Mit Energie durch die Winterzeit

"In der Stille und Geduld des Winters liegt die Kraft für das Neue." Monika Minder


Die Tage werden kürzer und an einem richtig trüben oder regnerischen Wintertag fällt es manch einem schwer, sich von der gemütlichen Couch zu lösen. Auch die Natur zieht sich zurück und ist mit deutlich weniger Kraft unterwegs als noch im Sommer.

Wir Menschen sind Teil der Natur und dürfen uns der Wintermuße hingeben. In der dunkleren Jahreszeit wünschen sich Körper und Geist naturgemäß mehr Ruhe und Erholung. Es spricht nichts dagegen, sich öfter eine erholsame Auszeit zu gönnen.

Andererseits sind viele unserer Lebensbereiche gerade im Winter auf Hochtouren unterwegs. Zahlreiche Branchen haben Hochkonjunktur und wir benötigen Kraft und Energie, um die täglichen Aufgaben erfolgreich zu bewältigen. Hier ein paar Tipps.

 

Energiequellen für deinen Wintertag 

Gesunder Schlaf

Unser Nachtschlaf ist die natürliche Basis für unsere Fitness am Tage. Wenn wir nicht auf unseren Schlaf achten, helfen auch die weiteren Energietipps wenig. Wir benötigen Schlaf für Erholung, Regeneration und die Verarbeitung von Gelerntem oder Erlebtem. Die durchschnittliche Schlafdauer liegt bei ca. 7 Stunden. Neben der individuellen Länge -ca. 5-9 Std.- ist die Schlafqualität entscheidend. Schaffe dir eine behagliche Atmosphäre, die deine Nachtruhe unterstützt. Beruhigende Abendrituale oder ein kurzer Gang um den Block können sich positiv auf das Einschlafen auswirken.

Kurze Pausen erhalten die Kraft

Erholt arbeiten wir konzentrierter, kreativer und fehlerfreier. Richtig eingesetzte Pausen erhöhen unsere Leistungsfähigkeit, denn wir arbeiten anschließend schneller und konzentrierter. Regelmäßige Auszeiten von nur 5 Minuten pro Stunde halten uns fit. Wichtig: Gönne dir Pausen, bevor Müdigkeit und Konzentrationsschwäche einsetzen. Nutze die Auszeit für einen kurzen Spaziergang, einen Plausch mit Kollegen oder eine kurze Entspannungsübung. Keine Erledigungen zwischendurch! Eine Pause ist nur dann effektiv, wenn sie der Erholung dient. Das bringt die Kraft schnell wieder zurück.

Power Napping gegen das Mittagstief

Auch der moderne Power Nap von 10 - 20 Minuten im Mittagstief gilt als gesunde Grundlage für einen vitalen Neustart am Nachmittag. Das Bedürfnis nach einer kurzen Mittagsruhe ist Teil unserer biologischen Natur. Es geht dabei weniger um den Schlaf als um das Ausruhen. Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Leistungsfähigkeit steigen danach deutlich messbar an. Der berühmte Heißhunger am Nachmittag wird weniger und die Stimmung steigt durch die Produktions des Glückshormons Serotonin.

Lebe in deinem Rhythmus  

Bist du eine Lärche oder eine Eule? Bist du morgens als erster im Büro oder machst du gerne Frühsport? Oder kommst du erst am Tag richtig auf Touren und hast abends noch lange Schwung? Wir haben Alle eine innere Uhr, die beachtet werden möchte. Denn jede Abweichung von unserem natürlichen Biorhythmus bringt uns aus dem Takt und raubt uns Energie. Gehe deinen Tag gedanklich einmal durch und schaue, zu welchen Zeiten dein Energielevel am höchsten ist. Nutze diese Hauptenergiephasen für deine wichtigsten Tagesaufgaben. Die Phasen mit wenig Energie können wir dagegen hervorragend für Routineaufgaben oder ein kreatives Brainstorming nutzen.

