Finde Deine Balance

"Das Leben ist ein täglicher Balanceakt, bei dem wir selbst darauf achten müssen, nicht aus dem seelischen Gleichgewicht zu geraten." Marliese Zeidler

Vor rund 10 Jahren fühlte ich mich alles andere als in Balance oder im Gleichgewicht. Ich fühlte mich vielmehr in völliger Schräglage. 

Neben meinem Vollzeitjob im Marketing & Corporate Communications wartete zu hause meine Mutter mit der höchsten Pflegestufe in ihrem Pflegebett. Tagsüber wurde sie von der mobilen Diakonie und einem treuen Nachbarn gepflegt. Diese Pflegezeit dauerte rund acht Jahre. Meine Gesundheit litt immer mehr unter der andauernden Belastung. Ich funktionierte wie ein guter Roboter, hatte mich selbst als Mensch allerdings verloren.

Startschuss in ein neues Leben

Heute kann ich sagen: Wenn ich diese Zeit nicht genau so erlebt hätte, würde ich heute immer noch in meiner alten Abteilung sitzen und jetzt nicht zu Ihnen schreiben. Ich weiß heute, wofür die Zeit gut war und erkenne ihren Wert. Diese Zeit hat mich mit Schwung aus meiner stagnierenden Komfortzone herausgeholt. Sie hat mich auf einen neuen Weg geführt! Hin zu Balance mit Gesundheit, Energie, Sinn und Lebensfreude.

Heute unterstütze ich Menschen, die auf der Suche nach mehr Balance sind. Und Andere, um gar nicht erst aus der Balance zu fallen.


Der Weg zur eigenen Balance

Es gibt viele Empfehlungen, wie die richtige Balance aussehen könnte. Ich empfehle, eine eigene Balance für sich zu finden, die sich stimmig anfühlt. Authentisch und echt!

Der Weg zu innerer Balance ist ein authentischer Prozess, vergleichbar mit einer Reise zu sich selbst. Innere Balance führt immer auch zu äußerer Balance. 

Dieser Balancebegriff gefällt mir persönlich am besten. Für Leistungen und Erfolge braucht es Zeiten großer Anstrengung, die wir mit authentischen Kraftquellen immer wieder ausgleichen können. Möglichst am gleichen Tag. Wenn uns unsere Arbeit oder unser Wirken Spaß macht, dann ist dies erfüllend und ein wichtiger Teil der Balance. 

Fünf Tipps für deine persönliche Balance

  • Tue Dinge, die dir Spaß machen.
  • Setze Prioritäten in deinem Leben. 
  • Plane täglich Zeit für dich ein.
  • Lerne, Nein zu sagen.
  • Höre auf die Signale deines Körpers.

 

Wenn dir Steine in den Weg gelegt werden: Draufstellen, Balance halten, Aussicht genießen, Lächeln und Weitergehen. 

 

Fit und gesund bis ins hohe Alter: Meine zehn Empfehlungen

  1. Gesund, frisch und nährstoffreich ernähren 
  2. Sportlich bleiben: Regelmäßige Bewegung in den Alltag integrieren
  3. Ausreichend Schlaf in der Nacht - Power Nap am Tag
  4. Soziale Kontakte pflegen: Familie, Freunde, nette Menschen treffen
  5. Authentisch leben: Tue Dinge, die dir Spaß machen
  6. Bewusst, dankbar und achtsam das Leben genießen
  7. Neugierig bleiben: Positiv mit der modernen Zeit mitschwingen
  8. Innenschau betreiben und sich mit der Natur verbinden 
  9. Aktiv bleiben bis ins hohe Alter: Geistig und körperlich
  10. Positive Lebenseinstellung als wesentlicher Schlüssel

Und der wichtigste Tipp zum Schluss: Die Dinge auch wirklich umsetzen! 

 

 

Das menschliche Gewohnheitstier

„Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man Muss sie die Treppe hinunterprügeln, Stufe für Stufe.“ Mark Twain

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wir nutzen gerne die gleichen Alltagsroutinen.
Das beginnt schon beim Aufstehen, geht über das Frühstück und den Ablauf im Bad. Unsere Gewohnheiten sind es, die uns Orientierung und dem Tag Struktur geben.

