Tipps bei Mobbing am Arbeitsplatz

Love it, change it or leave it - Akzeptiere es, verändere es oder verlasse die Bühne


Schätzungen zufolge werden rund 1,5 Millionen Menschen in Deutschland gemobbt. Die Opfer sehen sich über einen längeren Zeitraum gezielten Angriffen ausgesetzt. Werden systematisch und psychisch gequält. 

Mobbing kann jeden Mitarbeiter treffen! Du kannst so sein oder dich so verhalten, wie du willst. Ob kompetent oder nicht, freundlich oder nicht. Völlig egal! Die Folgen sind dramatisch: Schlaflose Nächte, stressbedingte Anspannung und das Gefühl der Hilflosigkeit und Ohnmacht gegenüber diesen andauernden Angriffen. 

Ziele und Motive hinter dem Mobbing

Das Ziele der Mobber sind fast immer die gleichen: Kündigung oder Versetzung des Mobbingopfers. Dieser wünscht sich meist die alten harmonischen Zustände zurück. Möchte Frieden und Gerechtigkeit erfahren, die sich allerdings nicht mehr einstellen. Die Gemobbten sind häufig sehr gewissenhafte gute Mitarbeiter, die aufgrund einer bestimmten Eigenschaft und begleitender eigener Unsicherheit zum Opfer werden.

Die Mobbingtäter verfolgen bei ihrem Vorgehen ausschließlich eigene Vorteile und Interessen. Die Gründe dahinter sind oft Neid, Macht und Konkurrenzdenken. Um sich selbst stark zu fühlen und sich zu erhöhen, müssen sie andere erniedrigen. Häufig stecken eifersüchtige und stark leistungsorientierte Menschen dahinter, die zwischenmenschlich ebenfalls eher unsicher und konfliktscheu sind.

Beide Parteien tragen ihren Anteil an diesem ungleichen Duell. Positiv bedeutet das, dass auch das Mobbingopfer aktiv an seiner zukünftigen Rolle arbeiten kann. Hier kommen acht Tipps, wie das Mobbingopfer besser mit seiner Rolle umgehen kann. 

 

Acht Tipps bei Mobbing am Arbeitsplatz

1. Mache den ersten Schritt

Je nach körperlicher und psychischer Verfassung verlangt dieser Tipp viel Courage. Verlasse die Opferrolle und nimm das Heft selbst in die Hand. Das erfordert Mut und innere Stärke. Schuldzuweisungen dem Mobber, der Firma, den Umständen oder gar dir selbst gegenüber bringen dich nicht weiter. Konzentriere dich auf Lösungen für deine Situation und mache den ersten Schritt!

Spreche an einem für dich guten Tag den Mobber offen vor Zeugen oder versammelter Mannschaft auf die Situation an. Mobber agieren selbst häufig aus der Deckung heraus. Zeige innere Stärke und ziehe ihn aus seiner Deckung heraus. Stelle ihn zur Rede. 

2. Suche die Schuld nicht nur bei dir

Mobbingopfer leiden häufig an einem geringen Selbstwertgefühl. Das bringt sie nicht selten dazu, die Hauptschuld bei sich zu suchen. Stärke dein Selbstbewusstsein und dein Selbstwertgefühl, um zukünftig souveräner mit stark fordernden Situationen umzugehen. Ziehe dich über Schuldgefühle nicht noch weiter runter, das macht die Lage nicht besser. Baue dich mental auf! Ein dickes Fell macht dich sicherer und freier.

3. Fordere Respekt ein - ziehe Grenzen!

Der Mobber möchte dich bewusst klein halten. Solange du weiter nachgibst, fühlt sich der Täter zusätzlich gestärkt. Gestehe dir ein: Die Situation ist nicht gut und du kannst häufig nur noch gewinnen. Deshalb trete von jetzt ab selbstbewusster auf. Setze dich respektvoll zur Wehr und schaue, wie der Mobber darauf reagiert.