Licht und frischen Sauerstoff tanken

Die Empfehlung lautet: Täglich 30 Minuten raus an die frische Luft! Die ideale Zeit für einen Aufenthalt im Freien ist die Mittagszeit mit den besten Lichtverhältnissen. Die Produktion des Glückshormons Serotonin und von Vitamin D über die Haut wird angeregt. Die Stimmung steigt an und der Winterblues darf jetzt gehen. Wir können auch am offenen Fenster tief einatmen und uns die Sonne ein paar Minuten auf das Gesicht scheinen lasen. Gleichzeitig wird die Wohnung gut durchgelüftet. Der frische Sauerstoff sorgt für einen klaren Kopf und steigert unsere Konzentration. 

Wellness für Körper, Geist und Seele 

Ein entspannter Saunabesuch im Winter ist eine wahre Wohltat. Sauna bekämpft erfolgreich den Stress des Alltags. Eine Runde schwimmen, kreislaufanregendes Wechselduschen, ein sprudelnder Whirlpool und eine tiefenentspannende Massage komplettieren den wohltuenden Wellnesstag. Wellness wirkt auf Körper, Geist und Seele gleichermaßen. Die körpereigenen Abwehrkräfte werden durch die wechselnden Temperaturreize stimuliert. Zugleich kommt der Geist inmitten des hektischen Alltags zu einer verdienten Ruhepause. Auch kalte Kneippsche Güsse über Arme und Beine oder Bürstenmassagen hin zum Herzen beleben den Kreislauf und verleihen neue Energie.

Aufrechte Körperhaltung einnehmen

Viele von uns sitzen tagsüber müde und schlapp in gekrümmter Haltung vor dem Computer. Achte im Alltag auf Deine Körperhaltung. Eine aufrechte Haltung mit durchgedrücktem Kreuz, Brust raus und Schultern zurück macht dich automatisch wacher und konzentrierter. Kleine Streckübungen des Oberkörpers und der Arme runden diesen Energietipp insbesondere für die zahlreichen Bürotätigen ab.

Vitaler Genuss

Eine ausgewogene Ernährung ist in den Wintermonaten sehr wichtig. Insbesondere die Vitamine C und E stärken unser Immunsystem und schützen uns vor Erkältungen. Starte morgens mit einem gesunden Müsli oder einem kräftigen Vollkornbrot. So wird die Energie langsam und gleichmäßig über den Tag hinweg ausgeschüttet. Orangen, Mandarinen und andere Früchte versorgen dich mit gesunden Vitaminen. Achte auch auf ausreichendes Trinken in den Monaten, an denen wir weniger Durst verspüren. Tipp: Gesunder Ingwertee sowie Ingwer- der Zitronenwasser schützen vor Infekten. 

Wer rastet der rostet

Bleibe auch während der kalten Jahreszeit in Bewegung. Sport und Bewegung fördern die Durchblutung und bringt den Kreislauf in Schwung. Das Immunsystem wird gegen Infektionskrankheiten gestärkt. Am Besten ist die Kombination aus Bewegung und frischer Luft. Ein Spaziergang oder Nordic Walken im Wald oder ein Gang über den Weihnachtsmarkt. Im Büro können wir die Treppe anstelle des Aufzugs nutzen. Es gibt viele Möglichkeiten, den Kreislauf im Alltag erfolgreich in Schwung zu halten. In einem Morgenritual, integriert in den Alltag oder beim Feierabendsport. 

Soziale Kontakte heben die Stimmung

Pflege deine Freundschaften und sozialen Kontakte. Wir schöpfen enorm viel Kraft aus Begegnungen mit netten Menschen. Wir erleben schöne Momente, die wir mit anderen teilen dürfen. Gute Gespräche bringen uns auf andere Gedanken und neue Ideen! Wenn es uns nicht gut geht, erfahren wir bei einem Kaffee oder einem guten Telefonat Trost und Aufmunterung. Soziale Kontakt wirken positiv auf unser Hormonsystem. Daher fasse dir ein Herz, runter von der Couch und und rein in die gesellige Runde! 


