisvoll und ermutigend zu dir selbst

Wichtig für den Aufbau eines gesunden Selbstvertrauens sind positive innere Dialoge. In Gedanken und Worten. Sage dir beispielsweise

"Ich schaffe das!"

„Ich bin gut genug! Genau so, wie ich bin.“

„Ich bin zufrieden mit meiner Entwicklung und werde jeden Tag besser.“ 

"Ich vertraue mir und meinen Fähigkeiten."

"Ich darf Fehler machen und bin trotzdem okay."

"Ich bin ein wertvoller Mensch."

"Ich lerne hinzu und mache täglich neue Erfahrungen."

"Ich habe es früher so gut gemacht, wie ich konnte. Heute mache ich es eben besser."

7. Lasse Erwartungen los

Häufig haben wir strenge Anforderungen und Erwartungen an uns selbst. Wir wollen dem gerecht werden, was uns auf Hochglanzbildern vorgelebt wird. Wir wollen Erfolg, eine perfekte Partnerschaft, einen perfekten Körper, Kraft und Energie in jeder Minute.

Und scheitern genau daran doch so häufig.

Wer auf diesem Weg nicht weiter gekommen ist, dem rate ich zu einer neuem Strategie. Weniger hart und streng zu selbst zu sein, sich weniger zu kritisieren und die strengen Ansprüche und Erwartungen an sich selbst und andere Menschen fallen zu lassen.

Nimm dir den Druck! Denn Druck macht müde, energielos und auf Dauer krank! 

Schreibe auf ein post-it oder gerne auch an deinen Spiegel: Ich bin gut genug! Oder auf englisch: I'm good enough!

 
8. Eins - zwei - Jetzt :-)

Stelle dich jeden Tag einer Situation. Traue Dir neue Dinge zu und deine Komfortzone wird jeden Tag ein kleines Stückchen größer!

- Ich melde mich heute in der Sitzung oder im Unterricht zu Wort.

- Ich traue mich heute, auch mal "nein" zu sagen.

- Ich gehe heute Abend als Erste(r) auf die Tanzfläche.

Denke nicht lange nach, sondern gehe mutig voran. Sage dir eins - zwei - Jetzt :-)

Je länger wir nachdenken, desto mehr liefert uns unser Verstand Argumente, es lieber nicht zu tun. Daher starte mutig innerhalb der ersten drei Sekunden. 


Selbstvertrauen muss langsam reifen. Du machst auf deinem Weg viele bestärkende und positive Erfahrungen und sammelst persönliche Erfolgserlebnisse! Das macht dich Tag für Tag innerlich stärker und freier. 

 

 

 

Nein sagen lernen


Die Geschichte einer Frau

Wenn ich an frühere Zeiten denke, muss ich mir eingestehen, dass ich mich nicht auf eine gesunde und natürliche Art nach außen abgrenzen konnte. So war ich jahrelang in einem überlasteten und gestressten Zustand. Ich hatte das Gefühl, ich müsse jeder Bitte meiner Mitmenschen gerecht werden.

Zusätzlich bot ich mich auch für Wunscherfüllungen an, die ich bei Anderen zu erraten glaubte. Da musste eine ferne Bekannte nur stöhnen: „Nächsten Samstag ist doch mein Umzugstag. Kannst Du mir nicht beim Packen helfen?" Reflexartig sagte ich: "Natürlich, ich helfe dir gerne!"

Anstatt mich von der Woche zu erholen, packte ich müde und schwitzend fremde Sachen in riesige Kartons, putzte schmutzige Badewannen und kochte Spaghetti für das gesamte Umzugsteam. Nicht, dass an Hilfsbereitschaft etwas falsch wäre, aber sie kam nicht immer von Herzen! Ich erfüllte lediglich fremde Erwartungen und glaubte, ich würde deren Liebe verlieren, wenn ich nicht zu ihren Diensten stünde.



Uups... ein nein von mir

Im Lernprozess zu einer besseren Abgrenzungsfähigkeit kam dann der Punkt, an dem ich endlich auch mal nein sagen konnte. In meinem Innern herrschte dabei eine emotionale Mischung aus Verlustangst und Gedanken an einen gesunden Selbstschutz. Es war für mich wie eine neue Erfahrung, eine Entscheidung für mich selbst zu treffen.

Die echte felsenfeste Güte muss am rechten Ort auch "nein" sagen können.         Friedrich von Schiller


Später fiel ich vom ewigen Ja-Sager ins andere Extrem und blockte fast alles ab, was an mich heran getragen wurde. Gleichzeitig lieferte ich lange Erklärungen und Rechtfertigungen: „Ich würde ja gerne helfen, aber aus dem und dem Grund geht es leider nicht.“ Anschließend war ich wütend auf mich selbst, dass ich nicht einfach kurz und entspannt sagen konnte: "Sorry, das geht heute leider nicht."