Fordere faires und respektvolles Verhalten ein. Dulde keine gezielten Mobbingspiele mehr und sage auch mal NEIN! Ziehe bewusst Grenzen oder kontere verbale Angriffe schlagfertig. Mit neuer Stärke kannst du den Angreifer überraschen und verunsichern.

4. Suche dir Verbündete 

Versammele Verbündete hinter dich! So wird es für den Mobber deutlich schwieriger, sein Vorhaben durchzuziehen. Er sieht, dass du nicht alleine da stehst. Hole dir auch psychologische Unterstützung. In Rollenspielen können bspw. Abwehrmaßnahmen aktiv geübt werden. Persönliche Gespräche mit guten Profis - ein von der Seele reden - wirken befreiend und nehmen das Gefühl der Isolation.

Wende dich an Deinen Hausarzt, einen guten Psychologen oder einen Anwalt deines Vertrauens und bitte sie um Rat. Weitere Anlaufstellen sind Mobbingberatungsstellen und professionelle Selbsthilfegruppen. Baue dein eigenes Netzwerk auf, das dich auffängt und dich in dieser schwierigen Lebensphase unterstützt.

5. Vertrauensperson

Finde eine Vertrauensperson - Partner/-in, Freund/in oder jemand aus der Familie - mit der du über deine Situation sprechen kannst. Das entlastet ungemein! Du bekommst eine weitere Meinung und eine Außenansicht auf deine Situation. Hole dir Tipps ein, wie du selbst noch angemessener agieren kannst. Für seelisches Gleichgewicht brauchst du eine Vertrauensperson, die dir zuhört und wie ein Fels in der Brandung zu dir steht. 

6. Vorgesetzte oder Betriebsrat ansprechen

Du kannst Vorgesetzte oder den Betriebsrat offen auf deine Situation ansprechen. Vor allem bei größeren Firmen solltest du nicht zu schnell kündigen - was der Mobber sich ja wünscht. Schaue lieber, ob sich in einer anderen Abteilung unter einem vernünftigen Chef und mit anderen Kollegen vielleicht eine bessere Zukunft ergeben könnte. Denke dran: Auch der Mobber selbst könnte schon bald die Firma mit neuen Zielen verlassen.

7. Führe ein Mobbing Tagebuch

Personalabteilung oder der Betriebsrat fragen in der Regel nach Details in konkreten Momenten, an denen Verleumdung oder verbale / körperliche Übergriffe stattgefunden haben. Das gleiche gilt, falls es zu einer anwaltlichen Auseinandersetzung kommen sollte. Schreibe möglichst detailliert auf, welche Personen in kritischen Situationen anwesend und beteiligt waren. Und wie sich der jeweilige Mobbingvorgang genau zugetragen hat. Mit dem Aufschreiben verdeutlichst du dir selbst die Bedeutung der Ereignisse. Das Dokumentieren ist wichtiger Teil Deiner persönlichen Abwehrstrategie.

8. Sorge für seelische Balance

Mobbing ist psychisch und körperlich eine Extremsituation. Sorge außerhalb des Jobs für ein erfülltes Leben mit positiven Kontakten. Jeder Mensch braucht Momente und Quellen zum Krafttanken. Nutze Sport und Bewegung und treffe Dich mit netten Menschen. So gewinnst du immer wieder Abstand von der belastenden Situation.

 

Akzeptiere es, verändere es oder suche dir was Neues

Wenn sich nach geraumer Zeit immer noch keine Besserung der Situation abzeichnet und du massiv unter der Situation leidest, denken daran: Der beste Job der Welt ist es nicht wert, sich jeden Tag schlecht behandeln zu lassen.

Wie bereits erwähnt, ergeben sich gerade in größeren Firmen häufig gute neue Berufschancen. Ziel ist es, dass du wieder mit einem guten Gefühl zur Arbeit gehen, und dass Arbeiten für dich wieder mit Spaß und Freude verbunden ist. 

 

 

 

 

Panikattacken - was tun?

