Neu Auftanken! Ernährung für die Regeneration

"Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause." E. Barrett Browning

 

Beim Sport, beim Lernen und bei der Arbeit musst du fokussiert und fleißig sein. Auf Dauer gelingt dir das aber nur, wenn du regelmäßig Pause machst und Zeiten für die körperliche und geistige Regeneration lässt. Ohne Pausen gibt es keine Entwicklung. Das gilt besonders auch im Sport und bei körperlicher Leistung. Und mit steigendem Alter wird dies leider nicht besser. Wir benötigen mehr Zeit für unsere Regeneration.

Was also tun, wenn die Fitnesseinheit sehr anstrengend, die lange Radtour geschlaucht oder die Wanderung bergauf-bergab uns ganz schön an unsere Grenzen gebracht hat? Regeneration nach der Belastung ist entscheidend für unser körperliches Wohlergehen. Die Schlüssel zu schneller Regeneration sind gute Ernährung und ausreichend Schlaf. 

Was du in der Zeit nach der Belastung verzehrst, kann darüber entscheiden, wie schnell sich dein Körper von den Strapazen erholt. Du erfährst hier die besten Lebensmittel für eine nachweislich schnellere Regeneration.
  

Neun Ernährungstipps für schnelle Regeneration

1. Protein Snack 

In der ersten Stunde nach dem Sport verwertet der Körper Nährstoffe besonders gut. Unterstütze deinen Körper in dieser Zeit mit einem leckeren Protein Snack. Protein ist der Grundbaustein der Muskeln. Ein Proteinriegel oder Shake für den perfekten Start.

 

2. Vollkornmüsli

Haferflocken und Vollkorn Cerealien helfen dem Körper, seine Glycogenspeicher im Blut wieder aufzuladen. Neben dem Protein Snack beugt das dem Muskelkater vor. Als erste Mahlzeit nach der Belastung bietet sich ein kräftigendes Müsli mit Banane und Honig an Zum Beispiel auch als gesundes Overnight Oatmeal oder als warmes Porridge.

 

3. Kartoffeln mit Ei

Wer es lieber herzhaft mag, der greife zu dieser kraftspendenden Kombination. Der Glycogenspeicher wird durch die Kartoffeln oder das Superfood Süßkartoffel gefüllt. Dazu sind Eier eine perfekte Proteinquelle für deine Muskeln nach intensivem Training. Eine proteinhaltige herzhafte Alternative wäre eine kräftige Erbsen- oder Linsensuppe.

 

4. Wasser

Unser Wasserhaushalt ist wichtig für die Regulierung von Muskeln und Herzfunktion. Schon geringer Flüssigkeitsverlust kann unsere Kraft und Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen. Wasser ist daher als Durstlöscher nach dem Sport die erste Wahl. Das berühmte Bierchen nach der Tour wirkt leider eher blockierend auf die Regeneration.

 

5. Beeren und Kirschen

Beeren aller Art enthalten Polyphenole, die entzündungshemmend gegen Muskelkater wirken. Je dunkler das Obst, desto mehr Antioxidantien sind enthalten. Heidelbeeren als Topping oder im Pfannkuchen sowie Kirschkuchen aus gesunden Zutaten und ein Glas Kirschsaft können Muskelkater reduzieren und die Regeneration unterstützen.

 

6. Wassermelone, Kokosnuss, Mango, Kiwi und Ananas

Diese fünf Obstsorten unterstützen nachhaltig die Gewebereparatur. Wassermelonen verbessern die Nährstoffversorgung der strapazierten Muskeln. Kokosnuss, Mango, Kiwi und Ananas reduzieren mit wertvollen Antioxidantien wirksam Schmerzen und Entzündungen. Und sind nach einer anstrengenden Sporteinheit herrlich erfrischend.

 

7. Fische mit Omega 3

Fettreiche Fische, wie Lachs, Makrele, Hering oder Thunfisch liefern dem Körper viel Eiweiß und gesunde Omega-3-Fettsäuren. Sie wirken entzündungshemmend und haben positive Wirkung auf die Blutgefäße. Und sie werfen die Fettverbrennung an.