Innere Ruhe und Zufriedenheit 

Mittlerweile bin ich ganz zufrieden mit meiner Fähigkeit zur persönlichen Abgrenzung. Meistens bleibe ich in kritischen Situationen innerlich und äußerlich ruhig. Fühle ich mich jedoch überfordert, falle ich wieder in meine alten Verhaltensmuster zurück. Dabei schlagen die Gemütswellen gegenüber früher in mir weniger hoch. Ich finde schneller zurück zu innerer Ruhe, zu meiner inneren Mitte.

Konkret sieht das so aus: Jemand aus meinem Bekanntenkreis möchte, dass ich ihm oder ihr helfe. Dabei spüre ich intuitiv die unausgesprochene Bitte: "Ich wäre sehr enttäuscht, wenn Du nicht kommen würdest".

Ich beginne, innerlich zu rotieren und merke, wie alte Gedanken wieder hochkommen. Dieses gefühlte Drama kann ich in vielen Fällen noch nicht auf Knopfdruck abschalten. Es ist immer noch wie ein Wirbelsturm in mir.
 In solchen Momenten halte ich inne und atme erst einmal tief durch. Ich gebe mir die Chance, diese innere Welle abebben zu lassen, bis ein Zustand der Ruhe und Erleichterung einkehrt.

Ich kann, aber Ich muss nicht

Ich sage mir selbst: „Ich muss ja nicht! Niemand kann mich zwingen zu helfen. Es liegt ganz bei mir. Ich entscheide mich erst, wenn ich innerlich zur Ruhe gekommen bin. Erst dann spüre ich wieder meine souveräne Entscheidungsfähigkeit. Das, was ich wirklich will! Manchmal bitte ich auch um etwas Zeit für meine Antwort. Ich sage: „Ich schaue später in meinen Kalender und sage dir bescheid.“

Wichtige Kriterien sind dabei sicherlich der Grad der Freundschaft und der Blick auf eine gesunde Balance aus Geben und Nehmen. Meine Entscheidung wird zu einer echten Herzensentscheidung!

Meine Kräfte, meine Grenzen

Eine wichtige Erkenntnis in meinem Lernprozess war: Die Unfähigkeit, mich frei zu entscheiden und mich selbst zu schützen, hatte nichts mit den Menschen zu tun, die etwas von mir wollten. Es waren meine alten Denkmuster, die sich mein gesamtes Leben durchgezogen haben. Ich zog die Situationen beinahe magisch an, denn andere hatten mich schnell durchschaut. Erst Krankheit und chronische Erschöpfung brachten mich dazu, einen Schlussstrich zu ziehen.

Ob es in Zukunft noch einfacher wird? Ich weiß es nicht! Aber ich bin sehr zufrieden mit dem, das ich inzwischen erreicht habe. Ich habe gelernt, nein zu sagen und dabei innerlich gelassen zu bleiben. Heute bin ich immer noch ein hilfsbereiter Mensch, erkenne allerdings meine Grenzen und schütze mich im richtigen Augenblick selbst.

Nicht so schlimm wie gedacht... aber mit vielen Vorteilen!

Zu meinem anfänglichen Erstaunen habe ich die Liebe und Wertschätzung meiner wichtigsten Mitmenschen zu keinem Zeitpunkt verloren. Auch wenn sie zuerst von meiner Reaktion - meinem nein - überrascht waren. Und zugegeben, ein paar Menschen habe ich mittlerweile aus den Augen verloren. Diese waren lediglich an meiner selbstlosen Unterstützung interessiert und weniger an mir als Mensch. Diese Kontakte vermisse ich heute nicht mehr.

Ich habe zu einem besseren Selbstwertgefühl gefunden. Und anstelle einer selbstlosen Aufopferung ist ein respektvolles Miteinander auf Augenhöhe getreten.
     

Das Erlernen einer besseren Entschiedenheit und Abgrenzung geht nur in Minischritten, mit Zeit und Geduld. Dafür allerdings umso erfolgreicher. Es lohnt sich! 

  

 

Wunderwaffe Selbstannahme

"Wir haben alle ein bisschen Ich will die Welt retten in uns. Aber es ist okay, wenn du erstmal nur einen Menschen rettest. Und es ist ok, wenn dieser Mensch du selbst bist."


Empfinden wir nur wenig Wertschätzung für uns selbst, fällt uns die Wertschätzung Anderer auch nicht leicht. Wenn wir lernen, uns zuerst selbst zu akzeptieren und zu mögen, so wie wir sind, dann fällt uns der Umgang mit anderen Menschen leichter.

Selbstakzeptanz und Selbstfürsorge haben somit nichts mit Egoismus zu tun. Es geht um eine leise innere Stimme, die uns sagt: "Du bist okay! Genau so, wie Du bist!" Es lohnt sich, diese leise innere Stimme zu fördern und zu bestärken! 

Frage Dich: Was will ich jetzt? Was brauche ich jetzt? Was täte mir jetzt gut? Kümmere dich um deine Bedürfnisse. Für neue Energie und neuen Schwung. 

Wir modernen Menschen lächeln gerne über Begriffe wie Selbstfürsorge. Das Haus fertigstellen und abzahlen und die Karriere vollenden klingen viel relevanter. Dabei trifft die Selbstfürsorge den Kern - unseren innersten Wesenskern. Und wenn dieser Kern stark und gesund ist, dann klappen auch die "relevanten" Dinge automatisch leichter.