Der Mensch - das Gewohnheitstier

Unser Verstand mag grundsätzlich keine Veränderung, da er unsere Existenz absichern und uns vor Gefahren schützen möchte. Ob im Job, beim Sport oder beim Abnehmen... Dein Kopf wird dir zahlreiche Gründe nennen, weshalb du das Alte beibehalten solltest.

Zu Beginn braucht es eine ausdrückliche Bereitschaft zur Veränderung. Ein inneres Ja! Wichtig für die Umsetzung sind dann noch eine Portion Mut und der erste Schritt.

Same procedure as every day James!

Mehr als zwei Drittel unserer Alltagsabläufe sind Gewohnheiten. Sie laufen unbewusst ab und sparen Gehirn und Körper wertvolle Energie. Überlege dir einmal, Du müsstest jeden Alltagsschritt neu überdenken. Du würdest jedes Mal nachdenken müssen, wie du Auto fährst, deinen Kaffee kochst oder dein Smartphone bedienst. Unser Gehirn liefe ständig auf Hochtouren.

Gewohnheiten und Routineabläufe verlangen deutlich weniger Anstrengung von uns. Daher lieben wir es, Dinge zu automatisieren. Wenn wir Abläufe oft genug wiederholen, wandern sie in den Autopiloten unseres Gehirns.
 

Raus aus alten Schuhen - rein in schicke Neue

Unser Autopilot kann nicht zwischen sogenannten guten und schlechten Gewohnheiten unterscheiden. Die gute Nachricht: Wir können alte Gewohnheiten durch neue ersetzen.

Gewohnte Alltagsroutinen zu verändern geht allerdings nicht von heute auf morgen. Es braucht Zeit. In der Regel mindestens ein bis zwei Monate, wenn wir am Ball bleiben. 
Erst wenn der innere Schweinehund mit Disziplin besiegt ist, geht es leichter.

Es ist vergleichbar mit einer Rakete: Für den Start benötigt sie viel Schub, Energie und Treibstoff. Im All angekommen fliegt sie dann mühelos fast wie von alleine.

So verläuft auch der Weg hin zu einer neuen Alltagsroutine. Halte durch bis die Veränderung müheloser Teil deines täglichen Lebens geworden ist. Die richtigen Gewohnheiten sind der Schlüssel für ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Leben. Sie führen dich automatisch ans Ziel.

Die Mini-Habit oder Mäuseschritt Strategie

Häufig starten wir mit wunderbaren Vorsätzen für eine positive Veränderung. Leider scheitern wir oft an unseren großen Zielen. Drei mal die Woche eine halbe Stunde joggen, zehn Kilogramm abnehmen oder jeden Tag eine halbe Stunde lernen. Nach fulminantem Start geht uns meist relativ schnell die Puste aus.

Gehe einen Schritt in die richtige Richtung, der so klein ist, dass er bequem in jeden Tag passt. Egal, wie er verläuft. Statt einer halben Stunde joggen kannst du jeden Tag zehn Minuten spazieren gehen. Und wenn Zeit und Lust besteht, gehst du etwas länger oder joggst einfach los. Oder anstelle des Drucks, eine habe Stunde lernen zu müssen, nimmst du dir vor, jeden Tag zwei Seiten zu lesen. Und wenn du Zeit und Lust hast, liest du einfach weiter...

Somit kommst du leicht in eine positive Routine - mit sehr positivem Effekt - ohne dass ständig ein Damoklesschwert mit hohem Anspruch über dir hängt. Bei dieser Strategie ist es wichtig, den Schritt so klein wie möglich zu halten. Halt ein Mäuseschritt mit der Option auf mehr!

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine neue Gewohnheit?

Forschungen zeigen: Schon nach 72 Stunden ist die Motivation wieder aus unserem Kopf verschwunden. Neue aktuellere Themen haben diesen Platz eingenommen. Du wirst den ersten Schritt wahrscheinlich nicht mehr tun.