 

8. Nüsse

Eine Hand voll Mandeln oder Walnüsse sind während der Regeneration ein perfekter Snack. Nüsse sind gesunde Energiequellen und kurbeln die Regeneration an. Sie sind reich an Vitamin E, das dabei hilft, kleine Schäden in deiner Muskulatur zu reparieren.

 

9. Zimt, Kurkuma und Ingwer

Gut gewürzt? Zimt hat positive Auswirkung auf die Regeneration von Muskeln und Gewebe. Kurkuma und Ingwer haben erstaunliche antioxidative Eigenschaften. Sie wirken entzündungshemmend und reduzieren Muskelkater und Gelenkschmerzen. 

 

 

Bonustipps für deine körperliche Regeneration

  •  Zum Ende der Belastung auf lockeres Anstrengungsniveau runterfahren
  •  Leichtes Dehnen und Stretching von Armen und Beinen nach der Aktivtät
  •  Wechselduschen erfrischt den Körper und fördert die Muskelregeneration
  •  Auch als Eisbad: Körper und Beine kurze Zeit in kaltes Wasser eintauchen
  •  Erholsame Sauna unterstützt die Regeneration der strapazierten Muskulatur
  •  Gesunder Schlaf für die Regeneration des Immunsystems und Zellwachstums

 

Wie lange die Regeneration dauert, lässt sich im vornherein nicht pauschal sagen. Bei moderaten Belastungen reichen 1-2 Tage Pause in der Regel aus, um vollständig zu regenerieren. Intensivere Belastungen können auch drei oder mehr Tage einfordern. 

Gesundheit, Alter, Gewicht und Allgemeinzustand sind ausschlaggebend für die Länge. Gute Zeichen, dass du über den Berg bist: Muskelkater und die müden Glieder sind verschwunden und du fühlst dich insgesamt wieder ausgeruht, fit und leistungsfähig.  

 

 

 

 

Fit durch den Sommer

"Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war." Mark Twain

Für viele Menschen ist der Sommer die schönste Jahreszeit. Grillen, schwimmen, Eis essen und gesellige Abende im Biergarten begleiten Sonnenanbeter durch die warme Jahreszeit. Allerdings freut sich nicht jeder Mensch gleich auf die hohen Temperaturen.

Wetterempfindliche Personen sowie alte und kranke Menschen leiden sehr unter den Hitzegraden. Kreislaufbeschwerden mit Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Schwindel belasten den Alltag. Aber auch junge und gesunde Menschen ächzen unter den Temperaturen. Wir fühlen uns häufig antriebslos und schlapp. Was können wir tun, um die heißen Sommertage richtig und in vollen Zügen genießen zu können?

15 coole Praxistipps für die heißen Tage

1. Direkte Sonne meiden

Sonnenfans und empfindliche Menschen reagieren sehr unterschiedlich auf direkte Sonneneinstrahlung. Ältere Menschen, Kinder und hitzeempfindliche Menschen sollten in der heißen Mittags- und Nachmittagszeit die direkte Sonne meiden. Schützen Sie sich nach dem Eincremen mit einem Cappy oder einem Hut. Ein Schattenplätzchen mit Luftzirkulation ist für die Meisten gut zu ertragen. Bei Spitzentemperaturen am besten drinnen aufhalten.

2. Früh morgens und spät abends gut durchlüften

An den heißen Tagen gilt es, früh morgens die Räume gut zu lüften, anschließend die Fenster zu verschließen und mit Rollos vor der Sonne zu schützen. So wird die Arbeit gleich viel angenehmer. Für die Luftzirkulation bietet sich der gute alte Ventilator an, den Sie angenehm auf den Oberkörper -nicht auch das Gesicht- ausrichten können.

3. Trinken, trinken, trinken

1,5 Liter lautet die normale Tagesempfehlung. Ärzte raten an heißen Tagen und je nach Bewegungsintensität gerne auch zur doppelten Menge und mehr. Trinken Sie Wasser, ungesüßten Tee oder fruchtige Saftschorlen. Das Wasser gerne auch angereichert mit Zitrone oder frischer Minze. Die Getränke sollten nicht zu kalt sein, denn körper- oder lauwarm wirken sie deutlich weniger belastend auf den Kreislauf.