Weitere Glückstipps :-) gegen den Winterblues

Bewahre dein Lachen und deine positive Einstellung. Lachen ist gesund :-)

Drehe deine Lieblingsmusik auf die richtige Lautstärke und singe lauthals mit! Klingt etwas schräg? Macht gar nichts :-) 

Gemeinsam Plätzchen backen mit der ganzen Familie! Genuss, gemeinsame Aktivität und Geselligkeit in einem Paket :-)

Dekoriere deine Wohnung bunt oder streiche eine Wand mit einer leuchtenden Farbe. So hellst du dir den heimischen Winter auf :-)

Plane deinen nächsten Urlaub! Und erfreue dich an den Fotos von Palmenstränden oder schneebedeckten Bergen. Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude :-)

 

 

Neu Auftanken! Ernährung für die Regeneration

"Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause." E. Barrett Browning

 

Beim Sport, beim Lernen und bei der Arbeit musst du fokussiert und fleißig sein. Auf Dauer gelingt dir das aber nur, wenn du regelmäßig Pause machst und Zeiten für die körperliche und geistige Regeneration lässt. Ohne Pausen gibt es keine Entwicklung. Das gilt besonders auch im Sport und bei körperlicher Leistung. Und mit steigendem Alter wird dies leider nicht besser. Wir benötigen mehr Zeit für unsere Regeneration.

Was also tun, wenn die Fitnesseinheit sehr anstrengend, die lange Radtour geschlaucht oder die Wanderung bergauf-bergab uns ganz schön an unsere Grenzen gebracht hat? Regeneration nach der Belastung ist entscheidend für unser körperliches Wohlergehen. Die Schlüssel zu schneller Regeneration sind gute Ernährung und ausreichend Schlaf. 

Was du in der Zeit nach der Belastung verzehrst, kann darüber entscheiden, wie schnell sich dein Körper von den Strapazen erholt. Du erfährst hier die besten Lebensmittel für eine nachweislich schnellere Regeneration.
  

Neun Ernährungstipps für schnelle Regeneration

1. Protein Snack 

In der ersten Stunde nach dem Sport verwertet der Körper Nährstoffe besonders gut. Unterstütze deinen Körper in dieser Zeit mit einem leckeren Protein Snack. Protein ist der Grundbaustein der Muskeln. Ein Proteinriegel oder Shake für den perfekten Start.

 

2. Vollkornmüsli

Haferflocken und Vollkorn Cerealien helfen dem Körper, seine Glycogenspeicher im Blut wieder aufzuladen. Neben dem Protein Snack beugt das dem Muskelkater vor. Als erste Mahlzeit nach der Belastung bietet sich ein kräftigendes Müsli mit Banane und Honig an

 

3. Kartoffeln mit Ei

Wer es lieber herzhaft mag, der greife zu dieser kraftspendenden Kombination. Der Glycogenspeicher wird durch die Kartoffeln oder das Superfood Süßkartoffel gefüllt. Dazu sind Eier eine perfekte Proteinquelle für deine Muskeln nach intensivem Training. Eine proteinhaltige herzhafte Alternative wäre eine kräftige Erbsen- oder Linsensuppe.

 

4. Wasser

Unser Wasserhaushalt ist wichtig für die Regulierung von Muskeln und Herzfunktion. Schon geringer Flüssigkeitsverlust kann unsere Kraft und Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen. Wasser ist daher als Durstlöscher nach dem Sport die erste Wahl. Das berühmte Bierchen nach der Tour wirkt leider eher blockierend auf die Regeneration.

 

5. Beeren und Kirschen

Beeren aller Art enthalten Polyphenole, die entzündungshemmend gegen Muskelkater wirken. Je dunkler das Obst, desto mehr Antioxidantien sind enthalten. Heidelbeeren als Topping oder im Pfannkuchen sowie Kirschkuchen aus gesunden Zutaten und ein Glas Kirschsaft können Muskelkater reduzieren und die Regeneration unterstützen.

 

6. Wassermelone, Kokosnuss, Mango, Kiwi und Ananas

Diese fünf Obstsorten unterstützen nachhaltig die Gewebereparatur. Wassermelonen verbessern die Nährstoffversorgung der strapazierten Muskeln. Kokosnuss, Mango, Kiwi und Ananas reduzieren mit wertvollen Antioxidantien wirksam Schmerzen und Entzündungen. Und sind nach einer anstrengenden Sporteinheit herrlich erfrischend.