Daher beginne innerhalb der nächsten drei Tage. Idealerweise heute! Ich wünsche dir viel Erfolg auf dem Weg zur neuen Gewohnheit.

  

Fünf Tipps für neue Routinen und Gewohnheiten

1. Stelle dir folgende fünf Fragen

  1. Was willst du konkret bis wann erreichen?
  2. Wie soll deine neue Gewohnheit aussehen?
  3. Kannst du dir diese Routine dauerhaft in deinem Leben vorstellen?
  4. Was hält dich bislang von der Umsetzung ab?
  5. Welche attraktive Belohnung erhätst du mit der neuen Routine?

2. Gewusst wie

Informiere dich über deine neue Routine und hole dir Tipps von guten Experten.


3. Das passende Umfeld unterstützt dich

Umgib dich mit den passenden Menschen, denn Gewohnheiten verbinden. Sowohl die Guten als auch die Schlechten. Suche dir Verbündete, die das gleiche Ziel verfolgen.


4. Bleibe am Ball

Arbeite immer nur an einer Veränderung. Sonst verzettelst oder überforderst du dich. Setze die neue Gewohnheit konsequent und diszipliniert um. Bleibe am Ball.


5. Zeige Verständnis für dich selbst

Sei nicht zu streng zu dir auf dem Weg zur neuen Routine und baue nicht zu viel Druck auf. Willenskraft ist wie ein Muskel, der sich erschöpft. Neue Routinen, verbunden mit einer positiven Einstellung, Freude und einer gewissen Leichtigkeit sind erfolgreicher.

 

 

 
Positive Energie tanken

"Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein." Voltaire 

Immer positiv zu bleiben ist schwer und eher unrealistisch. Wir haben alle mal einen schlechten Tag. Allerdings können wir mit den richtigen Werkzeugen an der Hand der Negativität immer öfter einen Korb geben. Eine positive Denkweise ist die mentale Fähigkeit, sich auf die positiven Aspekte des Lebens zu konzentrieren.

Mit den folgenden acht Tipps für positive Energie gibst du der Negativität keine Chance.

Acht Power Tipps für mehr positive Energie

1. Positiv denken

Positives Denken ist eine persönliche Entscheidung und braucht regelmäßiges Training. Entscheidend sind nicht die Ereignisse in unserem Leben, sondern unsere Reaktionen darauf. Wir können die Stürme im Leben nicht ändern, aber unsere Segel neu setzen.

Wenn wir uns aufregen und laut unser Leid klagen, verschwenden wir wertvolle Zeit und Energie. Nimm lieber das Heft in die Hand, analysiere die Situation und suche konstruktiv nach Lösungen.  

2. Persönliche Morgenroutine entwickeln

Mit einem kraftvollen Start in den Morgen hast du automatisch mehr Energie für den gesamten Tag. Lasse das Handy nach dem Aufwachen öfter mal aus und investiere diese Zeit in deine Morgenroutine. Denn so wie die erste Stunde verläuft meistens auch der Rest des Tages. Mit guten Gedanken und positiver Erwartung aus dem Bett steigen ist eine sehr gute Grundlage für den gesamten Tag.

Starte mit 10 Minuten ganz für dich:

2 Minuten: Recken, strecken, hüpfen, deinen Körper lockern

3 Minuten Gymnastik: z.B. Kniebeugen, Liegestütze, Armkreisen und Schulterkreisen oder Dehnübungen – ganz nach deinem Gusto.

5 Minuten Meditation: Du startest mit ruhiger Gelassenheit in den neuen Tag

3. Nicht immer über Sorgen reden

Häufiges Reden über deine Sorgen zieht weitere Sorgen in dein Leben. Und gibt jedem persönlichen Gespräch eine gewisse Schwere. Jammern und Klagen zieht nicht nur dich, sondern auch deinen Gesprächspartner mit herunter. Wir dürfen alle mal Druck ablassen, lasse es allerdings nicht zu deiner täglichen Gewohnheit werden.