Es gehört Mut dazu, sich seiner Angst zu stellen und sie auszuhalten. H. von Ditfurth


Panik ist ein sensibles Thema, dass uns aus aller Balance rütteln kann. Körper und Geist befinden sich im Ausnahmezustand. Einem inneren Beben. Wir fürchten um unsere Gesundheit, unsere Existenz, um unser Leben. Daher empfehle ich jedem Betroffenen die professionelle Unterstützung eines guten Therapeuten. 

Aufkommende Panik wird häufig so gut es geht innerlich bekämpft oder verdrängt. Obwohl diese Reaktion mehr als verständlich ist, kann die Panik so leider nicht geheilt werden. Jede Emotion möchte bejahend wahrgenommen und gefühlt werden, bevor sie sich auflösen kann. Annehmen und akzeptieren lautet daher der erste Schritt.

Bitte nutze diese Tipps als allgemeine Vorabinformation für ein Gespräch mit Deinem behandelnden Arzt oder professionellen Therapeuten. Gehe keine unnötigen Risiken ein! Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle therapeutische Behandlung. 

 

Tipps zum Umgang mit Panikstörungen

1. Heiße die Panik willkommen

Klingt erstmal völlig unlogisch! Etwas, was uns zutiefst fürchtet, willkommen zu heißen. Panik baut sich weniger stark auf, wenn wir uns innerlich erlauben, sie zu empfangen. Verdrängte oder bekämpfte Emotionen wachsen in uns. Wenn die Panik aufkommt, begrüße sie sprichwörtlich. Sage zu ihr, da bist Du ja wieder. Ich begrüße Dich!

2. Akzeptiere sie

Begebe Dich an einen sicheren Ort (bspw. lege Dich auf Deine Couch) und akzeptiere, dass die Panik da ist. Lass sie sich im Körper ausbreiten, spüre sie und beobachte sie ruhig. Die Panik darf jetzt da sein. Sie möchte bejahend akzeptiert werden. Nimm sie so an, wie sie sich gerade zeigt. Wo spürst Du sie? Im Hals, in der Brust, im Magen? Das Herz rast und das Gefühl erfasst den gesamten Körper? Spüre sanft und ruhig hinein.

3. Du bist in Sicherheit

Panikattacken sind in aller Regel rein psychischer Natur und kein organisches Problem. Daher empfehle ich, die Sorgen um Körper und Geist zu trennen. Meist entsteht die Angst hinter der Angst und wir fürchten ernsthaft um unsere Gesundheit. Auch wenn der Körper gerade Höchstleistung vollbringt und das Gefühl extrem unangenehm ist, bleibe ruhig und sage Dir: Es ist nur eine Panik, mein Körper ist in Sicherheit.

4. Drehe den Spieß um

Sage zu der Panik: Ich freue mich, dass Du da bist! Du darf jetzt da sein, und ich freue mich über Deine Gegenwart. Freunde Dich mit der Panik an! Umarme sie innerlich und schenke ihr ein Lächeln! Sage Dir und ihr: Wir schaffen es gemeinsam! Alles ist gut!

5. Fordere mehr

Zum Löschen des Feuers benötigst Du etwas Mut. Während eine Abwehrhaltung die Panik am Leben hält, kannst Du sie löschen, indem Du sie forderst. Gehe tief in das gegenwärtige Gefühl und fordere noch mehr von der Panik! Auf dem Höhepunkt der Emotionen wirst Du spüren, dass die Angst sich langsam abschwächt. 

6. Sie darf jetzt gehen

Wer positiv offensiv mit seiner Panik umgeht, hat eine gute Chance auf schnelle Heilung. Verdrängen und Abwehr führt dagegen tendenziell zur Wiederkehr. Das Empfinden ist in beiden Fällen vergleichbar, daher wähle mutig den richtigen Weg.