 

Der Weg zu einer gesunden Selbstfürsorge

  • Ich darf meine Wünsche und Bedürfnisse äußern
  • Ich darf Komplimente annehmen
  • Ich darf mich mögen und wichtig nehmen
  • Ich erlaube mir Abgrenzung mit einem Nein
  • Ich darf Forderungen stellen
  • Ich sage meine Meinung, auch wenn sie nicht jedem gefällt
  • Ich darf Schwächen zeigen und Fehler machen. Und bin trotzdem okay

 

 

Als ich mich selbst zu lieben begann - von Charlie Chaplin

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.

Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.

Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !

 

 

 

Richtiger Umgang mit Kritik

"Wenn der Tag nicht dein Freund war, so war er Dein Lehrer" Sprichwort

Kennen Sie das? Sie kommen morgens gut gelaunt ins Büro und werden direkt vom Kollegen auf dem Flur angefahren, dass das Verhalten gestern im Meeting ja wohl völlig neben der Spur gewesen sei. Sie selbst verstehen die Welt nicht mehr, denn Sie können die Meinung Ihres Kritikers überhaupt nicht teilen. Trotzdem ist Ihre gute Laune jetzt im Keller und der Kritikstachel sitzt tief.

Sie fragen sich vielleicht: Wie kann ich gelassener mit der Situation umgehen, damit mich die Kritik nicht so tief trifft? Acht Praxistipps, damit Ihre gute Laune zukünftig weniger stark beeinflusst wird:

1. Kritik ist niemals objektiv

Kritik ist immer eine persönliche Meinung und niemals objektiv! Kritik kann aus Angst vor eigenen Nachteilen oder aus schlechter Stimmung heraus geäußert werden. Oder einfach, weil der andere eine andere Sichtweise oder einen anderen Geschmack hat.

2. Konzentration auf die Sachinformation

In aller Regel ist Kritik eine subjektive Meinung über ein Verhalten. Konzentrieren Sie sich allein die Sachaussage Ihres Kritikers und fragen Sie sich möglichst emotionslos: Ist da was dran? Kann ich von den Worten meines Gegenübers etwas lernen? 

3. Nichts persönlich nehmen

Nehmen Sie Kritik nicht persönlich! Nehmen Sie emotional einen gesunden Abstand von den Worten. So werden weniger stark berührt. Das ist leichter gesagt als getan, aber Sie können sich diese Fähigkeit antrainieren.

Beispiel: Wenn Ihr Service einmal nicht für gut empfunden wurde, ist dies lediglich eine subjektive Meinung, wie jemand die Leistung empfunden hat. Geschmäcker sind schließlich unterschiedlich. Die Kritik sagt nichts über Ihre allgemeinen Fähigkeiten und Sie persönlich als Mensch aus.

4. Ausnahmen bestätigen die Regel

Selbst bei einem persönlichen Angriff haben Sie es selbst in der Hand, wie Sie damit umgehen. Als Kränkung oder Demütigung oder lediglich als Meinung eines anderen. Gehen Sie selbst nicht zu hart mit sich ins Gericht. Schützen Sie Ihr Selbstwertgefühl!

5. Nicht jede Kritik anziehen

Nicht jede Kritik, die Sie sich anhören dürfen, ist konstruktiv und kompetent. Oftmals ist sie völlig unnötig oder der Kritiker selbst hat ein eigenes Problem aufzuarbeiten. Entscheiden Sie selbst, welche Kritik Sie annehmen möchten und welche nicht. 

 6. Keine Rechtfertigung, keine Verteidigung, keine Diskussion

Hören Sie sich die Kritik Ihres Gegenübers in Ruhe an und starten Sie keinen verbalen Gegenschlag. Atmen Sie ruhig durch! Beenden Sie das Gespräch mit einem: "Danke für den Hinweis." oder "Danke, Sie haben recht." Zeigen Sie Gelassenheit, Humor und emotionale Stärke! Sie werden über die Reaktion Ihres Kritikers erstaunt sein ;)

7. Konstruktive Kritik ist viel wert!

Konstruktive Kritik nahestehender Menschen oder Hinweise von Experten sind äußerst wertvoll! Sie können davon lernen und Ihre Leistung verbessern! Lerne von den Könnern und lasse Dich gerne von jemandem kritisieren, der es besser weiß. Leider wollen die meisten von uns lieber von den Falschen gelobt als von den Richtigen kritisiert werden.

 
8. Dickeres Fell zulegen

Sehen Sie Kritik als etwas völlig Normales an. Als belebenden Teil des Business, der Schwung ins Leben bringt und Ihnen wertvolle neue Erkenntnisse schenkt. Seien Sie auf abwertende Kritik vorbereitet! So werden Sie emotional nicht auf dem falschen Fuß erwischt und können kritische Worte mit einem Lächeln entgegennehmen.

Jemand, der souverän und gelassen mit jeder Form von Kritik umgeht, zeigt innere Stärke und hohe emotionale Intelligenz. Das verschafft Ihnen wertvolle Pluspunkte!