 

7. Fische mit Omega 3

Fettreiche Fische, wie Lachs, Makrele, Hering oder Thunfisch liefern dem Körper viel Eiweiß und gesunde Omega-3-Fettsäuren. Sie wirken entzündungshemmend und haben positive Wirkung auf die Blutgefäße. Und sie werfen die Fettverbrennung an.

 

8. Nüsse

Eine Hand voll Mandeln oder Walnüsse sind während der Regeneration ein perfekter Snack. Nüsse sind gesunde Energiequellen und kurbeln die Regeneration an. Sie sind reich an Vitamin E, das dabei hilft, kleine Schäden in deiner Muskulatur zu reparieren.

 

9. Zimt, Kurkuma und Ingwer

Gut gewürzt? Zimt hat positive Auswirkung auf die Regeneration von Muskeln und Gewebe. Kurkuma und Ingwer haben erstaunliche antioxidative Eigenschaften. Sie wirken entzündungshemmend und reduzieren Muskelkater und Gelenkschmerzen. 

 

 

Bonustipps für deine körperliche Regeneration

  •  Zum Ende der Belastung auf lockeres Anstrengungsniveau runterfahren
  •  Leichtes Dehnen und Stretching von Armen und Beinen nach der Aktivtät
  •  Wechselduschen erfrischt den Körper und fördert die Muskelregeneration
  •  Auch als Eisbad: Körper und Beine kurze Zeit in kaltes Wasser eintauchen
  •  Erholsame Sauna unterstützt die Regeneration der strapazierten Muskulatur
  •  Gesunder Schlaf für die Regeneration des Immunsystems und Zellwachstums

 

Wie lange die Regeneration dauert, lässt sich im vornherein nicht pauschal sagen. Bei moderaten Belastungen reichen 1-2 Tage Pause in der Regel aus, um vollständig zu regenerieren. Intensivere Belastungen können auch drei oder mehr Tage einfordern. 

Gesundheit, Alter, Gewicht und Allgemeinzustand sind ausschlaggebend für die Länge. Gute Zeichen, dass du über den Berg bist: Muskelkater und die müden Glieder sind verschwunden und du fühlst dich insgesamt wieder ausgeruht, fit und leistungsfähig.  

 

 

 

 

Finde Deine Balance

"Das Leben ist ein täglicher Balanceakt, bei dem wir selbst darauf achten müssen, nicht aus dem seelischen Gleichgewicht zu geraten." Marliese Zeidler

Vor rund 10 Jahren fühlte ich mich alles andere als in Balance oder im Gleichgewicht. Ich fühlte mich vielmehr in völliger Schräglage. 

Neben meinem Vollzeitjob im Marketing & Corporate Communications wartete zu hause meine Mutter mit der höchsten Pflegestufe in ihrem Pflegebett. Tagsüber wurde sie von der mobilen Diakonie und einem treuen Nachbarn gepflegt. Diese Pflegezeit dauerte rund acht Jahre. Meine Gesundheit litt immer mehr unter der andauernden Belastung. Ich funktionierte wie ein guter Roboter, hatte mich selbst als Mensch allerdings verloren.

Startschuss in ein neues Leben

Heute kann ich sagen: Wenn ich diese Zeit nicht genau so erlebt hätte, würde ich heute immer noch in meiner alten Abteilung sitzen und jetzt nicht zu Ihnen schreiben. Ich weiß heute, wofür die Zeit gut war und erkenne ihren Wert. Diese Zeit hat mich mit Schwung aus meiner stagnierenden Komfortzone herausgeholt. Sie hat mich auf einen neuen Weg geführt! Hin zu mehr Balance mit Gesundheit, Energie, Sinn und Lebensfreude.


Der Weg zur eigenen Balance

Es gibt viele Empfehlungen, wie die richtige Balance aussehen könnte. Ich empfehle, eine eigene Balance für sich zu finden, die sich stimmig anfühlt. Authentisch und echt!

Der Weg zu innerer Balance ist ein wiederkehrender individueller Prozess, vergleichbar mit einer Reise zu sich selbst. Innere Balance führt immer auch zu äußerer Balance. 

