Finde Deine Balance

"Das Leben ist ein täglicher Balanceakt, bei dem wir selbst darauf achten müssen, nicht aus dem seelischen Gleichgewicht zu geraten." - Marliese Zeidler

Vor rund 10 Jahren fühlte ich mich alles andere als in Balance oder im Gleichgewicht. Ich fühlte mich vielmehr in völliger Schräglage. Meinen Job habe ich sehr gemocht, allerdings kannte ich ihn auch schon viele Jahre. Die Themen drehten sich im Kreis. Zuletzt gesellte sich eine Mobbing Zeit hinzu, die den Spaß mehr und mehr in den Hintergrund drängte.

Zu hause wartete meine über 80 jährige Mutter mit der höchsten Pflegestufe in ihrem Pflegebett. Tagsüber wurde sie von der mobilen Diakonie und dem treuen Nachbarn gepflegt. Diese Pflegezeit dauerte viele Jahre. Eine Partnerin gab es nicht und auch meine Gesundheit litt immer mehr unter der andauernden Belastung. Ich funktionierte, hatte mich aber in der Wahrnehmung der eigenen Gefühle und Bedürfnisse verloren.

Auf zu neuen Ufern

Ich wünschte mir einen Weg, der mich wieder zu neuer Energie und Lebensfreude führt. Denn Kraft und wahre Freude konnte ich zu dieser Zeit nur selten verspüren.

Heute kann ich sagen: Wenn ich diese Zeit nicht genau so erlebt hätte, würde ich heute immer noch in meiner alten Abteilung sitzen und jetzt nicht zu dir schreiben. Ich weiß heute, wofür die Zeit gut war und erkenne ihren Wert. Diese Zeit hat mich mit Druck aus meiner stagnierenden Komfortzone herausgeholt. Sie hat mich auf einen neuen Weg geführt, hin zu Balance, Energie und Lebensfreude.

Heute unterstütze ich Menschen, die sich in einer vergleichbaren Situation befinden. Und Andere, um gar nicht erst aus der Balance zu fallen. Leider lernen Menschen in Krisen und Schieflagen am meisten und wir haben auch nicht alles in unserer Hand.

Was bedeutet Balance?

Es gibt viele Definitionen, wie die richtige Balance auszusehen hat. Ich empfehle, seine eigene Balance zu finden, die sich stimmig anfühlt. So wie ein Seiltänzer, der in ständiger Unbalance ist, das Gleichgewicht allerdings immer wieder aktiv herstellt.

Gerade die innere Balance ist ein Gefühl, für das man nicht einfach die Tipps eines Anderen übernehmen kann. Der Weg zu innerer Balance ist ein Prozess, vergleichbar mit einer Reise zu sich selbst. Innere Balance führt immer auch zu äußerer Balance. 

Dieser Balancebegriff gefällt mir persönlich am besten. Für Leistungen und Erfolge braucht es Zeiten großer Anstrengung, die wir mit authentischen Kraftquellen immer wieder ausgleichen können. Möglichst am gleichen Tag. Wenn uns unsere Arbeit oder unser Wirken Spaß macht, dann ist dies erfüllend und ein wichtiger Teil der Balance. 

"Das Leben ist wie... Fahrrad fahren. Um die Balance zu halten muss man in Bewegung bleiben." - Albert Einstein

 

5 Soforttipps für Deine persönliche Balance

  • Setze Prioritäten in deinem Leben. Verzettele Dich nicht.
  • Plane Zeit-für-Dich-Termine mit hoher Priorität.
  • Lasse große Projekte sich entwickeln. Es braucht Zeit und Fundament.
  • Sei nicht immer für Jeden verfügbar. Lerne Nein zu sagen.
  • Gehe nicht über die Grenzen deiner Belastbarkeit hinaus. 

 

Wenn dir Steine in den Weg gelegt werden: Draufstellen, Balance halten, Aussicht genießen, Lächeln und Weitergehen. Höre dazu folgendes Lied von Andreas Bourani.

