7 Tipps gegen Herbstmüdigkeit 

 

Auch wenn Wetterfühligkeit und der Einfluss der Jahreszeiten nicht jeden gleich trifft, haben sie doch auf jeden Menschen ihren Einfluss. Über die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland spüren die saisonalen Einflüsse. Doch wir können gegen Wetterfühligkeit etwas tun, um die Auswirkungen abzumildern.

Wir müssen den Körper an die Schwankungen von Luftdruck und Temperatur gewöhnen und unser Immunsystem stärken. Ärzte empfehlen deshalb Spaziergänge und Freizeitaktivitäten bei Wind und Wetter. So lernt unser Körper, sich jedem Wetter anzupassen. Neben einem aktiven Lebenswandel empfehlen Experten eine gesunde Ernährung, ausreichend Flüssigkeit und Regeneration mit genügend Schlaf. 

Wenn Sie dennoch die Herbstmüdigkeit überkommen hat, habe ich einen 7 Punkte Aktionsplan für Sie zusammengestellt.

 

1. Raus in die Sonne

Sonne und Lichteinfluss spielen die zentrale Rolle für unsere Herbstmüdigkeit. In der dunklen Jahreszeit sinkt die Produktion des Muntermacher-Hormons Serotonin und gleichzeitig erhöht sich im Körper die Bildung des Ruhe- und Entspannungshormons Melatonin. Wir sind einerseits entspannter, aber es fehlt an Schwung und Antriebskraft. 

Machen Sie mindestens jeden zweiten Tag einen ausgedehnten Spaziergang an der frischen Luft. Nutzen Sie dabei möglichst die Mittagssonne mit der höchsten Intensität. So regen Sie die Serotonin-Produktion im Körper an. Während die Helligkeit bei einem Aufenthalt drinnen ca. 500 Lux beträgt, reicht der Wert in der Herbstsonne bis zu 20.000 Lux. Ein sonniger Wintertag hat immer noch 10.000 Lux und sogar ein bedeckter Himmel bringt es immerhin auf 5.000 Lux. Mein wichtigster Tipp an Sie: Gehen Sie regelmäßig raus an die frische Luft!

Das Solarium leistet hier keinen Ersatz. Für die Bräune erhalten wir dort vor allem UVA Strahlen, während wir für unser Wohlbefinden und die Serotonin-Produktion UVB Strahlen benötigen. Die Sonne schenkt uns beide Strahlen. 

2. Starte direkt nach der Arbeit

Gerade wetterfühligen Menschen fällt es schwer, sich nach Feierabend nochmals von der Couch aufzuraffen. Viele von uns schalten im Herbst von outdoor auf indoor. Planen Sie dennoch abendliche Aktivitäten ein und starten Sie sofort von der Arbeit aus. So bleibt der der Puls hoch und der innere Schweinehund muss nicht noch mal überwunden werden.


3. Gleichmäßigen Schlafrhythmus 

Halten Sie Einschlaf- und Aufstehzeiten möglichst gleich. Sorgen Sie für ausreichend Schlaf und eine gute Schlafqualität. Das Schlafzimmer sollte eine aufgeräumte Wohlfühloase ohne Wäscheberge, Bügelbrett, TV oder Handystrahlen sein. Richten Sie es  sich behaglich ein!

4. Wechselduschen und Wellness

Durch den Wechsel aus kaltem und heißem Wasser werden Kreislauf und die Körperabwehrkräfte aktiviert. Herbst und Winterzeit ist auch die beste Zeit für Sauna und Wellness. Schädliche Schlacken werden über die Haut ausgeschieden und die Widerstandsfähigkeit des Körpers gegen Infekte verbessert. Für viele Menschen ist ein Saunabesuch zudem eine großartige Zeit der Erholung! 

5. Natürliche Zeit für Entspannung und Ruhe

Schwinge im Rhythmus der Natur. Während im Sommer die Vegetation auf Hochtouren läuft, wird sie im Herbst langsamer und die Naturkräfte ziehen sich in den Boden oder in die Stämme zurück. Auch der Mensch ist Teil der Natur und darf sich zum Feierabend Ruhe und erholsame Zeiten gönnen. In der Steinzeit gab es im Winter deutlich weniger Ressourcen und der Mensch passte seine Aktivitäten entsprechend an. Ein Urinstinkt, der immer noch in uns wohnt.


6. Positiv denken und lachen

Lassen Sie sich vom Herbstblues nicht anstecken. Freude und Lachen sind gesund! Lachen stärkt nachhaltig unser Immunsystem, baut Stress ab und wir bekommen eine positive Ausstrahlung. Diese positive Einstellung entspannt häufig Situationen und bringt Lösungen für unsere Probleme.

7. Energiereiche Nahrung für gute Laune

Gesundheitsberater raten, die Nahrung an die kalte Jahreszeit anzupassen. Sie raten zu kohlenhydratreicher Kost, ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen und zusätzlich Omega-3-Fettsäuren. Gesunde Kohlenhydrate in Vollkornprodukten, Reis, Kartoffeln oder Nudeln regen die Produktion des Glückshormons Serotonin an und sorgen für eine bessere Stimmung. Auch in Schokolade steckt übrigens ein solcher Stoff, was auch das steigende Verlangen nach Schokolade im Winter erklärt. 

Omega-3-Fettsäuren steigern unter anderem die körpereigenen Abwehrkräfte und schützen vor Infekten. Sie sind vor allem in Fisch, Nüssen und guten Speiseölen, wie Rapsöl zu finden. Gesunde und energiereiche Snacks für zwischendurch sind Bananen, Nüsse oder Feigen. Achten Sie zudem bei Heizungsluft auf regelmäßiges Trinken.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Umsetzung. Kommen Sie gut durch den Herbst!