Dieser Balancebegriff gefällt mir persönlich am besten. Für Leistungen und Erfolge braucht es Zeiten großer Anstrengung, die wir mit authentischen Kraftquellen immer wieder ausgleichen können. Möglichst am gleichen Tag. Wenn uns unsere Arbeit oder unser Wirken Spaß macht, dann ist dies erfüllend und ein wichtiger Teil der Balance. 

Natürlich können wir im Leben immer wieder aus unserer Balance herausfallen. Wenn wir es dann bewusst wahrnehmen und akzeptieren, können wir geeignete Maßnahmen ergreifen, um möglichst schnell wieder in einen ausgeglichenen Zustand zu gelangen.


Fünf Tipps für deine persönliche Balance

  • Tue Dinge, die dir Spaß machen.
  • Setze Prioritäten in deinem Leben. 
  • Plane täglich Zeit für dich ein.
  • Lerne, Nein zu sagen.
  • Höre auf die Signale deines Körpers.

 

Wenn dir Steine in den Weg gelegt werden: Draufstellen, Balance halten, Aussicht genießen, Lächeln und Weitergehen. 

 

Fit und gesund bis ins hohe Alter: Meine zehn Empfehlungen

  1. Gesund, frisch und nährstoffreich ernähren 
  2. Sportlich bleiben: Regelmäßige Bewegung in den Alltag integrieren
  3. Ausreichend Schlaf in der Nacht - Power Nap am Tag
  4. Soziale Kontakte pflegen: Familie, Freunde, nette Menschen treffen
  5. Authentisch leben: Tue Dinge, die dir Spaß machen
  6. Bewusst, dankbar und achtsam das Leben genießen
  7. Neugierig bleiben: Positiv mit der modernen Zeit mitschwingen
  8. Innenschau betreiben und sich mit der Natur verbinden 
  9. Aktiv bleiben bis ins hohe Alter: Geistig und körperlich
  10. Positive Lebenseinstellung als wesentlicher Schlüssel

Und der wichtigste Tipp zum Schluss: Die Dinge auch wirklich umsetzen! 

 

 
Positive Energie tanken

"Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein." Voltaire 

Immer positiv bleiben ist ziemlich unrealistisch. Wir haben alle mal einen schlechten Tag. Allerdings können wir mit den richtigen Werkzeugen an der Hand der Negativität immer öfter einen Korb geben. Eine positive Denkweise ist die mentale Fähigkeit, sich auf die positiven Aspekte des Lebens zu konzentrieren.

Mit diesen Tipps für positive Energie gibst du der Negativität auf Dauer keine Chance.

Acht Power Tipps für positive Energie

1. Sich positiv trainieren 

Positives Denken ist eine persönliche Entscheidung und braucht regelmäßiges Training. Entscheidend sind nicht die Ereignisse in unserem Leben, sondern unsere Reaktionen darauf. Wir können die Stürme im Leben nicht ändern, aber unsere Segel neu setzen.

Wenn wir uns aufregen und laut unser Leid klagen, verschwenden wir wertvolle Zeit und Energie. Nimm lieber das Heft in die Hand, analysiere die Situation und suche konstruktiv nach Lösungen.  

2. Guter Start in den Tag

Mit einem kraftvollen Start in den Morgen hast du automatisch mehr Energie für den gesamten Tag. Lasse das Handy nach dem Aufwachen öfter mal aus und investiere diese Zeit in eine persönliche Morgenroutine. Denn so wie die erste Stunde nach dem Aufwachen verläuft meistens auch der Rest des Tages. Mit guten Gedanken und positiver Erwartung an einen gelungenen Tag schaffst du einen erfolgreichen Start.

3. Nicht nur über Sorgen reden

Häufiges Reden über deine Sorgen zieht weitere Sorgen in dein Leben. Und gibt jedem persönlichen Gespräch eine gewisse Schwere. Jammern und Klagen zieht nicht nur dich, sondern auch deinen Gesprächspartner mit herunter. Wir dürfen alle mal Druck ablassen, lasse es allerdings nicht zu deiner täglichen Gewohnheit werden.