7. Zeit der Regeneration

Eine Panikattacke fordert von Körper und Geist sehr viel Kraft. Es ist wie ein Workout auf höchster Stufe. Gönne Dir anschließend eine Zeit der Regeneration. Esse gesunde und nährstoffreiche Kraftmacher und trinke viel Wasser.

Ich empfehle eine begleitende Meditation, die Dir Sicherheit und neue Kraft schenkt.

  

 

Stress ade: Meine Top 12 Nervennahrung

"Gesundheit hat viel mit selber ausprobieren zu tun. Wenn etwas nicht funktioniert, dann probiere etwas anders. Und wenn es hilft, dann mach mehr davon." D. Albisser

Stress erhöht den Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen. Damit unser Immunsystem reibungslos funktionieren kann, raten Experten, den Speicher rasch wieder aufzufüllen. Gerade an stressigen Tagen hat unser Körper einen erhöhten Nährstoffbedarf an den lebenswichtigen Vitaminen B, C und E sowie den antistress Mineralstoffen Magnesium, Kalium, Selen, Eisen, Kupfer, Mangan und Zink. Sie stärken unser Nervensystem und schützen uns wirksam vor erhöhter Reizbarkeit, Müdigkeit und Antriebsschwäche.

Gesunde Energielieferanten für unser Gehirn

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren bringen nicht nur Power, sie wirken sich auch günstig auf unsere Gehirnfunktionen aus. Omega-3-Fettsäuren sind lebenswichtige Bausteine für unsere Nervenzellen, die der Körper nicht alleine produzieren kann. Die Zufuhr über unsere Nahrung ist daher unerlässlich.

Omega-3-Fettsäuren finden wir in Fischarten, wie Lachs, Makrele und Hering. Ferner in Raps- und Walnussöl sowie in gesundem Leinöl. Müslifreunden empfehle ich Chia-, Hanf- und Leinsamen. Auch Walnüsse enthalten diesen gesunden Energieträger und sind daher als Snack eine sehr gute Wahl. Und vielleicht überraschend: Auch in grünem Blattgemüse, Salat, Kräutern und Wildkräutern stecken wertvolle Omega-3-Fettsäuren.

 

Top 12 bei Stress und hoher Leistungsanforderung

1. Nüsse, Samen und Kerne

Ein gut sortierter Nussmix ist die perfekte Gehirn- und Nervennahrung. Ob Walnüsse, Cashews, Haselnüsse, Mandeln oder Paranüsse. Auch Pistazien als Feierabendsnack sind sehr zu empfehlen. Dazu ein paar gesunde Rosinen. All diese Energiespender enthalten sehr viele nerven- und konzentrationsstärkende Vitamine und Mineralstoffe. 

Auch Samen und Kerne beinhalten viele wertvolle Nährstoffe und Mikronährstoffe für ein starkes Nervenkostüm. Samen und Kerne, wie Leinsamen, Sesam, Chia-Samen, Hanfsamen, Sonnenblumenkerne oder gesunde Kürbiskerne sind wahre Booster für dein morgendliches Müsli oder deinen abendlichen Salat. Gesunde Superfoods!


2. Müsli und Vollkorn

Wer Vollkornbrot oder Vollkornbrötchen, Vollkornflocken im Müsli oder Naturreis im Mittagsgericht zu sich nimmt, kommt sicher auch mit Schwung durch den Tag. Vollkorn versorgt unser Gehirn über einen langen Zeitraum gleichmäßig mit Energie. Auch der gesunde Energieschub vom Hafer hält lange vor und schützt vor Heißhungerattacken! 

Wie wäre es zum Frühstück mit einem Müsli und Haferflocken? Mit Milch, Quark oder Naturjoghurt. Magerquark lässt sich mit Mineralwasser cremig aufschlagen. Das Eiweiß schenkt uns wertvolles Kalzium und Magnesium. Ohne Eiweiß kein Gedanke sagt ein weiser Spruch!