 

 


Macht das Sinn?

"Sinn des Lebens: Etwas, das keiner genau weiß. Jedenfalls hat es wenig Sinn, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein." - Peter Ustinov

Warum tust du, was du tust? Was willst du mit deinen Talenten, Fähigkeiten, Interessen und deinem Wissen in die Welt bringen? Was ist dein persönlicher Beitrag? 

Wer Antworten auf diese Fragen kennt, hat persönlich Halt und Orientierung! 

Sie oder er kann Ziele für sich formulieren, sinnvolle Wege beibehalten oder neue Wege beschreiten. Neue Meilensteine können wir mit uns selbst abgleichen und uns fragen: Stimmt das so für mich? Macht das persönlich Sinn? Interessiert mich das? Würde mich dieser Weg dauerhaft motivieren und mich innerlich erfüllen?

Ich sage es so: Unser Herz und unsere Intuition kennen die Antworten entsprechend unserer individuellen Veranlagung. Wer seiner persönlichen Berufung nachgehen möchte, darf seinem inneren Ruf folgen. 

Das Ergebnis dieser reflektierenden Überlegungen kann lauten:

Ich möchte .......... tun, um ......... für meine Zielgruppe zu erreichen.

Bei mir steht exemplarisch an dieser Stelle:

Ich trainiere und coache Mitarbeiter, um ihnen in fordernden Zeiten ein motiviertes und gesundes Leben im Gleichgewicht zu ermöglichen.
 

Der Sinn deines Schaffens

Menschen, die ihre Arbeit als sinnstiftend erleben, sind weniger krank, fehlen weniger und haben weniger arbeitsbedingte gesundheitliche Beschwerden.

Diese Menschen arbeiten mit Freude, empfinden Erfüllung und haben entsprechenden äußeren Erfolg. Sie bekommen für ihre Arbeit Lob und Anerkennung.

Sinn fördert die eigene Motivation und Leistungsbereitschaft. Wer ein höheres Ziel hat, entwickelt Mut und Energie, die eigene Komfortzone zu verlassen. Außerdem wird er länger dabei bleiben und nicht so schnell aufgeben. 

Studien belegen, dass das persönliche Gefühl, etwas Sinnvolles zu leisten, für die meisten Menschen wichtiger ist als ein hohes Einkommen.

Der persönliche Sinn kann nicht von außen vermittelt werden. Daher ist es wichtig, sich nicht von allgemeinen gesellschaftlichen Ideen und Normen blenden zu lassen.

Jeder Mensch ist von seinem Schaffen individuell für etwas bestimmt. Etwas, das auf seinen Stärken aufbaut, Spaß macht und mit einer gewissen Leichtigkeit verbunden ist. Ein weiser Spruch besagt: Deine Gaben führen dich zu deinen Aufgaben.

Authentizität: Innere Ruhe bringt Klarheit und Ideen

Über permanente Reize unseres modernen Lebens ist unser innerer Ruf nicht selten verschüttet oder wird einfach übertönt. Wer keinen Sinn in seinem Schaffen sieht, der wird auch keinen finden.

Der Psychologe Siegmund Freud sagte dazu: "In dem Augenblick, in dem ein Mensch den Sinn und den Wert des Lebens bezweifelt, ist er krank." Wir werden als Original geboren, aber Viele sterben als Kopie. 

Wer seiner Berufung auf die Spur kommen möchte, hier ein paar Tipps. Das Geheimnis liegt nicht im angestrengten Nachdenken, sondern in der Stille und im Entschleunigen.

Die Intuition können wir über einen Aufenthalt der Natur, bewusst gesuchte Stille im Alltag oder eine Meditation aktiv fördern. Tagebuch schreiben hilft ebenfalls sehr! Oder gönne dir eine Pause und setze auf eine Bank in der Natur oder am Wasser. Lasse einfach mal die Seele baumeln. 