4. Wichtige Mineralstoffe zufügen

Bei schweißtreibenden Temperaturen sollten wir verloren gegangene Mineralstoffe und Salze dem Körper wieder zufügen. Wie wäre es mit einer kalten Minestrone zum Mittag und nachmittags mit einem Stück Wassermelone? Saftschorlen, Gemüsesäfte, frische Buttermilch, Kefir oder ein Ayran sorgen für einen leckeren Mineralstoffkick. 

Ausgleichend gegen den Hitzestress wirken Möhren oder Möhrensaft. Ferner die Kraft der Körner mit Leinsamen, Haferflocken oder einem Vollkornbrot. Abhilfe leistet auch eine ordentliche kalte Fischmalzeit mit Rollmops, Makrele oder einem Brathering. 

5. Da steckt Frische drin

Wir nehmen einen nicht unerheblichen Anteil unserer Flüssigkeit über die Nahrung auf. Im Sommer können wir dieses gezielt für eine gesunde Erfrischung nutzen. Über eine saftige Wassermelone, leckere Erdbeeren oder eine süße Ananas. Eiskalten Genuss bieten an heißen Tagen Wassermelonenstücke am Stiel aus dem Tiefkühlfach. Lecker! Auch Blattsalate, Gurken oder Tomaten haben einen Wasseranteil von über 90 Prozent.

6. Bierchen einschränken

Der Biergarten lockt. Mich auch ;) Wetterempfindliche Menschen sollten trotzdem den Alkoholkonsum einschränken. Alkohol entzieht dem Kreislauf Flüssigkeit und wirkt belastend auf den Organismus. Ein Bierchen nach Sonnenuntergang ist verträglicher.

Greife an heißen Tagen gerne mal zum alkoholfreien Bier. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl und auf diesem Weg erhält Mann und Frau sogar gesunde verloren gegangene Mineralstoffe wieder zurück.

7. Kleine Mahlzeiten bevorzugen

Passen Sie an heißen Tagen Ihre Essgewohnheiten an. Bevorzugen Sie mehrere kleine Mahlzeiten mit mediterraner Kost, wie Fisch, frischem Obst und Gemüse. Oder einem knackigen Salat mit Tomaten, Gurken, Paprika und einem gesunden Olivenöldressing.  

8. Leichte Grillkost wählen

Fette Schweinshaxe, Bauchspeck und Bratwurst belasten und ermüden den Körper. Greifen Sie an sehr heißen Tagen lieber zu fettarmem Fleisch, Geflügel oder Fisch. Auch vegetarische Beilagen finden sich immer häufiger auf einheimischen Grills.

9. Luftige Kleidung anziehen

Achten Sie an heißen Tagen auf Kleidung aus Naturfasern, wie Leinen oder Baumwolle. Sie sind atmungsaktiv und lassen Sie weniger schwitzen. Synthetisches staut die Hitze umso mehr und sollte möglichst im Schrank bleiben. Sportkleidung mal ausgenommen.

10. In Schwung bleiben

Leichte körperliche Bewegung, wie ein Spaziergang oder eine entspannte Radrunde im schattigen Wald halten den Kreislauf auf trapp. Lassen Sie sich den Fahrwind um die Nase wehen. Wer schwimmen geht, kann Bewegung & Spaß auf ideale Art verbinden. 

Wer auch an heißen Tagen sein Sportprogramm absolvieren möchte, sollte gezielt die frühen Morgen- und späten Abendstunden nutzen. Empfindliche Personen sollten an den heißen Tagen hohe körperliche Belastung und anstrengenden Sport eher meiden. 

11. Wechselduschen erfrischt und belebt

Der Wechsel aus warmem und kaltem Duschen gilt als ideales Training für unser Herz-Kreislauf-System. Erst warm, dann kalt, beginnend mit den Armen und Beinen. Arbeiten Sie sich langsam in Richtung zum Herzen vor. Die Wassertemperatur sollte nicht heiß und nicht eiskalt sein, sondern sich jeweils im moderaten Bereich bewegen. Starten Sie vorher mit einer belebenden Bürstenmassage und Ihr Kreislauf kommt bald in Topform!

12. Vom Nacken bis zu den Füßen

Zur Stärkung des Kreislaufs bei starken Temperaturschwankungen hat sich das Kneippsche Wassertreten bewährt. Lassen Sie ca. 20 cm hoch kaltes Wasser in Ihre Bade- oder Duschwanne ein und laufen Sie im Storchenschritt 1 bis 2 Minuten umher.