Da unser Verstand nicht zwischen Einbildung und Realität unterscheiden kann, werden negative Gedanken und Gefühle durch häufiges Wiederholen verstärkt. Wenn du also dein Problem jedem Bekannten erzählst, wird sich dieses Problem mental verstärken. 
Argumentiere stets konstruktiv und lösungsorientiert, dann habt ihr einen positiven Gesprächsrahmen und das Problem dürfte schon bald der Vergangenheit angehören.

Eine weitere gute Möglichkeit für die Aufarbeitung von Problemen ist das Führen eines Tagebuches. Hier kannst du dir den Frust von der Seele schreiben und erhältst nach und nach einen freien Kopf. Meist ergeben sich beim Schreiben wunderbare Lösungen.

4. Die Vergangenheit loslassen

Ohne deine Vergangenheit bist du frei, lautet ein weiser Spruch aus der Psychologie. Und das stimmt! Wir können solange zurückschauen und grübeln, wie wir wollen: Wir werden unsere Entscheidungen und die gemachten Erfahrungen nicht mehr ändern können. Allerdings können wir aus Fehlern lernen und den Fokus nach vorne richten. 

Wir können in solchen Situationen lernen, uns selbst und Anderen zu vergeben. Nicht um eine Tat schön zu reden, sondern um selbst Frieden mit der Situation zu finden. 

Wenn wir es mental schaffen, unsere einschränkenden Glaubenssätze und Erfahrungen aus der Vergangenheit auszublenden, ergeben sich für die Gestaltung unserer Zukunft ganz neue Möglichkeiten.

5. Achte auf dein Umfeld

Negativität ist ansteckend. Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst. Je mehr Zeit du mit negativen Menschen verbringst, desto größer ist die Gefahr der Ansteckung. Das gleiche gilt auch für positive Energie. Dein Umfeld hat entscheidenden Einfluss auf dein Leben. Meide daher negative Menschen und ziehe statt dessen positive Menschen in dein Leben.

6. Meditation macht's

Forscher haben herausgefunden, dass regelmäßiges Meditieren zu mehr positiver Energie im Alltag führt. Bereits nach drei Monaten Meditation lassen sich eine erhöhte Achtsamkeit, bessere soziale Beziehungen und weniger Krankheiten feststellen. 

Meditieren kann der schnellste Weg sein, Negativität aus deinem Leben zu entfernen. Meditation verjüngt den Geist, macht uns widerstandsfähiger und befreit den Körper von schädlichen Stresshormonen. Probiere es einmal aus.

7. Dankbar kleine Erfolge feiern

Wir dürfen zwischendurch auch mal innehalten und uns über die vielen kleinen und großen Erfolge in unserem bisherigen Leben freuen. Und diese loben und feiern. 

Überlege dir jeden Abend drei Dinge, für die du an diesem Tag dankbar bist. Und erlebe so diese schönen Situationen im Geiste nochmal neu. Anschließend lässt es sich gut und zufrieden einschlafen.
 

8. Lachen ist gesund

Als Erwachsene laufen wir häufig wie Roboter durch die Welt. Sorge auch für Spaß und gute Laune, privat und bei der Arbeit! Dein Energielevel steigt und deine Arbeitsleistung steigert sich gleich mit. Alltagsstress wird gesenkt und dein Immunsystem gestärkt.

Kinder lachen durchschnittlich 400 Mal am Tag. Wir Erwachsenen kommen gerade mal auf durchschnittlich 15 Mal. Dabei ist Lachen gesund und hebt sofort deine Stimmung. 

In der dunkleren Jahreszeit wünschen sich Körper und Geist naturgemäß mehr Ruhe und Erholung. Es spricht nichts dagegen, sich öfter eine erholsame Auszeit zu gönnen.

 

 

Mit Energie durch die Winterzeit

"In der Stille und Geduld des Winters liegt die Kraft für das Neue." Monika Minder


Die Tage werden kürzer und an einem richtig trüben oder regnerischen Wintertag fällt es manch einem schwer, sich von der gemütlichen Couch zu lösen. Auch die Natur zieht sich zurück und ist mit deutlich weniger Kraft unterwegs als noch im Sommer. Auch wir Menschen sind Teil der Natur und dürfen uns, wenn es die Zeit erlaubt, gerne auch mal der Wintermuße hingeben. 