 

Hier noch ein paar Tipps für deine Berufung

  • Der ideale Beruf bereitet uns Spaß und Freude.
  • Wir empfinden Leidenschaft und Begeisterung.
  • Er ist in der Ausführung mit einer gewissen Leichtigkeit verbunden.
  • Spiegelt unsere Interessen, unser Wissen und Fähigkeiten wieder.

Wertvolle Fragen auf dem Weg zu deiner Berufung

  • Was würdest du beruflich tun, wenn dir alle Wege offen stünden?
  • Was tust du jetzt schon freiwillig, ohne dass du Geld dafür bekommst?
  • Wenn du von vorne anfangen könntest. Was würdest du tun?
  • Was bedeutet dir etwas und macht Sinn? Wofür setzt du dich ein?

 "Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben." Alexis Carell

 

 

Wir sind alle Gewohnheitstiere

„Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man Muss sie die Treppe hinunterprügeln, Stufe für Stufe.“ – Mark Twain

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wir nutzen sehr gerne die gleichen Alltagsroutinen. Das beginnt schon beim Aufstehen, geht über das Frühstück und den Ablauf im Bad. Auch am Tag und nach Feierabend lieben wir unsere Gewohnheiten. Sie sind es, die uns Orientierung geben und dem Tag Ordnung und Struktur.

Der Mensch das Gewohnheitstier

Unser Verstand mag grundsätzlich keine Veränderung, da er unsere Existenz absichern und uns vor Gefahren schützen möchte. Ob im Job, beim Sport oder beim Abnehmen... Dein Kopf wird dir zahlreiche Gründe nennen, weshalb du das Alte beibehalten solltest.

Zu Beginn braucht es eine ausdrückliche Bereitschaft zur Veränderung. Ein inneres Ja! Nicht selten geht einer Veränderung ein einschneidendes Erlebnis voraus, das uns zum Umdenken bringt. Eine schwere Krankheit, der Verlust des Jobs oder eine Trennung.

Same procedure as every day James!

Mehr als zwei Drittel unserer Alltagsabläufe sind Gewohnheiten. Sie laufen unbewusst ab und sparen Gehirn und Körper wertvolle Energie. Überlege dir einmal, Du müsstest jeden Alltagsschritt neu überdenken. Du würdest jedes Mal nachdenken müssen, wie du Auto fährst, deinen Kaffee kochst oder dein Smartphone bedienst. Unser Gehirn liefe ständig auf Hochtouren.

Gewohnheiten und Routineabläufe verlangen deutlich weniger Anstrengung von uns. Daher lieben wir es, Dinge zu automatisieren. Wenn wir Abläufe oft genug wiederholen, wandern sie in den Autopiloten unseres Gehirns.
 

Die Fingerabdrücke unserer Persönlichkeit

Unser Autopilot kann nicht zwischen sogenannten guten und schlechten Gewohnheiten unterscheiden. Die gute Nachricht: Wir können alte Gewohnheiten durch neue ersetzen.

Gewohnte Alltagsroutinen zu verändern geht allerdings nicht von heute auf morgen. Es braucht Zeit. In der Regel mindestens ein bis zwei Monate, wenn wir am Ball bleiben. 
Erst wenn der innere Schweinehund mit Disziplin besiegt ist, geht es leichter.

Es ist vergleichbar mit einer Rakete: Für den Start benötigt sie viel Schub, Energie und Treibstoff. Im All angekommen fliegt sie dann mühelos fast wie von alleine.

So verläuft auch der Weg hin zu einer neuen Alltagsroutine. Halte durch bis die Veränderung müheloser Teil deines täglichen Lebens geworden ist. Die richtigen Gewohnheiten sind der Schlüssel für ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Leben. Sie führen dich automatisch ans Ziel.