Natürlich empfiehlt sich auch ein kühles Fußbad auf dem Balkon oder im Garten. Noch ein gekühltes feuchtes Handtuch um den Nacken und Sie fühlen sich rundherum frisch.

13. Ach ja, und die Arme

Lassen Sie kaltes Wasser ins Waschbecken einlaufen und tauchen Sie beide Arme bis zum Oberarm ein. Bewegen Sie sie nun ein wenig hin und her. Nach ca. 30 Sekunden Arme herausnehmen, das Wasser locker abstreifen und an der Luft trocknen lassen.

Alternativ können Sie ca. eine Minute lang kaltes Wasser aus dem Hahn über Ihren Puls laufen lassen. Herrlich erfrischend!  

14. Lange Autofahrten anpassen

Die Temperaturen steigen in einem unklimatisierten Auto leicht auf über 50 Grad an. Konzentration schwindet und die Unfallgefahr steigt stark an. Machen Sie häufiger kurze Pausen und lüften Sie das Auto gut durch. Allerdings die Klimaanlage nun auf kühle Temperaturen zu drehen, ist nicht zu empfehlen, weil der Temperaturunterscheid beim Aussteigen zu extrem wird. Lieber gemäßigt! Lassen Sie alte und geschwächte Personen, Kinder und Hunde niemals in einem geschlossenen geparkten Auto zurück.

15. Morgens starten und Pausen machen 

Legen Sie an heißen Tagen regelmäßig kurze Pausen ein. Wichtig ist, dass die Pause vor Einsetzen der Müdigkeit eingelegt wird. So halten Sie Ihre Leistungsfähigkeit und Konzentration trotz der Wärme länger hoch. Legen Sie Ihre Hauptaktivitäten in die Morgenstunden. Der frühe Vogel fängt den Wurm, solange es noch angenehm kühl ist. 

 

 

 

Finde Deine Balance

"Das Leben ist ein täglicher Balanceakt, bei dem wir selbst darauf achten müssen, nicht aus dem seelischen Gleichgewicht zu geraten." Marliese Zeidler

Vor rund 10 Jahren fühlte ich mich alles andere als in Balance oder im Gleichgewicht. Ich fühlte mich vielmehr in völliger Schräglage. 

Neben meinem Vollzeitjob im Marketing & Corporate Communications wartete zu hause meine Mutter mit der höchsten Pflegestufe in ihrem Pflegebett. Tagsüber wurde sie von der mobilen Diakonie und einem treuen Nachbarn gepflegt. Diese Pflegezeit dauerte rund acht Jahre. Meine Gesundheit litt immer mehr unter der andauernden Belastung. Ich funktionierte wie ein guter Roboter, hatte mich selbst als Mensch allerdings verloren.

Startschuss in ein neues Leben

Heute kann ich sagen: Wenn ich diese Zeit nicht genau so erlebt hätte, würde ich heute immer noch in meiner alten Abteilung sitzen und jetzt nicht zu Ihnen schreiben. Ich weiß heute, wofür die Zeit gut war und erkenne ihren Wert. Diese Zeit hat mich mit Schwung aus meiner stagnierenden Komfortzone herausgeholt. Sie hat mich auf einen neuen Weg geführt! Hin zu Balance mit Gesundheit, Energie, Sinn und Lebensfreude.

Heute unterstütze ich Menschen, die auf der Suche nach mehr Balance sind. Und Andere, um gar nicht erst aus der Balance zu fallen.


Der Weg zur eigenen Balance

Es gibt viele Empfehlungen, wie die richtige Balance aussehen könnte. Ich empfehle, eine eigene Balance für sich zu finden, die sich stimmig anfühlt. Authentisch und echt!

Der Weg zu innerer Balance ist ein authentischer Prozess, vergleichbar mit einer Reise zu sich selbst. Innere Balance führt immer auch zu äußerer Balance. 

Dieser Balancebegriff gefällt mir persönlich am besten. Für Leistungen und Erfolge braucht es Zeiten großer Anstrengung, die wir mit authentischen Kraftquellen immer wieder ausgleichen können. Möglichst am gleichen Tag. Wenn uns unsere Arbeit oder unser Wirken Spaß macht, dann ist dies erfüllend und ein wichtiger Teil der Balance. 