Andererseits sind viele unserer Lebensbereiche gerade im Winter auf Hochtouren unterwegs. Zahlreiche Branchen haben Hochkonjunktur und wir benötigen Kraft und Energie, um die täglichen Aufgaben erfolgreich zu bewältigen. Welche Energiequellen können wir dafür anzapfen?

 

Zehn Praxistipps für Deinen Wintertag 

Gesunder Schlaf

Unser Nachtschlaf ist die natürliche Basis für unsere Fitness am Tage. Wenn wir nicht auf unseren Schlaf achten, helfen auch die weiteren Energietipps wenig. Wir benötigen Schlaf für Erholung, Regeneration und die Verarbeitung von Gelerntem oder Erlebtem. Die durchschnittliche Schlafdauer liegt bei ca. 7 Stunden. Neben der individuellen Länge -ca. 5-9 Std.- ist die Schlafqualität entscheidend. Schaffe Dir eine behagliche Atmosphäre, die Deine Nachtruhe unterstützt. Beruhigende Abendrituale oder ein kurzer Gang um den Block können sich positiv auf das Einschlafen auswirken.

Kurze Pausen erhalten Leistungskraft

Erholt arbeiten wir konzentrierter, kreativer und fehlerfreier. Richtig eingesetzte Pausen erhöhen unsere Leistungsfähigkeit, denn wir arbeiten anschließend schneller und konzentrierter. Regelmäßige Auszeiten von nur 5 Minuten pro Stunde halten uns fit. Wichtig: Gönne Dir Pausen, bevor Müdigkeit und Konzentrationsschwäche einsetzen. Nutze die Auszeit für einen kurzen Spaziergang, einen Plausch mit Kollegen oder eine kurze Entspannungsübung. Keine Erledigungen zwischendurch! Eine Pause ist nur dann effektiv, wenn sie der Erholung dient. Das bringt die Kraft schnell wieder zurück.

Power Napping gegen das Mittagstief

Auch der moderne Power Nap von 10 - 20 Minuten im Mittagstief gilt als gesunde Grundlage für einen vitalen Neustart am Nachmittag. Das Bedürfnis nach einer kurzen Mittagsruhe ist Teil unserer biologischen Natur. Es geht dabei weniger um den Schlaf als um das Ausruhen. Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Leistungsfähigkeit steigen danach deutlich messbar an. Der berühmte Heißhunger am Nachmittag wird weniger und die Stimmung steigt durch die Produktions des Glückshormons Serotonin.

Lebe in Deinem Rhythmus  

Bist Du eine Lärche oder eine Eule? Bist Du morgens als erster im Büro oder machst Du gerne Frühsport? Oder kommst Du erst am Tag richtig auf Touren und hast abends noch lange Schwung? Wir haben Alle eine innere Uhr, die beachtet werden möchte. Denn jede Abweichung von unserem natürlichen Biorhythmus bringt uns aus dem Takt und raubt uns Energie. Gehe Deinen Tag gedanklich einmal durch und schaue, zu welchen Zeiten Dein Energielevel am höchsten ist. Nutze diese Hauptenergiephasen für Deine wichtigsten Tagesaufgaben. Die Phasen mit wenig Energie können wir dagegen hervorragend für Routineaufgaben oder ein kreatives Brainstorming nutzen.

Licht und frischen Sauerstoff tanken

Die Empfehlung lautet: Täglich 30 Minuten raus an die frische Luft! Die ideale Zeit für einen Aufenthalt im Freien ist die Mittagszeit mit den besten Lichtverhältnissen. Die Produktion des Glückshormons Serotonin und von Vitamin D über die Haut wird angeregt. Die Stimmung steigt an und der Winterblues darf jetzt gehen. Wir können auch am offenen Fenster tief einatmen und uns die Sonne ein paar Minuten auf das Gesicht scheinen lasen. Gleichzeitig wird die Wohnung gut durchgelüftet. Der frische Sauerstoff sorgt für einen klaren Kopf und steigert unsere Konzentration. 