Raus aus den Ruinen unserer Gewohnheiten

Schlechte Angewohnheiten warten auf einen Auslöser: Zum Beispiel den Feierabend. Dann freut sich das Herrchen vom Schweinehund auf die verdiente Belohnung. Diese kann sein: Coach, Fernsehen, Pizza und Bierchen.

Eine andere Belohnung könnte sein: Eine Runde an die frische Luft, Freunde treffen und etwas Frisches und Leckeres kochen.

Wir entscheiden selbst, wie unsere Alltagsroutinen aussehen. Frei nach unserer Wahl. Mit unterschiedlichen Auswirkungen auf unsere Zufriedenheit, Vitalität und Erfolg.

Erfolgreiche Menschen denken langfristig und weniger an rein kurzfristiges Vergnügen.

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine neue Gewohnheit?

Forschungen zeigen: Schon nach 72 Stunden ist die Motivation wieder aus unserem Kopf verschwunden. Neue aktuellere Themen haben diesen Platz eingenommen. Du wirst den ersten Schritt wahrscheinlich nicht mehr tun.

Daher beginne innerhalb der nächsten drei Tage. Idealerweise heute! Ich wünsche dir viel Erfolg auf dem Weg zur neuen Gewohnheit.

  

Fünf Tipps für neue Routinen und Gewohnheiten

1. Stelle dir folgende fünf Fragen

  1. Was willst du konkret bis wann erreichen?
  2. Wie soll deine neue Gewohnheit aussehen?
  3. Kannst du dir diese Routine dauerhaft in deinem Leben vorstellen?
  4. Was hält dich bislang von der Umsetzung ab?
  5. Welche attraktive Belohnung erhätst du mit der neuen Routine?

2. Gewusst wie

Informiere dich über deine neue Routine und hole dir Tipps von guten Experten. Beispielsweise zu Fitness und Gesundheit.


3. Gehe deinen Weg

Die meisten Veränderungen scheitern am Umfeld. Umgib dich mit den passenden Menschen, denn Gewohnheiten verbinden. Sowohl die Guten als auch die Schlechten. Suche dir Verbündete, die das gleiche Ziel verfolgen.


4. Bleibe am Ball

Arbeite immer nur an einer Veränderung. Sonst verzettelst oder überforderst du dich. Setze die neue Gewohnheit konsequent und diszipliniert um. Bleibe am Ball.


5. Zeige Verständnis für dich selbst

Sei nicht zu streng zu dir auf dem Weg zur neuen Routine und baue nicht zu viel Druck auf. Willenskraft ist wie ein Muskel, der sich erschöpft. Neue Routinen, verbunden mit einer positiven Einstellung, Freude und einer gewissen Leichtigkeit sind erfolgreicher.

 

 

 
Potenziale fördern: Stärken stärken

"Jeder ist ein Genie! Aber wenn Du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, dass er dumm ist." Albert Einstein

Wir vergleichen uns gerne mit anderen Menschen. Wenn wir dabei unsere Schwächen und kleinen Fehler mit den Stärken Anderer vergleichen, fühlen wir uns unterlegen und schlecht. Unser strenger innere Kritiker meldet sich zu Wort, fällt sein kritisches Urteil und zieht uns weiter runter.

Anderseits erkennen wir auch die Fehler und Schwächen bei Anderen sehr schnell. Wir konzentrieren uns statistisch elfmal mehr auf Fehler und Misserfolge als auf Positives. Eigene Schwächen empfinden wir als persönlichen Makel. Erfolge dagegen als normal. 

Du hast ein wertvolles Gesamtpaket

Wir alle haben Dinge, die wir gut können und andere, die wir weniger gut können. Fest steht: Jeder von uns hat ein wertvolles Gesamtpaket mit auf seinen Weg bekommen. Ein Paket, dessen Eigenschaften sinnvoll und gut zueinander passen. Wichtig ist es, diese Eigenschaften zu erkennen und ihnen auf die Spur zu kommen. Welche Stärken, welche Werte, welche Fähigkeiten hast ganz speziell Du? Wenn unsere Eigenschaften die Karten eines Kartenspiels wären, was wären dann Deine individuellen Trümpfe?

