Respekt beginnt mit Selbstachtung

"Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu." Goldene Regel 

Wir treffen täglich an unterschiedlichsten Situationen auf Respekt und somit auch auf Respektlosigkeiten. Familientreffen sind für viele Menschen eine Herausforderung, da häufig sehr unterschiedliche Charaktere einen Familienverbund bilden. Respekt beginnt schon im Kindheitsalter in der Schule oder unter Freunden. 

Im Straßenverkehr und in öffentlichen Bussen und Bahnen treffen wir regelmäßig auf respektvollen und auch auf respektlosen Umgang. Wer lässt wen zuerst aus- und einsteigen, wer bietet wem einen freien Platz an - oder blockiert diesen lieber mit seiner Tasche ;-) Wie achtsam gehe ich durch den Bus oder das Zugabteil?

Wie ist mein Verhalten gegenüber älteren und behinderten Menschen? Natürlich fällt vielen von uns auch die eine oder andere Situation im Auto ein... drängeln, hupen und schimpfen gehört für viele Autofahrer zum ganz normalen Ton dazu. Ohne Rücksicht darauf zu nehmen, dass andere Verkehrsteilnehmer massiv darunter leiden.

Wo begegnen wir Respekt und Respektlosigkeit im Alltag?

  • In der Familie und mit Kindern
  • In der Schule
  • Unter Freunden
  • Auf den Ämtern
  • Im Beruf – mit Chef/-in und Kollegen
  • Beim Sport – Fairplay im Wettbewerb
  • Beim Einkaufen 
  • Im Straßenverkehr 
  • In Bus & Bahn 
  • Gegenüber Tieren und der Natur
  • Gegenüber Sachgegenständen und fremdem Eigentum
  • In Religionen, Ländern und Kulturen
  • Hinzu kommen jung vs. alt, Frau vs. Mann, reich vs. arm... 

 

Respektvolles Verhalten in der Praxis

Es gibt viele Umschreibungen für ein respektvolles Verhalten. Wichtig ist eine gute Präsenz mit all unseren Sinnen. Leider sind wir in stressigen Situationen häufig voller kreisender Gedanken, so dass wir manche Ereignisse und Umstände um uns herum garnicht wahrnehmen. Achtsamkeit lässt sich allerdings trainieren und führt nicht nur zu gesteigerter Wahrnehmung und Konzentration, sondern auch zu weniger Stress und besserer Gesundheit. 

Respektvolles Verhalten bedeutet Verständnis zeigen für anderes Denken, Fühlen und Handeln. Wir dürfen nie vergessen, dass wir alle Individuen sind, was unseren Begegnungen doch erst die richtige Würze gibt. Wären wir alle gleich, wäre das Zusammenleben doch sehr langweilig. Wir können viel von anderen lernen.

 

Respekt ist ein wertvolles Gut

Respekt heißt achtsam und sensibel in unserer Kommunikation und im Umgang mit anderen zu sein. Dazu gehört auch das richtige Maß an Nähe und Distanz zu finden und zu wahren. Wir haben alle unsere Privatsphäre, die uns Schutz und Sicherheit gibt. Dieser Bereich sollte nicht ungewollt von anderen verletzt werden.

Wir dürfen auch nicht vergessen, dass Respekt schnell gewonnen, aber auch genau so schnell wieder verloren gehen kann. Respekt ist vergänglich und muss regelmäßig neu gezeigt und verdient werden. Wie genau? Aufrichtig, ehrlich, glaubwürdig, authentisch, mitfühlend und wertschätzend!

Und wie sollte respektvolles Verhalten nicht sein? Es sollte kein taktisches Mittel mit Worthülsen und ausschließlich eigenem Nutzdenken sein. Eine Verhaltensweise, um andere zu manipulieren. Oder eine Maske, die man wahlweise auf und absetzen kann.

 

Selbstachtung: Respekt vor anderen beginnt bei uns selbst 

Die Selbstachtung lässt sich trainieren und erlernen! Sei dabei nachsichtig, geduldig und verständnisvoll mit Dir selbst. Starte einen positiven inneren Dialog und lobe Dich selbst für Erfolge und gute Taten. Das programmiert Dein Unterbewusstsein und unterstützt die Erreichung Deiner Ziele und allgemein ein positiveres Leben. 

Natürlich können wir nicht in jeder Situation respektvoll erscheinen. Wir sind Menschen mit unterschiedlichen Befindlichkeiten und Tagesformen. Mit einer respektvollen Grundhaltung haben wir bereits ein nachhaltig wertvolles Ziel erreicht!

 

10 Tipps für erfolgreiche Selbstachtung

  1. Stehe zu Deiner Art, Deiner Persönlichkeit und Deiner Meinung!
  2. Mache es anderen nicht immer Recht. Sage auch mal NEIN!
  3. Sei Dir Deiner Stärken, Fähigkeiten und Werte bewusst!
  4. Akzeptiere Dich als Mensch mit Deiner Art und Deinem Körper!
  5. Achte regelmäßig auf Deine Wünsche und Bedürfnisse!
  6. Sprich niemals schlecht über Dich! Führe einen positiven inneren Dialog!
  7. Lasse los, was Du nicht kontrollieren kannst!
  8. Halte Dich fern von Negativem und von Drama!!
  9. Sei nachsichtig, geduldig und verständnisvoll mit Dir!
  10. Sei stolz auf Deine Erfolge und guten Taten. Du darfst Dich loben!


Selbstachtung ist die Basis für Selbstbewusstsein und gesundes Selbstwertgefühl!. Erst mit Selbstachtung können wir unsere Achtung auch auf andere übertragen.