3. Bananen

Bananen sind echte Glücksbringer :-) Sie enthalten viel Tryptophan, eine Aminosäure, die unser Körper zu dem Glückshormon Serotonin umwandelt. Dazu Vitamin B6 und die Mineralstoffe Magnesium, Kalium und Phosphor. Zum Vitalstart in den Tag oder als Powersnack am Nachmittag für die zweite Halbzeit ein hochkarätiger Energiespender.

Und wirf bitte die braunen Bananen nicht weg! Braune Bananen sind reife Bananen und nochmals deutlich gesünder als im gelben Zustand. Die Banane gilt als Superfrucht und perfektes Lebensmittel, das den Körper mit allem versorgt, was er braucht.


4. Fische mit Omega 3

Fettreiche Fischarten, wie Lachs, Hering, Thunfisch, Sardelle, Sardine und Makrele sind reich an wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Die positive Wirkung auf unser Gehirn und unsere Nervenzellen wurde oben bereits erläutert. Führende Ernährungsexperten und Ärzte raten zu mehreren Fischmahlzeiten in der Woche. Generell ist Fisch sehr gesund!

5. Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte, wie Erbsen, Bohnen oder Linsen enthalten besonders viele wertvolle Proteine. Deren Aminosäuren sind wichtige Baustoffe, die dem Körper regelmäßig zugeführt werden müssen. Insbesondere bei starker geistiger und körperlicher Anstrengung. Wie wäre es mit einer deftigen Linsen-, Bohnen- oder Erbsensuppe? Oder leckerem Hummus aus Kichererbsen, das sich positiv auf den Schlaf auswirkt.

6. Pflanzenöle geben den Kick

Wertvolle Fettsäuren unterstützen unser Nervensystem. Rapsöl, Kokosöl, Sesamöl, Olivenöl zum Kochen und Braten oder Walnussöl, gutes Leinöl und Kürbiskernöl für kalte Speisen geben den Gerichten den entscheidenden Vitalkick. Sie können auch täglich einen Löffel Hanföl mit dem besten Omega 3-6-9 Verhältnis zu sich nehmen.

7. Beeren stark

Eine gesunde Nervenstärkung im Obstsalat, im Dessert oder im morgendlichen Müsli bilden frische Beeren. Erdbeere, Heidelbeere, Himbeere, Brombeere, Johannisbeere, Stachelbeere, Holunder oder Aroniabeere. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.

8. Avocado

Die Avocado ist ein Wundermittel gegen Stress. Sie liefert unserem Gehirn Energie und bringt uns auf gedankliche Höchstleistung. Vitamin B1, Magnesium und Kalium tragen zu einer Steigerung der Konzentration und zur Stabilisierung des Nervensystems bei. 

9. Paprika

Paprika enthält rund doppelt so viel Vitamin C wie Zitronen. Insbesondere roter Paprika liefert sehr viel gesundes Karotin, Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium und Eisen. Eine super Kombination zur Bekämpfung aufkommender Müdigkeit am Nachmittag!

10. Take five: Brokkoli, Blumenkohl, Grünkohl, Spinat, Süßkartoffel

Dank ihres hohen Anteils an lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen fünf echte Abwehrbollwerke für unser Nervensystem. Zubereitungstipp: Spinat und Kohl gerne dünsten statt zu kochen. So bleiben besonders viele Nährstoffe erhalten. Top gesund!

11. Dunkle Schokolade

Kakao ist gerade in dunklen Wintermonaten als Glücksspender bekannt. Kakao macht nicht nur glücklich, es beruhigt und senkt die Produktion des Stresshormons Cortisol. Der Eiweißbaustein Tryptophan wirkt zudem ausgleichend in stressigen Situationen. Probieren Sie zur Abwechslung mal eine gute Schokolade mit 70 - 80 % Kakaoanteil.

12. Kaffee

Diese Information verwundert sicherlich viele Leser, aber es stimmt tatsächlich: Koffein in Maßen getrunken ist wirksam gegen Stress. Es blockiert die Bindungsstelle für die Substanz Adenosin, die für die Entstehung von Stresssymptomen bekannt ist. Wer nicht mehr als drei Tassen pro Tag trinkt, der leistet für sich einen nervenschonenden Beitrag.