Lebe in Deinem Element

Wie Einstein schreibt, ist das Element des Fischs nicht der Baum, sondern das Wasser. Hier kann er seine Schwimmkunst, seine Wendigkeit und Schnelligkeit voll zur Geltung bringen. Dabei sieht es spielerisch und mühelos aus. Ohne Anstrengung kommt der Fisch zu seiner Leistung.

Auch wir Menschen brauchen das passende Umfeld, um unsere Stärken bestmöglich zur Entfaltung bringen zu können. Sind wir in unserem Element, macht das Spaß und kann uns einen echten Glücksflow bescheren. Beim Kochen und Backen, beim Joggen, bei der Gartenarbeit oder Handwerkern. Und natürlich extrem wichtig in unserem Beruf. Mit unserer Arbeit verbringen wir in aller Regel den größten Anteil unserer Wachzeit. Hier können wir uns selbst verwirklichen und unser gesamtes Potenzial ausspielen.


Deine Stärken sind Dein Erfolgsgarant

Gerade bei der Berufswahl solltest Du besonders auf Deine Interessen und Stärken achten. Denn eine erfüllende und motivierende Arbeit baut immer auf Deinen Stärken auf. Nutze ab jetzt konsequent Deine Stärken und bringe sie optimal zur Geltung! Meine Empfehlung: Mache heute den ersten Schritt und setze es in die Tat um. Wissen ist gut, umsetzen entscheidend!

In einer dynamischen Geschäftswelt werden wir natürlich ab und zu auch mit unseren Schwächen konfrontiert. Halte Engagement und Erwartung im realistischen Rahmen. Erfolgsmenschen setzen konsequent auf ihre Stärken und suchen nach einer Lösung für den Ausgleich ihrer Schwächen. Es ist effektiver, seine Zeit in Aktivitäten zu stecken, die uns zu unseren Zielen führen. Erfolge stellen sich mit Leichtigkeit und Freude ein. Wir entwickeln echtes Interesse und eine Motivation, die von innen, von Herzen kommt.

,,Du kannst nur das in anderen entzünden, was in dir selber brennt!" Augustinus


Erkenne Deine Schokoladenseiten

Nimm Dir ein Blatt Papier, einen Stift und etwas Zeit. Beantworte in Ruhe folgende zehn Fragen und komme Deinen Stärken auf die Spur. Diese Stärken führen Dich zu Deinen authentischen Zielen. Der Künstler muss nicht Mathematiker werden und umgekehrt. Jeder hat sein authentisches Aufgabenfeld, das ihn erfüllt und persönlich Sinn spendet. 

Falls Dir die Beantwortung der Fragen schwer fällt, kannst Du sie auch gemeinsam mit einer engen Vertrauensperson besprechen. Häufig werden unsere Schokoladenseiten von anderen Mitmenschen leichter erkannt als von uns selbst. 

 

10 Fragen auf der Spur zu Deinen Stärken

1. Was macht Dir schon lange Zeit Spaß und Freude?
.....

2. Was motiviert Dich? Treibt Dich immer wieder neu an?
....

3. Was fällt Dir leicht? Leichter als vielen Anderen?
....

4. Was liegt Dir am Herzen? Wofür engagierst Du Dich?
....

5. Aufgaben werden verteilt. Welche übernimmst Du freiwillig?
....

6. Welche Fähigkeiten und Talente haben Dir bei Deinen bisherigen Erfolgen geholfen?
....

7. Wofür bekommst Du Komplimente? Was schätzen andere Menschen an Dir?
....

8. Für welches Thema interessierst Du Dich und informierst Dich regelmäßig?
....

9. Wer kommt mit seinen Problemen zu Dir oder fragt Dich nach Deinem Rat? 
....
Wie hilfst Du Ihnen?

10. Was stört Dich häufig an Anderen? Was kannst Du in aller Regel besser?
....

 

Zum Schluss zeige ich Dir noch ein kurzes Video von einen bekannten TV Moderator, der ebenfalls konsequent auf seine Stärken und sein persönliches Element setzt. 