Da unser Verstand nicht zwischen Einbildung und Realität unterscheiden kann, werden negative Gedanken und Gefühle durch häufiges Wiederholen verstärkt. Wenn du also dein Problem jedem Bekannten erzählst, wird sich dieses Problem mental verstärken. 
Argumentiere stets konstruktiv und lösungsorientiert, dann habt ihr einen positiven Gesprächsrahmen und das Problem dürfte schon bald der Vergangenheit angehören.

Eine weitere gute Möglichkeit für die Aufarbeitung von Problemen ist das Führen eines Tagebuches. Hier kannst du dir den Frust von der Seele schreiben und erhältst nach und nach einen freien Kopf. Meist ergeben sich beim Schreiben wunderbare Lösungen.

4. Die Vergangenheit loslassen

Ohne deine Vergangenheit bist du frei, lautet ein weiser Spruch aus der Psychologie. Und das stimmt! Wir können solange zurückschauen und grübeln, wie wir wollen: Wir werden unsere Entscheidungen und die gemachten Erfahrungen nicht mehr ändern können. Allerdings können wir aus Fehlern lernen und den Fokus nach vorne richten. 

Wir können in solchen Situationen lernen, uns selbst und Anderen zu vergeben. Nicht um eine Tat schön zu reden, sondern um selbst Frieden mit der Situation zu finden. 

Wenn wir es mental schaffen, einschränkende Glaubenssätze und Erfahrungen der Vergangenheit aufzuarbeiten, ergeben sich für unserer Zukunft neue Möglichkeiten.

5. Achte auf dein Umfeld

Negativität ist ansteckend. Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst. Je mehr Zeit du mit negativen Menschen verbringst, desto größer ist die Gefahr der Ansteckung. Das gleiche gilt auch für positive Energie. Dein Umfeld hat entscheidenden Einfluss auf dein Leben. Empfehlung: Verbringe weniger Zeit mit negativen Menschen und ziehe statt dessen positive Menschen in dein Leben.

6. Gedanken beruhigen

Forscher haben herausgefunden, dass regelmäßige Meditation zu positiver Energie im Alltag führt. Bereits nach drei Monaten lassen sich eine erhöhte Achtsamkeit, bessere soziale Beziehungen und ein verbesserter Gesundheitszustand feststellen. Meditieren hält den Geist jung, befreit von Stresshormonen und macht uns widerstandsfähiger. 

7. Tageserfolge feiern

Wir dürfen auch mal innehalten und uns über die kleinen Erfolge des Tages freuen. Überlege dir jeden Abend drei Dinge, für die du an diesem Tag dankbar bist. Oder schreibe sie stichwortartig in ein Glückstagebuch. So erlebst du diese schönen Situationen im Geiste nochmal neu. Anschließend lässt es sich zufrieden einschlafen.
 

8. Lachen ist gesund

Als Erwachsene laufen wir häufig wie Roboter durch die Welt. Sorge auch für Spaß und gute Laune, privat und bei der Arbeit! Dein Energielevel steigt und deine Arbeitsleistung steigert sich gleich mit. Alltagsstress wird gesenkt und dein Immunsystem gestärkt.

Kinder lachen durchschnittlich 400 Mal am Tag. Wir Erwachsenen kommen gerade mal auf durchschnittlich 15 Mal. Dabei ist Lachen gesund und hebt sofort deine Stimmung. 

 

 

Zehn Stresskiller, die sofort helfen

"Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen." Mahatma Gandhi 


Stress wird von Jedem von uns individuell wahrgenommen und genau so individuell ist auch die Stressbewältigung. Hier findest Du zehn wirksame Tipps für herausfordernde Stresssituationen. Teste die für Dich passenden Tipps in der Praxis und finde so nach und nach Deine persönlichen Favoriten. 

Zehn Vorschläge für Deine Stresslösung

1. Die Kraft der Natur nutzen

In der Natur ist der Mensch in seinem natürlichen Element. Wir tanken Energie und bauen Stress ab. Ob im Park oder im Wald, in den Bergen oder am Meer. Ein Aufenthalt in der Natur senkt nachweislich den Blutdruck und stärkt unser Herz-Kreislauf-System. Über Signale des Gehirns werden Glückshormone produziert und Stresshormone abgebaut. Wir werden insgesamt entspannter und gelassener. Die Stimmung steigt!

