7 Tipps gegen Herbstmüdigkeit 

 

Auch wenn Wetterfühligkeit und der Einfluss der Jahreszeiten nicht jeden gleich trifft, haben sie doch auf jeden Menschen ihren Einfluss. Über die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland spüren die saisonalen Einflüsse. Doch wir können gegen Wetterfühligkeit etwas tun, um die Auswirkungen abzumildern.

Wir müssen den Körper an die Schwankungen von Luftdruck und Temperatur gewöhnen und unser Immunsystem stärken. Ärzte empfehlen deshalb Spaziergänge und Freizeitaktivitäten bei Wind und Wetter. So lernt unser Körper, sich jedem Wetter anzupassen. Neben einem aktiven Lebenswandel empfehlen Experten eine gesunde Ernährung, ausreichend Flüssigkeit und Regeneration mit genügend Schlaf. 

Sieben Erfolgstipps gegen Herbstmüdigkeit

1. Raus in die Sonne

Sonne und Lichteinfluss spielen die zentrale Rolle für unsere Herbstmüdigkeit. In der dunklen Jahreszeit sinkt die Produktion des Muntermacher-Hormons Serotonin und gleichzeitig erhöht sich im Körper die Bildung des Ruhe- und Entspannungshormons Melatonin. Wir sind einerseits entspannter, aber es fehlt an Schwung und Antriebskraft. 

2. Starte direkt nach der Arbeit

Gerade wetterfühligen Menschen fällt es schwer, sich nach Feierabend nochmals von der Couch aufzuraffen. Viele von uns schalten im Herbst von outdoor auf indoor. Plane dennoch abendliche Aktivitäten ein und starte möglichst von der Arbeit aus. So muss der innere Schweinehund nicht noch mal überwunden werden.


3. Gleichmäßigen Schlafrhythmus 

Halte Deine Einschlaf- und Aufstehzeiten möglichst konstant. Sorge für ausreichend Schlaf und eine gute Schlafqualität. Die ideale Temperatur liegt dabei zwischen 15 und 19 Grad. Das Schlafzimmer sollte möglichst eine aufgeräumte Wohlfühloase ohne Wäscheberge oder Elektrostrahlen sein. Richte es Dir behaglich ein!

4. Wellness und Wechselduschen 

Herbst und Winterzeit ist für Viele die beste Zeit für Sauna und Wellness. Schädliche Schlacken werden über die Haut ausgeschieden und die Widerstandsfähigkeit des Körpers gegen Infekte verbessert. Wechselduschen und Bürstenmassagen von den Armen und Beinen hin zum Herzen bringen zudem den Kreislauf auf trapp.

5. Natürliche Zeit für Entspannung und Ruhe

Schwinge im Rhythmus der Natur. Auch der Mensch ist Teil der Natur und darf sich zum Feierabend Ruhe und erholsame Zeiten gönnen. In der Steinzeit gab es im Winter deutlich weniger Ressourcen und der Mensch passte seine Aktivitäten entsprechend an. Ein Urinstinkt, der immer noch in uns wohnt.


6. Positiv denken und lachen

Lasse Dich vom Herbstblues nicht anstecken. Freude und Lachen sind gesund! Lachen stärkt nachhaltig unser Immunsystem, baut Stress ab und wir bekommen eine positive Ausstrahlung. Diese positive Einstellung entspannt häufig Situationen und bringt Lösungen für unsere Probleme.

7. Energiereiche Nahrung

Gesundheitsberater raten, die Nahrung an die kalte Jahreszeit anzupassen. Sie raten zu kohlenhydratreicher Kost, Vitaminen und Mineralstoffen und zusätzlich Omega-3-Fettsäuren. Gesunde Kohlenhydrate regen die Produktion des Glückshormons Serotonin an und sorgen für eine bessere Stimmung. Gesunde und energiereiche Snacks für zwischendurch sind Bananen, Nüsse, Datteln oder Feigen.