Fünf Tipps für deine persönliche Balance

  • Tue Dinge, die dir Spaß machen.
  • Setze Prioritäten in deinem Leben. 
  • Plane täglich Zeit für dich ein.
  • Lerne, Nein zu sagen.
  • Höre auf die Signale deines Körpers.

 

Wenn dir Steine in den Weg gelegt werden: Draufstellen, Balance halten, Aussicht genießen, Lächeln und Weitergehen. 

 

Fit und gesund bis ins hohe Alter: Meine zehn Empfehlungen

  1. Gesund, frisch und nährstoffreich ernähren 
  2. Sportlich bleiben: Regelmäßige Bewegung in den Alltag integrieren
  3. Ausreichend Schlaf in der Nacht - Power Nap am Tag
  4. Soziale Kontakte pflegen: Familie, Freunde, nette Menschen treffen
  5. Authentisch leben: Tue Dinge, die dir Spaß machen
  6. Bewusst, dankbar und achtsam das Leben genießen
  7. Neugierig bleiben: Positiv mit der modernen Zeit mitschwingen
  8. Innenschau betreiben und sich mit der Natur verbinden 
  9. Aktiv bleiben bis ins hohe Alter: Geistig und körperlich
  10. Positive Lebenseinstellung als wesentlicher Schlüssel

Und der wichtigste Tipp zum Schluss: Die Dinge auch wirklich umsetzen! 

 

 
Positive Energie tanken

"Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein." Voltaire 

Immer positiv zu bleiben ist schwer und eher unrealistisch. Wir haben alle mal einen schlechten Tag. Allerdings können wir mit den richtigen Werkzeugen an der Hand der Negativität immer öfter einen Korb geben. Eine positive Denkweise ist die mentale Fähigkeit, sich auf die positiven Aspekte des Lebens zu konzentrieren.

Mit den folgenden acht Tipps für positive Energie gibst du der Negativität keine Chance.

Acht Power Tipps für mehr positive Energie

1. Positiv denken

Positives Denken ist eine persönliche Entscheidung und braucht regelmäßiges Training. Entscheidend sind nicht die Ereignisse in unserem Leben, sondern unsere Reaktionen darauf. Wir können die Stürme im Leben nicht ändern, aber unsere Segel neu setzen.

Wenn wir uns aufregen und laut unser Leid klagen, verschwenden wir wertvolle Zeit und Energie. Nimm lieber das Heft in die Hand, analysiere die Situation und suche konstruktiv nach Lösungen.  

2. Persönliche Morgenroutine entwickeln

Mit einem kraftvollen Start in den Morgen hast du automatisch mehr Energie für den gesamten Tag. Lasse das Handy nach dem Aufwachen öfter mal aus und investiere diese Zeit in deine Morgenroutine. Denn so wie die erste Stunde verläuft meistens auch der Rest des Tages. Mit guten Gedanken und positiver Erwartung aus dem Bett steigen ist eine sehr gute Grundlage für den gesamten Tag.

Starte mit 10 Minuten ganz für dich:

2 Minuten: Recken, strecken, hüpfen, deinen Körper lockern

3 Minuten Gymnastik: z.B. Kniebeugen, Liegestütze, Armkreisen und Schulterkreisen oder Dehnübungen – ganz nach deinem Gusto.

5 Minuten Meditation: Du startest mit ruhiger Gelassenheit in den neuen Tag

3. Nicht immer über Sorgen reden

Häufiges Reden über deine Sorgen zieht weitere Sorgen in dein Leben. Und gibt jedem persönlichen Gespräch eine gewisse Schwere. Jammern und Klagen zieht nicht nur dich, sondern auch deinen Gesprächspartner mit herunter. Wir dürfen alle mal Druck ablassen, lasse es allerdings nicht zu deiner täglichen Gewohnheit werden.

Da unser Verstand nicht zwischen Einbildung und Realität unterscheiden kann, werden negative Gedanken und Gefühle durch häufiges Wiederholen verstärkt. Wenn du also dein Problem jedem Bekannten erzählst, wird sich dieses Problem mental verstärken. 
Argumentiere stets konstruktiv und lösungsorientiert, dann habt ihr einen positiven Gesprächsrahmen und das Problem dürfte schon bald der Vergangenheit angehören.