 

 

 

 

Der Weg zur Gelassenheit 

"Das Rezept für Gelassenheit ist einfach: Man darf sich nicht über Dinge aufregen, die nicht zu ändern sind." Helen Vita

Wie wir in bestimmten Situationen reagieren, hängt von vielen Faktoren ab. Von unserer Mentalität, der Situation, unserer Laune. Hier ein konkretes Beispiel aus dem Alltag:

Du bist morgens spät dran und denkst: Wenn ich jetzt gut durch den Verkehr komme, schaffe ich es gerade noch pünktlich ins Meeting. Aber direkt vor Dir blockiert ein großer Müllwagen die Straße. Die Männer sammeln in aller Ruhe die Mülleimer ein und tun ihre Arbeit. Du beginnst zu fluchen und zu schimpfen. Es brodelt in Dir...

Et hätt noch immer jot jejange 

Größere oder kleine Probleme wird es auf unserem Lebensweg immer wieder geben. Diese müssen uns aber nicht daran hindern, ruhig und gelassen zu bleiben. 

Unsere Gedanken verursachen unsere Gefühle und beeinflussen unsere Stimmung! Und Gedanken können wir ändern! Optimistische und positive Gedanken führen zu guten Gefühlen, pessimistische und negative Gedanken zu schlechten Gefühlen. 

Wir haben zu hause mit viel Liebe und Aufwand für den Partner/-in gekocht und er/sie schreibt kurz vorher kommentarlos per SMS, dass es zwei Stunden später wird. Bämm!

Wir können uns in dieser Situation unterschiedliche Gedanken machen, die uns wütend, besorgt, traurig, eifersüchtig, nervös oder ängstlich machen. Sie entsprechen in den seltensten Fällen der Realität, beeinflussen unsere Stimmung allerdings für den Rest des Abends.

Was können wir nun tun, wenn sich negative Gedanken und Gefühle breit machen? 

 

Zehn Schritte hin zur Gelassenheit

1. Abstand gewinnen

Die Situation ist ärgerlich, keine Frage! Deshalb sortiere Dich erst einmal und gewinne Distanz zu dem "Film", der gerade vor Dir abläuft. Schließe die Augen und atme tief in den Bauch ein und aus. Deine ruhige Atmung hat direkten Einfluss auf Körper und Geist. Dein Bauch wölbt sich dabei nach außen und füllt sich wie ein Ballon. Atme einige Sekunden tief ein, halte den Atem kurz und atme dann ruhig wieder aus.

2. Wahrnehmen

Frage Dich: Kann ich an der Situation aktiv etwas ändern? Wenn nicht, dann solltest Du sie gelassen akzeptieren. Ist das Geschehene wirklich so schlimm? Meist ist der Ärger größer als die Auswirkungen. Wir machen aus einer Mücke einen Elefanten! Kann Dein Wutausbruch die Situation ändern oder verbessern? Lohnt sich der Ärger wirklich


3. Akzeptieren

Einige Dinge im Leben lassen sich ändern, andere nicht. Diese gilt es zu erkennen und zu unterscheiden. Unveränderliches sollten wir akzeptieren und keine großen Energien verschwenden. "Akzeptiere es, verändere es oder verlasse es", ist hier ein gutes Motto! Bei veränderbaren Situationen können wir aktiv nach Lösungen suchen. Häufig lösen sich ärgerliche Situationen auch von ganz alleine auf. Bleib cool und bewahre die Ruhe. Sag Ja zu der Situation! Denn die Situation ist so wie sie ist. Ein entscheidender Schritt!