Wellness für Körper, Geist und Seele 

Ein entspannter Saunabesuch im Winter ist eine wahre Wohltat. Sauna bekämpft erfolgreich den Stress des Alltags. Eine Runde schwimmen, kreislaufanregendes Wechselduschen, ein sprudelnder Whirlpool und eine tiefenentspannende Massage komplettieren den wohltuenden Wellnesstag. Wellness wirkt auf Körper, Geist und Seele gleichermaßen. Die körpereigenen Abwehrkräfte werden durch die wechselnden Temperaturreize stimuliert. Zugleich kommt der Geist inmitten des hektischen Alltags zu einer verdienten Ruhepause. Auch kalte Kneippsche Güsse über Arme und Beine oder Bürstenmassagen hin zum Herzen beleben den Kreislauf und verleihen neue Energie.

Aufrechte Körperhaltung einnehmen

Viele von uns sitzen tagsüber müde und schlapp in gekrümmter Haltung vor dem Computer. Achte im Alltag auf Deine Körperhaltung. Eine aufrechte Haltung mit durchgedrücktem Kreuz, Brust raus und Schultern zurück macht Dich automatisch wacher und konzentrierter. Kleine Streckübungen des Oberkörpers und der Arme runden diesen Energietipp insbesondere für die vielen Bürotätigen ab.

Vitaler Genuss

Eine ausgewogene Ernährung ist in den Wintermonaten sehr wichtig. Insbesondere die Vitamine C und E stärken unser Immunsystem und schützen uns vor Erkältungen. Starte morgens mit einem gesunden Müsli oder einem kräftigen Vollkornbrot. So wird die Energie langsam und gleichmäßig über den Tag hinweg ausgeschüttet. Orangen, Mandarinen und andere Früchte versorgen Dich mit gesunden Vitaminen. Achte auch auf ausreichendes Trinken in den Monaten, an denen wir weniger Durst verspüren. Tipp: Gesunder Ingwertee sowie Ingwer- der Zitronenwasser schützen vor Infekten. 

Wer rastet der rostet

Bleibe auch während der kalten Jahreszeit in Bewegung. Sport und Bewegung fördern die Durchblutung und bringt den Kreislauf in Schwung. Das Immunsystem wird gegen Infektionskrankheiten gestärkt. Am Besten ist die Kombination aus Bewegung und frischer Luft. Ein Spaziergang oder Nordic Walken im Wald oder ein Gang über den Weihnachtsmarkt. Im Büro können wir die Treppe anstelle des Aufzugs nutzen. Es gibt viele Möglichkeiten, den Kreislauf im Alltag erfolgreich in Schwung zu halten. In einer Morgenritual-Übung, integriert in den Alltag oder beim Feierabendsport. 

Soziale Kontakte heben die Stimmung

Pflege Deine Freundschaften und sozialen Kontakte. Wir schöpfen enorm viel Kraft aus Begegnungen mit netten Menschen. Wir erleben schöne Momente, die wir mit anderen teilen dürfen. Gute Gespräche bringen uns auf andere Gedanken und neue Ideen! Wenn es uns nicht gut geht, erfahren wir bei einem Kaffee oder einem guten Telefonat Trost und Aufmunterung. Soziale Kontakt wirken positiv auf unser Hormonsystem. Daher fasse Dir ein Herz, runter von der Couch und und rein in die gesellige Runde! 

Weitere :-) Tipps gegen den Winterblues

Bewahre Dein Lachen und Deine positive Einstellung. Lachen ist gesund :-)

Drehe Deine Lieblingsmusik auf die richtige Lautstärke und singe lauthals mit! Klingt etwas schräg? Macht gar nichts :-) 

Wie wäre es heute mit mit einer kurzen Auszeit bei einem heißen Tee, einem schokoladigen Kakao und einem leckeren Kaffee oder Cappuccino :-)

Gemeinsam Plätzchen backen mit der ganzen Familie! Genuss, gemeinsame Aktivität und Geselligkeit in einem Paket :-)

Dekoriere Deine Wohnung bunt oder streiche eine Wand mit einer leuchtenden Farbe. So hellst Du Dir den heimischen Winter auf :-)

Plane Deinen nächsten Urlaub! Und erfreue Dich an den Fotos von Palmenstränden oder schneebedeckten Bergen. Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude :-)

Vielleicht ist Dir beim Durchlesen ja auch noch eine eigene gute Idee aufgekommen?