Eine weitere gute Möglichkeit für die Aufarbeitung von Problemen ist das Führen eines Tagebuches. Hier kannst du dir den Frust von der Seele schreiben und erhältst nach und nach einen freien Kopf. Meist ergeben sich beim Schreiben wunderbare Lösungen.

4. Die Vergangenheit loslassen

Ohne deine Vergangenheit bist du frei, lautet ein weiser Spruch aus der Psychologie. Und das stimmt! Wir können solange zurückschauen und grübeln, wie wir wollen: Wir werden unsere Entscheidungen und die gemachten Erfahrungen nicht mehr ändern können. Allerdings können wir aus Fehlern lernen und den Fokus nach vorne richten. 

Wir können in solchen Situationen lernen, uns selbst und Anderen zu vergeben. Nicht um eine Tat schön zu reden, sondern um selbst Frieden mit der Situation zu finden. 

Wenn wir es mental schaffen, unsere einschränkenden Glaubenssätze und Erfahrungen aus der Vergangenheit auszublenden, ergeben sich für die Gestaltung unserer Zukunft ganz neue Möglichkeiten.

5. Achte auf dein Umfeld

Negativität ist ansteckend. Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst. Je mehr Zeit du mit negativen Menschen verbringst, desto größer ist die Gefahr der Ansteckung. Das gleiche gilt auch für positive Energie. Dein Umfeld hat entscheidenden Einfluss auf dein Leben. Meide daher negative Menschen und ziehe statt dessen positive Menschen in dein Leben.

6. Meditation macht's

Forscher haben herausgefunden, dass regelmäßiges Meditieren zu mehr positiver Energie im Alltag führt. Bereits nach drei Monaten Meditation lassen sich eine erhöhte Achtsamkeit, bessere soziale Beziehungen und weniger Krankheiten feststellen. 

Meditieren kann der schnellste Weg sein, Negativität aus deinem Leben zu entfernen. Meditation verjüngt den Geist, macht uns widerstandsfähiger und befreit den Körper von schädlichen Stresshormonen. Probiere es einmal aus.

7. Dankbar kleine Erfolge feiern

Wir dürfen zwischendurch auch mal innehalten und uns über die vielen kleinen und großen Erfolge in unserem bisherigen Leben freuen. Und diese loben und feiern. 

Überlege dir jeden Abend drei Dinge, für die du an diesem Tag dankbar bist. Und erlebe so diese schönen Situationen im Geiste nochmal neu. Anschließend lässt es sich gut und zufrieden einschlafen.
 

8. Lachen ist gesund

Als Erwachsene laufen wir häufig wie Roboter durch die Welt. Sorge auch für Spaß und gute Laune, privat und bei der Arbeit! Dein Energielevel steigt und deine Arbeitsleistung steigert sich gleich mit. Alltagsstress wird gesenkt und dein Immunsystem gestärkt.

Kinder lachen durchschnittlich 400 Mal am Tag. Wir Erwachsenen kommen gerade mal auf durchschnittlich 15 Mal. Dabei ist Lachen gesund und hebt sofort deine Stimmung. 

In der dunkleren Jahreszeit wünschen sich Körper und Geist naturgemäß mehr Ruhe und Erholung. Es spricht nichts dagegen, sich öfter eine erholsame Auszeit zu gönnen.

 

 

Zehn Stresskiller, die sofort helfen

"Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen." Mahatma Gandhi 


Stress wird von Jedem von uns individuell wahrgenommen und genau so individuell ist auch die Stressbewältigung. Hier findest Du zehn wirksame Tipps für herausfordernde Stresssituationen. Teste die für Dich passenden Tipps in der Praxis und finde so nach und nach Deine persönlichen Favoriten. 

Zehn Vorschläge für Deine Stresslösung

1. Die Kraft der Natur nutzen

In der Natur ist der Mensch in seinem natürlichen Element. Wir tanken Energie und bauen Stress ab. Ob im Park oder im Wald, in den Bergen oder am Meer. Ein Aufenthalt in der Natur senkt nachweislich den Blutdruck und stärkt unser Herz-Kreislauf-System. Über Signale des Gehirns werden Glückshormone produziert und Stresshormone abgebaut. Wir werden insgesamt entspannter und gelassener. Die Stimmung steigt!