 

  

 

Raus aus der Erschöpfung

"Manchmal sollte man weder mit, noch gegen den Strom schwimmen, sondern einfach mal aus dem Fluss klettern, sich ans Ufer setzen und Pause machen." Sprichwort


Unser Leben wird zunehmend komplexer und ist täglich mit vielen Herausforderungen verbunden. Hier zeige ich Dir zwölf wirksame Schritte, die Dich aus einer Erschöpfung herausführen und vor den langwierigen Folgen eines Burnouts bewahren können.

1. Gestehe Dir Deine Erschöpfung ein

Dieser erste Schritt ist der entscheidende Schritt. Erkenne an, dass Du erschöpft bist und Dein Tank leer ist. Das fällt den meisten von uns sehr schwer. Im Hamsterrad rennen wir lieber noch schneller, um die Arbeit oder das Problem mit aller Kraft zu meistern. Das treibt uns immer tiefer in den Erschöpfungszustand.

Stopp! Höre auf zu kämpfen, wenn der Tank bereits leer ist! Du hast jetzt die Pflicht, an Dich und Deine Gesundheit zu denken und Deine Batterien wieder neu aufzuladen.


2. Finde die Gründe

Was verursacht Deine Erschöpfung? Ist es eine dauerhafte körperliche oder mentale Überforderung? Sind es Sorgen, etwas nicht schaffen zu können oder etwas zu verlieren? Gedankenmuster, wie "Das schaffe ich nie" können uns innerlich lähmen. 


3. Entschleunige

Es ist wichtig, jetzt zu handeln! Nimm Dir eine Auszeit oder plane regelmäßige Feierabendrituale ein. Jetzt bist Du am Zuge, bewusst zu entschleunigen und runterfahren! Was tut Dir jetzt gut? Macht Dich ausgeglichener und zufriedener?

Ein Spaziergang im Park, eine Fahrradtour durch den Wald, ein Nickerchen auf der Couch, ein Wohlfühl-Bad, etwas leckeres Kochen, einen entspannenden Roman lesen, Musik hören, mit Freund oder Freundin ins EisCafe gehen. Entwickle Deine persönliche Regenerations-Oase mit regelmäßigen Zeit-für-Dich-Ritualen.

4. Nutze Lieblingsorte zum Krafttanken

Viele Menschen nutzen persönliche Kraftorte zum Auftanken und Regenerieren. Das kann die eigene Couch sein, eine Kirche, eine Bank im Park oder ein Ort in der freien Natur. Ein Ort der Sicherheit und Geborgenheit schenkt und an dem man die Seele baumeln lassen kann. An dem man aber auch Lösungen für sein Problem finden kann. Du kannst auch in Gedanken einen Kraftort entwickeln und immer weiter kultivieren.

5. Nimm Hilfe an

Vielen Menschen fällt es schwer, in schwierigen Situationen Hilfe anzunehmen. Lieber sagt man sich: "Ich schaffe das schon." oder "Bis ich das Anderen erklärt habe, mache ich es lieber selbst und richtig" oder "Ich muss nur stark sein" Leider führen genau diese Einstellungen nur noch tiefer in die Misere. Lerne Hilfe anzunehmen und Dich besser abzugrenzen. Lerne auch mal NEIN zu sagen und kümmere Dich nun um Dich selbst! Sieh es nicht als Schwäche an, die Hilfe anderer Menschen anzunehmen. Es ist Stärke!

6. Rede über Deine Situation

Häufig ziehen wir uns in Erschöpfungssituationen immer mehr zurück. Freundesabende werden gemieden und Vereinstreffen lieber abgesagt. Suche Dir in Deiner Situation einen vertrauensvollen Gesprächspartner. Sprich über Deine Gedanken und Gefühle. Was bedrückt Dich? Rede Dir Deine Sorgen von der Seele. Das entlastet ungemein.