4. Fühlen

Bleibe in emotional kritischen Situationen in Deiner inneren Mitte. Konzentriere Dich auf Deinen Atem und spüre, wie er ein und ausfließt. Spüre tief in Deinen Körper hinein! Gehe aus dem Gedankenstrom des Kopfes heraus und tauche gefühlsmäßig in Deinen Körper hinein. Spüre Deine Hände, Deine Schultern, Deine Beine. Fühle sie vielleicht sogar von innern. Dort liegen gleichzeitig Lebendigkeit und tiefer innerer Frieden!

5. Entschleunigen

Du hast es selbst in der Hand, wie Du reagierst! Ob Du aus der Haut fährst oder ruhig und gelassen bleibst. Halte Deine Gefühle weitestgehend unter Kontrolle und schenke der Situation ein Lächeln. Ein inneres Lächeln kann sehr entkrampfend wirken! Schalte Deine Lieblingsmusik an oder schließe kurz die Augen. Schaue in obigem Beispiel dem Szenario zu und gewinne der Gelassenheit der Straßenreiniger etwas Positives ab. Für gute Ergebnisse in Balance rät uns Konfuzius: Wenn Du es eilig hast, gehe langsam.

6. Der Ton macht die Musik

Wenn es bei einem Wutausbruch aus Dir rausbricht, übertreibe nicht und wähle keine XXL Sprache. Nach dem Motto: "Sie sind wirklich die arrogantesten und langsamsten Müllmänner der ganzen Stadt". Verbale Entgleisungen sind in der Regel unangemessen und bringen uns höchstens noch zusätzlichen Ärger ein! Lasse die Kirche im Dorf und mache nicht Unschuldige für Deine Situation verantwortlich! „Wenn die Wut wächst, denke an die Konsequenzen“ mahnt Konfuzius.

7. Nicht persönlich nehmen

Wenn Dich jemand anschreit oder Vorwürfe an den Kopf wirft, nimm es bitte nicht persönlich! Meistens hat es mit seiner eigenen Situation zu tun oder er bewertet ein Verhalten von Dir anders als Du es tust. Behalte Dein inneres Gleichgewicht und beziehe das Erlebte nicht persönlich auf Deine Person. Es hat nichts mit Dir zu tun.

8. Souverän bleiben

Wenn Du Dich in einer Stresssituation von einer anderen Person angegriffen fühlst, ziehe Deine Grenzen und schütze Dich in ruhigem aber bestimmten Ton! Hole nicht gleich zum verbalen Gegenschlag aus! Reagiere gelassen und mit Humor. Fühlst Du Dich überfordert, verlasse im Zweifel den Ort des Geschehens. Der Klügere gibt nach! 

9. Reden

Rede mit einem vertrauten Menschen über die fordernde Situation und verarbeite den Stress in einem Gespräch. Vielleicht bekommst Du so noch eine andere Sicht auf das Ereignis! So kannst Du Erlebtes für Dich verarbeiten und dann erfolgreich loslassen.

Viele meiner Teilnehmer nutzen auch das Schreiben! Schreibe die Dinge aus dem Kopf und von der Seele. Eine wissenschaftlich sehr bewährte Möglichkeit der Verarbeitung!


10. Bewegen

Kontrolliert Dampf ablassen ist die perfekte Art, wieder in Balance zu kommen. Drehe nach dem fordernden Ereignis eine kurze Runde um den Block und atme tief durch! Gehe nach Feierabend eine Runde joggen oder gönne Dir ein knackiges Workout.

Nach auspowernder Bewegung können wir mit Meditation und Entspannungstechniken zur inneren Ruhe zurückfinden. Fantasiereisen, Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen bieten sich an! Oder ein schöner Saunabesuch!

 

Zu guter letzt habe ich noch ein passendes Motto für mehr Gelassenheit :-) 


"Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben" Antoine de Saint-Exupery