Extratipp: Betrachte achtsam und bewusst die vielen kleinen Wunder der Natur. Sie schenken uns kostenfrei viele Glücksmomente. 

2. Kontakte pflegen

Alleine bleiben wir häufig in Grübelei und negativen Gedankenkarussell hängen. Suche lieber die Geselligkeit von netten Menschen. Aus der Familie oder dem Freundeskreis. Gehe ein Eis essen oder einen Kaffee trinken und komme bei einem guten Gespräch und gemeinsamem Lachen in eine bessere Stimmungslage. 

3. Neue Einstellung gegenüber Stress

Manchmal leichter gesagt als getan. Allerdings ein ganz entscheidender Punkt. Stress ist subjektiv und manche Menschen bleiben in Situationen ruhig, in denen andere aus der Haut fahren könnten. Frage Dich in ruhiger Stunde, ob der Einkauf oder der Haushalt wirklich stressen muss? Oder ob wir regelmäßig im Straßenverkehr die Nerven verlieren müssen. Trainiere Dich ruhiger und achte auf ein gesundes Maß an täglicher Belastung. Weniger ist für die Nerven häufig mehr! Und gut ist gut genug!

4. Entspannungstechniken nutzen

Messbar wirkungsvoll und wissenschaftlich anerkannt sind Entspannungstechniken für Körper, Geist und Seele. Ob Entspannungsmusik, Atemmeditation oder eine geführte Fantasie- oder Traumreise. Ob Yoga oder Qi Gong, Progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training. Es existiert eine Vielzahl guter Entspannungsmöglichkeiten. Probiere ein paar davon aus und schaue, ob etwas Passendes für Dich dabei ist.

5. Sportlich auspowern

Beim Sport gesund auspowern und dann mit einer wohltuenden Müdigkeit nach hause fahren. Für viele Menschen das beste Antistressmittel nach einem anstrengenden Tag.

6. Sauna & Wellness: Belebende Schweißperlen

Die wohltuende Wärme bringt den Kreislauf auf Trab, fördert die Durchblutung der Haut und regt das Immunsystem an. Vor allem aber entspannt der Wechselreiz aus Wärme und Kälte Körper und Seele und macht angenehm müde. 

7. Tief einatmen - langsam ausatmen

Menschen atmen in angespannten Situationen meist hektisch und flach. Atme ein paar Mal ruhig und tief in Deinen Bauch ein, so dass sich dieser nach außen wölbt. Für eine gute Entspannung sollte die Ausatmung länger als die Einatmung sein. Beispielsweise vier Sekunden einatmen und acht Sekunden ausatmen.

8. Reize reduzieren

Reduziere in stressigen Zeiten bewusst die einfließenden Reize auf unser Gehirn. Achte auf ein gesundes Maß an Handynutzung, Internet, Social Media, Online-Spielen, E-Mails, What’s app oder Fernsehen. Dein gestresster Kopf braucht jetzt etwas Ruhe!

9. Das Zauberwort Stopp

Sage Dir bei aufkommendem negativen Gedankenkarussell gedanklich oder auch laut immer wieder das Wort Stopp! Und kehre dann bewusst in den jetzigen Moment zurück. Und wenn Du nach einigen Minuten wieder in die negativen Gedanken verfällst, sage erneut Stopp! Unser Geist und unser Unterbewusstsein reagiert auf dieses Wort sehr sensibel. Und können dann bewusst ins Hier und Jetzt zurückkehren.

10. Den Humor bewahren

Glücksforscher raten regelmäßig zu herzhaftem Lachen. Lachen regt Gehirnzentren an, die für Gelassenheit und Selbstbewusstsein zuständig sind. Lachen hat einen ähnlichen Gesundheitseffekt wie Sport oder Meditation und wir erhalten zusätzlich eine gewinnende Ausstrahlung. Hier können wir von den Kindern lernen. Während Kinder mehrere hundert Mal am Tag lachen, kommen Erwachsene gerade mal auf 15 Mal.