7. Lasse los

Im Hamsterrad rennend, strengen wir uns in schwierigen Situationen immer mehr an. Allerdings lässt sich nicht jedes Ziel mit Gewalt erzwingen. In Phasen der Erschöpfung rate ich Dir, Abstand von der Situation zu gewinnen. Schaue Deine aktuelle Situation gedanklich von einem Berg aus an. Mit Dir als Hauptdarsteller! Wo bist Du? Mit wem bist Du unterwegs? Was läuft gut? Was weniger gut? Bist Du zufrieden in Deiner Rolle? Einen wunderbaren Text zum Loslassen hat Andreas Bourani geschrieben. Viel Spaß beim Ansehen

8. Bewege Dich in der Natur

Diesen Tipp halte ich für einen der Wichtigsten! Bewegung und Sport in der freien Natur reduziert den Stress und macht den Kopf frei. Ein sportliches Auspowern mit einer Ausdauersportart hat bei vielen Betroffenen schon für einen ersten Befreiungsschlag gesorgt. Mein Hausarzt empfiehlt bei Erschöpfungszuständen gerne: Täglich für zwei Stunden raus in die Natur, um dort wieder zu Kräften und zu sich selbst zu finden. 

Grundsätzlich sollte die Bewegungsintensität in der Regenerationszeit leicht bis mittel sein! Keine Orientierung an Bestzeiten und früheren Rekorden. Da bedeutet für Kopf und Körper nur neuen Stress. Sport produziert Glücks- und entsorgt Stresshormone.

9. Konzentriere Dich auf das Wesentliche

Überlege Dir, welche Aufgaben jetzt wichtig sind und welche Du sein lassen kannst. Konzentriere Dich auf das Wesentliche und lasse täglich Freiraum für Erholung und Krafttanken. Mache auch regelmäßig Pausen und achte bewusst auf Deinen inneren Entspannungszustand.

10. Tanke wieder auf

Kopf und Körper sind erschöpft und haben einen erhöhten Schlafbedarf. Gönne Dir eine extra Portion Schlaf für Deine Regeneration. Oder einen erholsamen Mittagsschlaf. Nutze Entspannungstechniken. Eine Meditation oder Fantasiereise. Einen erholsamen Saunabesuch oder eine wohltuende Massage. Ganz nach Deinem persönlichen Gusto!


11. Gib Deinem Körper, was er braucht

In Zeiten von Stress und Überforderung hat unser Körper erhöhten Nährstoffbedarf. Anstelle des schnellen Griffs zu Süßem empfehle ich Dir nährstoffreiche Vitalquellen, die Dich wieder erfolgreich auf die Beine bringen. Fülle die leeren Tanks wieder auf!

Um unseren gestressten Kopf frei zu bekommen, ist es wichtig, mehr als normal zu trinken! Zwei bis drei Liter täglich sollten es schon sein. Greife dabei zu Wasser, ungesüßten Teesunterstützen, Schorle oder zu einem alkoholfreien Bier. Dein Kopf dankt es Dir!

12. Begib Dich auf Lösungssuche

Überlege Dir mit Unterstützung der richtigen Vertrauenspersonen dauerhafte Lösungen für Deine aktuelle Situation. Suche nach Lösungen und kreise nicht grübelnd um das Problem. Für jedes Problem gibt es eine Lösung, die allerdings aktiv gesucht und vor allem angegangen werden muss. Hilflos zusehend in einer belastenden Situation zu verharren, führt direkt in eine Depression oder in den Burnout. Werde jetzt aktiv!

Suche auch nach Entlastungsmöglichkeiten für Deine aktuelle Situation. Kannst Du etwas abgeben? Kann Dich jemand unterstützen? Welche Lösungen bieten sich an? Wie können Deine Wünsche und Bedürfnisse zukünftig besser erfüllt werden? Höre auf Deine innere Stimme und vertraue Deinen Gefühlen.