Extratipp: Betrachte achtsam und bewusst die vielen kleinen Wunder der Natur. Sie schenken uns kostenfrei viele Glücksmomente. 

2. Kontakte pflegen

Alleine bleiben wir häufig in Grübelei und negativen Gedankenkarussell hängen. Suche lieber die Geselligkeit von netten Menschen. Aus der Familie oder dem Freundeskreis. Gehe ein Eis essen oder einen Kaffee trinken und komme bei einem guten Gespräch und gemeinsamem Lachen in eine bessere Stimmungslage. 

3. Neue Einstellung gegenüber Stress

Manchmal leichter gesagt als getan. Allerdings ein ganz entscheidender Punkt. Stress ist subjektiv und manche Menschen bleiben in Situationen ruhig, in denen andere aus der Haut fahren könnten. Frage Dich in ruhiger Stunde, ob der Einkauf oder der Haushalt wirklich stressen muss? Oder ob wir regelmäßig im Straßenverkehr die Nerven verlieren müssen. Trainiere Dich ruhiger und achte auf ein gesundes Maß an täglicher Belastung. Weniger ist für die Nerven häufig mehr! Und gut ist gut genug!

4. Entspannungstechniken nutzen

Messbar wirkungsvoll und wissenschaftlich anerkannt sind Entspannungstechniken für Körper, Geist und Seele. Ob Entspannungsmusik, Atemmeditation oder eine geführte Fantasie- oder Traumreise. Ob Yoga oder Qi Gong, Progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training. Es existiert eine Vielzahl guter Entspannungsmöglichkeiten. Probiere ein paar davon aus und schaue, ob etwas Passendes für Dich dabei ist.

5. Sportlich auspowern

Beim Sport gesund auspowern und dann mit einer wohltuenden Müdigkeit nach hause fahren. Für viele Menschen das beste Antistressmittel nach einem anstrengenden Tag.

6. Sauna & Wellness: Belebende Schweißperlen

Die wohltuende Wärme bringt den Kreislauf auf Trab, fördert die Durchblutung der Haut und regt das Immunsystem an. Vor allem aber entspannt der Wechselreiz aus Wärme und Kälte Körper und Seele und macht angenehm müde. 

7. Tief einatmen - langsam ausatmen

Menschen atmen in angespannten Situationen meist hektisch und flach. Atme ein paar Mal ruhig und tief in Deinen Bauch ein, so dass sich dieser nach außen wölbt. Für eine gute Entspannung sollte die Ausatmung länger als die Einatmung sein. Beispielsweise vier Sekunden einatmen und acht Sekunden ausatmen.

8. Reize reduzieren

Reduziere in stressigen Zeiten bewusst die einfließenden Reize auf unser Gehirn. Achte auf ein gesundes Maß an Handynutzung, Internet, Social Media, Online-Spielen, E-Mails, What’s app oder Fernsehen. Dein gestresster Kopf braucht jetzt etwas Ruhe!

9. Das Zauberwort Stopp

Sage Dir bei aufkommendem negativen Gedankenkarussell gedanklich oder auch laut immer wieder das Wort Stopp! Und kehre dann bewusst in den jetzigen Moment zurück. Und wenn Du nach einigen Minuten wieder in die negativen Gedanken verfällst, sage erneut Stopp! Unser Geist und unser Unterbewusstsein reagiert auf dieses Wort sehr sensibel. Und können dann bewusst ins Hier und Jetzt zurückkehren.

10. Den Humor bewahren

Glücksforscher raten regelmäßig zu herzhaftem Lachen. Lachen regt Gehirnzentren an, die für Gelassenheit und Selbstbewusstsein zuständig sind. Lachen hat einen ähnlichen Gesundheitseffekt wie Sport oder Meditation und wir erhalten zusätzlich eine gewinnende Ausstrahlung. Hier können wir von den Kindern lernen. Während Kinder mehrere hundert Mal am Tag lachen, kommen Erwachsene gerade mal auf 15 Mal.