Auf geht's :-) und viel Spaß!

 

 

 
Werde zu deiner besten Version

"Jeder ist ein Genie! Aber wenn Du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, dass er dumm ist." Albert Einstein

Wir vergleichen uns gerne mit anderen Menschen. Wenn wir dabei unsere Schwächen und kleinen Fehler mit den Stärken Anderer vergleichen, fühlen wir uns unterlegen und schlecht. Unser strenger innerer Kritiker meldet sich zu Wort, fällt sein kritisches Urteil und zieht uns weiter runter.

Anderseits erkennen wir auch die Fehler und Schwächen bei Anderen sehr schnell. Wir konzentrieren uns statistisch elfmal mehr auf Fehler und Misserfolge als auf Positives. Eigene Schwächen empfinden wir als persönlichen Makel. Erfolge dagegen als normal. 

Du hast ein wertvolles Gesamtpaket

Wir alle haben Dinge, die wir gut können und andere, die wir weniger gut können. Fest steht: Jeder von uns hat ein wertvolles Gesamtpaket mit auf seinen Weg bekommen. Ein Paket, dessen Eigenschaften sinnvoll und gut zueinander passen. Wichtig ist es, diese Eigenschaften zu erkennen und ihnen auf die Spur zu kommen. Welche Stärken, welche Werte, welche Fähigkeiten hast ganz speziell Du? Wenn unsere Eigenschaften die Karten eines Kartenspiels wären, was wären dann Deine individuellen Trümpfe?

Lebe in Deinem Element

Wie Einstein schreibt, ist das Element des Fischs nicht der Baum, sondern das Wasser. Hier kann er seine Schwimmkunst, seine Wendigkeit und Schnelligkeit voll zur Geltung bringen. Dabei sieht es spielerisch und mühelos aus. Ohne Anstrengung kommt der Fisch zu seiner Leistung.

Auch wir Menschen brauchen das passende Umfeld, um unsere Stärken bestmöglich zur Entfaltung bringen zu können. Sind wir in unserem Element, macht das Spaß und kann uns einen echten Glücksflow bescheren. Beim Kochen und Backen, beim Joggen, bei der Gartenarbeit oder Handwerken. Und natürlich extrem wichtig in unserem Beruf. Mit unserer Arbeit verbringen wir in aller Regel den größten Anteil unserer Wachzeit. Hier können wir uns selbst verwirklichen und unser gesamtes Potenzial ausspielen.


Deine Stärken sind Dein Erfolgsgarant

Gerade bei der Berufswahl solltest Du besonders auf Deine Interessen und Stärken achten. Denn eine erfüllende und motivierende Arbeit baut immer auf Deinen Stärken auf. Nutze ab jetzt konsequent Deine Stärken und bringe sie optimal zur Geltung! 

Erfolgsmenschen setzen konsequent auf ihre Stärken und suchen nach einer Lösung für den Ausgleich ihrer Schwächen. Es ist effektiver, seine Zeit in Aktivitäten zu stecken, die uns zu unseren Zielen führen. Erfolge stellen sich mit Leichtigkeit und Freude ein. Wir entwickeln echtes Interesse und eine Motivation, die von innen, von Herzen kommt.

,,Du kannst nur das in anderen entzünden, was in dir selber brennt!" Augustinus


Ausführlich behandeln wir dieses Thema im Kurs Potenziale und Ressourcen stärken.

Zum Schluss zeige ich Dir noch ein kurzes Video von einen bekannten TV Moderator, der ebenfalls konsequent auf seine Stärken und sein persönliches Element setzt.