 

Falls Du alleine nicht weiter kommst, empfehle ich Dir die Unterstützung eines guten Therapeuten oder Coaches, der gemeinsam mit Dir Deinen richtigen Weg erarbeitet. 

Zum Abschluss dieses Themas hab ich noch ein Loslassen Lied für Euch. Alles Gute!

 

 

 

 
Werde zu deiner besten Version

"Das Geheimnis von Veränderung besteht darin, deine ganze Energie darauf zu konzentrieren, Neues aufzubauen, statt Altes zu bekämpfen." Sokrates

Wir vergleichen uns gerne mit anderen Menschen. Wenn wir dabei unsere Schwächen und kleinen Fehler mit den Stärken Anderer vergleichen, fühlen wir uns unterlegen und schlecht. Unser strenger innerer Kritiker meldet sich zu Wort, fällt sein kritisches Urteil und zieht uns weiter runter.

Anderseits erkennen wir auch die Fehler und Schwächen bei Anderen sehr schnell. Wir konzentrieren uns statistisch elfmal mehr auf Fehler und Misserfolge als auf Positives. Eigene Schwächen empfinden wir als persönlichen Makel. Erfolge dagegen als normal. 

Du hast ein wertvolles Gesamtpaket

Wir alle haben Dinge, die wir gut können und andere, die wir weniger gut können. Fest steht: Jeder von uns hat ein wertvolles Gesamtpaket mit auf seinen Weg bekommen. Ein Paket, dessen Eigenschaften sinnvoll und gut zueinander passen. Wichtig ist es, diese Eigenschaften zu erkennen und ihnen auf die Spur zu kommen. Welche Stärken, welche Werte, welche Fähigkeiten hast ganz speziell Du? Wenn unsere Eigenschaften die Karten eines Kartenspiels wären, was wären dann Deine individuellen Trümpfe?

Lebe in Deinem Element

Wie Einstein schreibt, ist das Element des Fischs nicht der Baum, sondern das Wasser. Hier kann er seine Schwimmkunst, seine Wendigkeit und Schnelligkeit voll zur Geltung bringen. Dabei sieht es spielerisch und mühelos aus. Ohne Anstrengung kommt der Fisch zu seiner Leistung.

Auch wir Menschen brauchen das passende Umfeld, um unsere Stärken bestmöglich zur Entfaltung bringen zu können. Sind wir in unserem Element, macht das Spaß und kann uns einen echten Glücksflow bescheren. Beim Kochen und Backen, beim Joggen, bei der Gartenarbeit oder Handwerken. Und natürlich extrem wichtig in unserem Beruf. Mit unserer Arbeit verbringen wir in aller Regel den größten Anteil unserer Wachzeit. Hier können wir uns selbst verwirklichen und unser gesamtes Potenzial ausspielen.


Deine Stärken sind Dein Erfolgsgarant

Gerade bei der Berufswahl solltest Du besonders auf Deine Interessen und Stärken achten. Denn eine erfüllende und motivierende Arbeit baut immer auf Deinen Stärken auf. Nutze ab jetzt konsequent Deine Stärken und bringe sie optimal zur Geltung! 

Erfolgsmenschen setzen konsequent auf ihre Stärken und suchen nach einer Lösung für den Ausgleich ihrer Schwächen. Es ist effektiver, seine Zeit in Aktivitäten zu stecken, die uns zu unseren Zielen führen. Erfolge stellen sich mit Leichtigkeit und Freude ein. Wir entwickeln echtes Interesse und eine Motivation, die von innen, von Herzen kommt.

,,Du kannst nur das in anderen entzünden, was in dir selber brennt!" Augustinus


Ausführlich behandeln wir dieses Thema im Kurs Potenziale und Ressourcen stärken.

Zum Schluss zeige ich Dir noch ein kurzes Video von einen bekannten TV Moderator, der ebenfalls konsequent auf seine Stärken und sein persönliches Element setzt.